2.2.3 (k1958k): 8. Zweiter deutscher Vorschlag für die Mitgliedschaft in der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, AA

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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8. Zweiter deutscher Vorschlag für die Mitgliedschaft in der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, AA

Staatssekretär Prof. Dr. Hallstein berichtet, daß für den zweiten deutschen Vorschlag für die Mitgliedschaft in der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft der Ministerialdirigent im Bundeswirtschaftsministerium v. d. Groeben 10 und der Präsident der europäischen 11 Zahlungsunion v. Mangoldt 12 in Betracht kämen 13. Nach eingehender Diskussion beschließt das Kabinett gegen die Stimmen der Bundesminister für Wirtschaft, für Atomkernenergie und Wasserwirtschaft sowie für das Post- und Fernmeldewesen, den Ministerialdirigenten v. d. Groeben als zweites deutsches Mitglied in der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft vorzuschlagen 14.

10

Hans von der Groeben (geb. 1907). 1933-1942 Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1942-1945 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1945-1952 Oberpräsidium Hannover, Abteilung Finanzen, bzw. Niedersächsisches Ministerium der Finanzen, 1952-1958 BMWi, dort 1952-1958 Leiter der Unterabteilung III D (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl), seit 1956 Vorsitzender des Ausschusses Gemeinsamer Markt der Brüsseler Regierungs-Konferenz, 1958-1970 Mitglied der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft bzw. (ab 1967) der Europäischen Gemeinschaften in Brüssel.

11

Korrigiert aus „deutschen".

12

Dr. Hans Karl von Mangoldt-Reiboldt (1896-1971). 1926-1945 Tätigkeit im Bankwesen und in der Industrie, 1946-1949 Generaltreuhänder der Bayerischen Motorenwerke, 1948 deutsches Mitglied der alliierten Delegation und 1949-1951 Leiter der deutschen Delegation bei der OEEC in Paris, seit 1950 deutscher Vertreter in der Europäischen Zahlungsunion (EZU), 1952-1958 Präsident des Direktoriums der EZU, 1952-1962 stellvertretender deutscher Gouverneur beim Internationalen Währungsfonds in Washington, 1958-1964 Vizepräsident und Vertreter der Bundesrepublik im Direktorium der Europäischen Investitionsbank in Brüssel.

13

Siehe 8. Sitzung am 8. Jan. 1958 TOP 2.

14

Zu seiner Ernennung vgl. auch von der Groeben, Deutschland, S. 295-297.

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