4.5 (x1958e): Gäste

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Kabinettsausschuß für Wirtschaft. Band 4. 1958-1961Erhard überreicht am 20. Dez. 1957 Karl Blessing und Dr. Heinrich Troeger die Ernennungsurkunden zum Präsidenten bzw. Vizepräsidenten der Deutschen Bundesbank.Die Bundesrepublik gewährt Finanzhilfe für den Bau eines Staudammes am Euphrat in Syrien. Bundesfinanzminister Franz Etzel zeigt sich Mitte 1961 besorgt angesichts der hohen Überschüsse in der Handelsbilanz.Im Rahmen des Regionalen Förderungsprogramms 1959 billigt der Kabinettsausschuss das vom Bundeswirtschaftsminister vorgeschlagene Schwerpunktprogramm für die Industrialisierung ländlicher Gebiete.

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Gäste

Helmut Ammon (1898-1976)

1926-1934 Ausbildungsassessor der Reichsbahndirektionen Ludwigshafen, Essen und Kassel, 1934-1935 Vorstand der Verkehrsämter Altena (Westf.) und Gummersbach, 1935-1941 Dezernent der Reichsbahndirektionen Saarbrücken, Stuttgart und Nürnberg sowie zuletzt der Eisenbahnbetriebsdirektion Lodz, 1941-1942 Leiter des Verkehrs- und Wagendienstes der Feldeisenbahndirektion 2 in den besetzten Gebieten Polens und der Sowjetunion, 1942-1945 Abteilungsleiter der Generaldirektion der Ostbahn Krakau, 1945-1949 Dezernent und Abteilungsleiter der Eisenbahndirektion Nürnberg, 1949-1963 Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn in Offenbach bzw. seit 1954 in Frankfurt (Main), dort 1950-1963 Leiter der Abteilung VI (Finanzabteilung).

Willy Brandt (1913-1992)

Mitglied der sozialistischen Jugendbewegung, 1931 Übertritt von der SPD zur SAP, 1933 Flucht über Dänemark nach Norwegen, 1940 nach Schweden, 1945 Korrespondent für skandinavische Zeitungen in Deutschland, 1947 Presseattaché an der norwegischen Vertretung (Militärmission) beim Alliierten Kontrollrat in Berlin, 1948 Vertretung des SPD-Vorstandes in Berlin und bei den alliierten Kontrollbehörden, Wiedereinbürgerung, 1949-1957, 1961 und 1969-1992 MdB (SPD), 1950-1969 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, 1955-1956 dessen Präsident, 1957-1966 Regierender Bürgermeister von Berlin, 1964-1987 Vorsitzender der SPD, 1966-1969 Bundesminister des Auswärtigen, 1969-1974 Bundeskanzler, 1976-1992 Vorsitzender der Sozialistischen Internationale.

Otto Busack (1909-1961)

Nach Tätigkeit in der Privatwirtschaft 1938-1945 Hauptabteilungsleiter bei der Reichsstelle für Lederwirtschaft, Berlin, 1945-1950 Leiter des Referats Grundsatzfragen der Abteilung Wirtschaft des Magistrats von Groß-Berlin, 1951-1961 Senatsdirektor beim Senator für Kreditwesen bzw. ab 1953 beim Bevollmächtigten für das Kreditwesen, ab 1955 beim Senator für Wirtschaft und Kredit des Landes Berlin.

Prof. Dr. Eberhard Günther siehe unter Ministerialbeamte

Dr. Guido Hertel (1903-1963)

1929-1933 Landesfinanzamt Düsseldorf und Hauptzollamt Vreden i.W., 1933-1935 Landesfinanzamt und Finanzgericht Bremen, 1935-1937 Hauptzollamt Beuthen, 1937-1941 Oberfinanzpräsidium Brandenburg in Berlin, 1941-1949 Oberfinanzpräsidium und Finanzgericht Köln, 1949-1950 Finanzgericht Düsseldorf, 1950-1957 BMF, dort 1952-1954 Leiter der Unterabteilung III A (Organisation, Personal und Verwaltung, ab 1954: Organisation, Verwaltung [Zoll]), 1955-1957 Leiter der Abteilung I (Personal, Organisation, Allgemeine Verwaltung, Recht des öffentlichen Dienstes), 1957-1963 Präsident des Bundesrechnungshofes.

Dr. Günter Klein (1900-1963)

1930-1931 Preußisches Ministerium des Innern, 1931-1933 Landrat des Kreises Dinslaken, 1933-1945 nach Amtsenthebung Angestellter im Versicherungswesen, 1947-1949 Vertreter Berlins im Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1953 und 1955-1961 Senator für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund, 1955-1961 gleichzeitig Senator für Post und Fernmeldewesen, 1954-1961 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses (SPD), 1961-1963 MdB.

