2.2.2 (k1961k): B. Die Rede des Bundesministers für Verteidigung am 16. Januar 1961 in New York

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 14. 1961Abriegelung des Ost-Sektors in BerlinPortrait Hermann HöcherlDas Katholische Büro Bonn an den BundeskanzlerBundestagswahlen 1961

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[B.] Die Rede des Bundesministers für Verteidigung am 16. Januar 1961 in New York

Der Bundeskanzler nimmt die vorgestrige Rede des Bundesministers für Verteidigung in New York zum Anlaß, grundsätzliche Ausführungen über Reden und Verlautbarungen von Mitgliedern des Kabinetts zu machen. Im Vordergrund habe immer die Überlegung zu stehen, daß nach außen eine einheitliche Auffassung des Kabinetts erkennbar werden müsse 2.

2

Von Merkatz' Notizen zufolge bemerkte Adenauer: „Strauß hat große F[rei]H[andels]Z[one] vorgeschlagen in USA. Wirft auf unsere Politik schlechtes Licht. Unsere Politik unverändert EWG. Wünscht Zurückhaltung." (Nachlass von Merkatz ACDP 01-148-041/3). - Franz Josef Strauß hatte am 16. Jan. 1961 in einer Rede vor dem Economic Club in New York den Beitrag der Bundesrepublik Deutschland zur Einheit und Geschlossenheit des Westens hervorgehoben und sich dabei u. a. für eine enge systematische Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem Gebiet und für die Errichtung eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes im Sinne eines gemeinsamen Marktes ausgesprochen. In diesem Zusammenhang hatte Strauß den „Brückenschlag zwischen EWG und EFTA" als einen wichtigen Punkt bezeichnet (Rede in BW 1/15780, Abdruck in Bulletin Nr. 12 vom 18. Jan. 1961, S. 107-109).

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