2.19.9 (k1964k): C. Schießplatz für die Bundeswehr bei Garmisch-Partenkirchen

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[C.] Schießplatz für die Bundeswehr bei Garmisch-Partenkirchen

Der Bundeskanzler berichtet über die an ihn herangetragene Bitte, die Entscheidung über die Errichtung eines Schießplatzes in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen zurückzustellen, bis neue Vorschläge der örtlichen Behörden geprüft worden seien 26. Der Bundesminister der Verteidigung weist auf die Schwierigkeit der Bundeswehr bei der Beschaffung von Übungsplätzen hin, erklärt sich aber bereit, die neuen Vorschläge abzuwarten, falls der ihm gegenwärtig nicht bekannte Stand der Angelegenheit dies noch zulasse 27.

26

Vgl. den Brief des ehemaligen bayerischen Senators Otto A. H. Vogel aus Garmisch-Partenkirchen an Erhard vom 7. März 1964 sowie das darin erwähnte Protestschreiben des Bürgermeisters von Garmisch-Partenkirchen August Vogel an den bayerischen Ministerpräsidenten Alfons Goppel vom 24. Febr. 1964 in B 136/6888. Beide Schreiber hatten als Gründe gegen die geplante Errichtung eines Gebirgstruppenübungsplatzes die Nähe des in Aussicht genommenen Geländes zu überregionalen Verkehrswegen und die zu erwartende Beeinträchtigung des Fremdenverkehrs geltend gemacht.

27

Zur Position des BMVtg vgl. dessen Schreiben an das Bundeskanzleramt vom 24. April 1964 in B 136/6888. - Am 24. Nov. 1964 teilte die Bayerische Staatskanzlei dem BMVtg mit, dass die Landesregierung dem Vorhaben nicht zustimmen könne. Die Planungen wurden daraufhin vom BMVtg zurückgestellt. Vgl. das Schreiben des BMVtg an das Bundeskanzleramt vom 28. Mai 1965 in B 136/6888.

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