1.43.4 (k1982k): 3. Internationale Lage

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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3. Internationale Lage

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(9.21 Uhr)

Der Bundeskanzler erinnert an seine Einladung an das Diplomatische Corps am morgigen Donnerstag. Bei dieser Veranstaltung im Palais Schaumburg, zu der auch Vertreter aus den Fraktionen des Bundestages, insbesondere Mitglieder des Auswärtigen Ausschusses und des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit, geladen seien, werde er Gedanken zu den tragenden Grundlinien der gegenwärtigen Außenpolitik vortragen. Hierbei werde er seiner Erwartung Ausdruck geben, daß auch die künftige Regierungspolitik in diesem Bereich in der Kontinuität des bisher Erreichten stehen möge. Im gleichen Sinne werde sich Staatsminister Wischnewski für die Bundesregierung in einer Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen am Donnerstag, dem 30. September, äußern; seine Ausführungen würden freilich mehr auf das Verhältnis zur Dritten Welt bezogen sein.

Sodann berichtet der Bundeskanzler kurz über ein Telephongespräch mit Staatspräsident Mitterrand vom gestrigen Tage. Der anrufende Präsident habe seine Besorgnis wegen der innenpolitischen Entwicklung in der Bundesrepublik geäußert. Er, der Bundeskanzler, habe auf den Inhalt seiner Erklärung vor dem Deutschen Bundestag am 1. Oktober 1982 und auf die kardinale Bedeutung des Fortbestehens der deutsch-französischen Freundschaft hingewiesen.

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