1.34.5 (k1982k): A. Deutsche Kabeljaufischerei vor Grönland

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[A.] Deutsche Kabeljaufischerei vor Grönland

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(9.14 Uhr)

St Gallus trägt aufgrund der Tischvorlage des BML vom 2. August 1982 vor und weist insbesondere auf die Dringlichkeit einer baldigen Aufnahme des Kabeljaufischfangs vor Westgrönland für die deutsche Hochseefischerei hin. St von Staden warnt vor den europapolitischen und langfristigen strategischen Folgen, falls Verhandlungen mit Dänemark scheitern sollten. Nach kurzer Aussprache, an der sich auch BM Westphal beteiligt, beschließt das Kabinett: 2

2

An dieser Stelle wurde dem Protokolltext folgende Fußnote angefügt: „Wegen fehlender Beschlußfähigkeit wurde die Zustimmung des Kabinetts zu Punkt [A] ,Deutsche Kabeljaufischerei vor Grönland', im Umlaufverfahren herbeigeführt. Der Beschluß ist am Freitag, dem 6. August 1982, 12.00 Uhr, wirksam geworden."

1)

Das Kabinett stellt das Recht der deutschen Hochseefischerei fest, auch vor Westgrönland Kabeljaufischfang zu betreiben.

2)

Im Hinblick auf die Empfindlichkeiten der Grönländer soll unverzüglich mit Dänemark über die Konditionen der Fischerei verhandelt werden.

3)

Falls die Gespräche mit Dänemark bis zur nächsten Kabinettsitzung nicht zum Erfolg führen, werden sich BML und AA über das weitere Vorgehen abstimmen. Gegebenenfalls muß das Kabinett in der nächsten Sitzung am 11. August 1982 erneut befaßt werden.

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