1.40.6 (k1982k): 5. Entwurf einer Antwort auf die Große Anfrage der Fraktionen der SPD und F.D.P. zur Mikroelektronik vom 16. Juni 1982 - BT-Drucksache 9/1742 -

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5. Entwurf einer Antwort auf die Große Anfrage der Fraktionen der SPD und F.D.P. zur Mikroelektronik vom 16. Juni 1982 - BT-Drucksache 9/1742 -

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(12.20 Uhr)

BM von Bülow trägt vor. Er weist darauf hin, daß sich die Antwort auf die Große Anfrage nur mit dem Thema Mikroelektronik befaßt. Es sei notwendig, daß Mikroelektronik, Kommunikations- und Informationstechnik im Zusammenhang gesehen würden. Angesichts der intensiven Förderung der Zukunftstechnologien in den USA, in Japan, aber auch in Frankreich und Großbritannien müsse man damit rechnen, daß in Zukunft deutsche Arbeitsplätze durch importierte Maschinen zunehmend wegfielen, andererseits aber dieser Wegfall nicht durch deutsche Produktion technologisch hochentwickelter Güter kompensiert werde. Notwendig sei daher eine gemeinsame Strategie von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und staatlichen Institutionen, um den Rückstand der Bundesrepublik in diesen Bereichen aufzuholen. Er schlägt eine Ressortarbeitsgruppe vor, die sich mit der Zukunft der Elektronik, der Kommunikations- und Informationstechnik in der Bundesrepublik befassen und dem Kabinett im Frühjahr 1983 einen Bericht vorlegen soll. Dieser Bericht soll auch Folgerungen zu den Auswirkungen von Mikroelektronik, Kommunikations- und Informationstechnik auf den Arbeitsmarkt, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, die Ausbildung in Schule, Aus- und Weiterbildung und die Verteidigungsfähigkeit enthalten.

Das Kabinett stimmt dem Entwurf der Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage zur Mikroelektronik zu. Es begrüßt, daß die Gespräche zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern über Fragen des technischen Wandels auf Initiative des BMFT wieder aufgenommen worden sind.

Der Bundeskanzler bittet BM von Bülow, den vorgeschlagenen Bericht gemeinsam mit BMWi, BMVg, BMI, BMP, BMA, BMV und BMBW für das Frühjahr 1983 vorzubereiten.

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