Dr. Kurt Leopold (1900-1973)

1923-1937 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Industrie- und Handelskammer Berlin, 1937 Berufung zum Mitglied der Geschäftsführung der Reichswirtschaftskammer, dort zuletzt Leiter der Abteilung Außenwirtschaft, 1947-1949 stellvertretender Leiter der Berliner Vertretung der Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, 1949 stellvertretender Leiter des Berliner Büros der Treuhandstelle für den Interzonenhandel, 1953-1965 Leiter der Treuhandstelle für den Interzonenhandel.

Heinrich Nordhoff (1899-1968)

1926-1930 Dipl.-Ing. bei der Bayerischen Motoren Werke-AG (BMW) in München, 1930-1946 bei der Adam Opel AG in Rüsselsheim, 1942 Leiter der Opel-Lastwagenwerke in Brandenburg/Havel, 1948-1968 Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Volkswagenwerk GmbH bzw. AG in Wolfsburg.

Dr. Heinz Maria Oeftering (1903-2004)

1929 Regierung von Mittelfranken, 1930-1943 Reichsfinanzverwaltung, zuletzt Reichsfinanzministerium, 1945-1947 Präsident der Rechnungskammer Rheinhessen-Pfalz, 1947-1949 Präsident des Rechnungshofes Rheinland-Pfalz, 1949-1957 BMF, dort Leiter der Abteilung II (Allgemeine Finanzpolitik und öffentliche Finanzwirtschaft) und Ständiger Vertreter des Staatssekretärs, 1957 Präsident des Bundesrechnungshofes, 1957-1972 Erster Präsident und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bundesbahn, 1972-1975 Präsident des Verwaltungsrates der Deutschen Bundesbahn.

Alfred Rausch (1897-1964)

Seit 1927 im Justizdienst, 1930-1936 beim Landgericht III Berlin, 1936-1938 beim Kammergericht Berlin, 1938-1945 Rechnungshof des Deutschen Reichs, Potsdam, 1946-1959 Rechnungshof des Deutschen Reichs (Britische Zone), Hamburg, bzw. (ab 1948) Rechnungshof für Sonderaufgaben, (ab 1949) Rechnungshof (des Deutschen Reiches) im Vereinigten Wirtschaftsgebiet und (ab 1950) Bundesrechnungshof, dort 1948-1952 Leiter der Abteilung II, 1950-1955 (bis 1952 zusätzlich) Leiter der Abteilung IV und 1955-1957 der Abteilung V mit jeweils verschiedenen Prüfungsgebieten, 1957-1959 Vizepräsident.

Paul Roth (geb. 1901)

Dipl.-Ing., 1929-1930 Regierungsbaumeister bei der Landeseisenbahndirektion Brandenburg, Berlin, 1930-1933 Tätigkeit in der Industrie, 1933-1938 Hilfsarbeiter beim Reichsbahnzentralamt Berlin, 1938 Vorstand des Reichsbahnmaschinenamtes Köln, 1939-1943 Prokurist und Abteilungsdirektor der Firma Henschel & Sohn GmbH, Kassel, 1944-1945 Vorstandsmitglied der Krauss-Maffei AG, München, 1946 Vorstand des Reichsbahnmaschinenamtes Kassel, 1946-1948 Dezernent bei der Reichsbahndirektion Kassel, 1948-1966 Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn, Offenbach bzw. Frankfurt am Main, dort Leiter der Unterabteilung Beschaffungsplanung.

Dr. Eduard Sina (1906-1998)

1932-1943 Oberpostdirektion Köln und Reichspostdirektionen Leipzig, Gumbinnen (Ostpreußen) und Berlin, 1939-1942 und 1944-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1950 Oberpostdirektion Düsseldorf, 1951-1972 Bundesrechnungshof, dort 1951-1957 in der Abteilung III Leiter des Prüfungsgebietes Post, 1957-1972 Leiter der Abteilung III (Prüfungsgebiete Verkehr, Bau, Post, Bundesbahn und Beteiligungen an Unternehmen der Verkehrswirtschaft, ab 1970 zudem Wirtschaft).

Dr. Heinrich Vockel (1892-1968)

1922-1933 Generalsekretär der Deutschen Zentrumspartei, 1934-1945 Tätigkeit bei der Hertie Waren- und Kaufhaus GmbH in Berlin, 1945 Mitbegründer der CDU in Berlin, 1950-1962 Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin.

Joachim Wolff siehe unter Ministerialbeamte

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