1.26.7 (k1982k): B. Situation bei der AEG

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[B.] Situation bei der AEG

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(12.30 Uhr)

BM Graf Lambsdorff berichtet im Zusammenhang mit dem von AEG gestellten Bürgschaftsantrag über die Lage des Unternehmens.

Die anschließende Diskussion, an der sich die BM Graf Lambsdorff, von Bülow und Lahnstein, StM Wischnewski sowie MdB Walther beteiligen, faßt der Bundeskanzler wie folgt zusammen:

Es besteht ein dringendes Interesse, den Zusammenbruch des Unternehmens abzuwenden. Eine Beteiligung des Bundes an dem Unternehmen komme aber nicht in Betracht. Der vorliegende Bürgschaftsantrag werde von den zuständigen Ressorts in Zusammenarbeit mit der Treuarbeit geprüft. Eine Bürgschaftsübernahme setze ein überzeugendes Sanierungskonzept voraus. Hinsichtlich des von dem Unternehmen entwickelten Konzepts bestünden erhebliche Zweifel. Die Bundesregierung sei bereit, mit den Beteiligten und Interessierten sowie mit den Bundesländern, bei denen ebenfalls Bürgschaftsanträge gestellt worden seien, Gespräche zu führen.

BM Graf Lambsdorff kündigt an, er werde auch mit Vertretern der Industrie und der Banken über Lösungen sprechen.

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