2.25.8 (k1964k): F. USA-Reise des Bundeskanzlers

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[F.] USA-Reise des Bundeskanzlers

Der Bundeskanzler schildert die wesentlichen Eindrücke seiner Reise in die USA. Er hebt unter anderem hervor, es bestehe kein Zweifel daran, daß die USA in der Deutschlandfrage zu ihren Verpflichtungen stünden 12.

12

Siehe 125. Sitzung am 10. Juni 1964 TOP A. - Erhard hatte vom 9. bis 14. Juni 1964 Ottawa, Boston, New York und Washington besucht. Vgl. die Aufzeichnungen über die Gespräche mit dem kanadischen Ministerpräsidenten Lester B. Pearson am 10. Juni, mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen U Thant am 11. Juni, mit Rusk und Johnson am 12. Juni und mit Nahum Goldmann am 13. Juni 1964 in B 136/51025 und AAPD 1964, S. 633-638 und 640-659. - Der Bundeskanzler hatte mit Johnson neben der Deutschlandpolitik das Freundschaftsabkommen zwischen der Sowjetunion und der DDR, Waffenlieferungen an Israel, die Vietnam-Politik und das Devisenhilfeabkommen erörtert. Nach Pressedarstellungen war es dabei zu einer Abkühlung der Beziehungen gekommen, da Erhard bemüht war, die Deutschland- und Wiedervereinigungspolitik auf die Tagesordnung der internationalen Verhandlungen zu setzen, während Johnson sich mehr an einem Dialog mit der Sowjetunion und an einer Konsolidierung der internationalen Entspannung interessiert gezeigt hatte. Vgl. dazu die Pressedokumentation in B 136/2063.

Das Kabinett nimmt Kenntnis.

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