1.36.9 (k1982k): C. Gespräche mit der dänischen Regierung in der umstrittenen Frage des deutschen Fischfangs vor Westgrönland

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[C.] Gespräche mit der dänischen Regierung in der umstrittenen Frage des deutschen Fischfangs vor Westgrönland

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(10.15 Uhr)

PSt Gallus berichtet über seine am 16. August 1982 in Kopenhagen geführten Gespräche in der streitigen Frage deutscher Kabeljaufischerei vor West-Grönland, die zu keinem Ergebnis geführt hätten. Er macht die Schwierigkeiten deutlich, mit Dänemark eine Vereinbarung über den von der EG zugestandenen Anteil der deutschen Fischer am Fang auszuhandeln. Anhand einer Tischvorlage gibt er abschließend einen Überblick über die Möglichkeiten eines weiteren Vorgehens der Bundesregierung.

Nach einer Aussprache, an der sich die BM Matthöfer, Apel, Engholm, Lahnstein und Westphal, PSt Grobecker und St Lautenschlager beteiligen, beschließt das Kabinett gemäß dem Vorschlag des BML in der Tischvorlage vom 17. August 1982 (II i. V. m. Alternative I 2 b), auf hoher politischer Ebene Verständigungsversuche zu unternehmen. 4

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An dieser Stelle wurde dem Protokolltext folgende Fußnote angefügt: „Wegen fehlender Beschlußfähigkeit wurde die Zustimmung des Kabinetts zu Punkt [C] im Umlaufverfahren herbeigeführt. Der Beschluß ist am Donnerstag, dem 19. August 1982, 17.00 Uhr, wirksam geworden."

Das Kabinett bittet BM Genscher, diesbezügliche Kontakte mit seinem dänischen Amtskollegen aufzunehmen. In der nächsten Kabinettsitzung soll alsdann über die Konsequenzen befunden werden, die sich dann nach den weiteren deutsch-dänischen Gesprächen ergeben.

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