2.34.9 (k1964k): D. Teilnahme von Sportlern an der Olympia-Fahrt der deutschen Jugend

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 17. 1964Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Geburtstagsgeschenk für Heinrich von BrentanoArbeitsbesuch Charles de Gaulles in BonnBehandlung der Verjährungsfrage im Kabinett

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[D.] Teilnahme von Sportlern an der Olympia-Fahrt der deutschen Jugend

Der Bundesminister für Familie und Jugend bittet das Kabinett um Zustimmung, daß 16 Spitzensportler, die bei den Ost-West-Ausscheidungen für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio gescheitert sind, als Betreuer für die an der Olympia-Fahrt der deutschen Jugend teilnehmenden 125 Jugendlichen zur Fahrt nach Tokio eingeladen werden 20. Zusätzliche Mittel seien nicht erforderlich 21. Das Kabinett ist einverstanden 22.

20

Zur Bildung der gesamtdeutschen Mannschaft für die Olympischen Spiele 1964 siehe 102. Sitzung am 4. Dez. 1963 TOP C (Kabinettsprotokolle 1963, S. 445). - Nach dem Vorbild der Olympiafahrten zu den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki und 1960 in Rom hatte Bundespräsident Lübke im Mai 1963 die Jugendlichen der Jahrgänge 1946/47 zur Olympiafahrt zu den Spielen in Tokio aufgerufen, die vom 10. bis 24. Okt. 1964 stattfanden. Die 125 Teilnehmer, die im Mai 1964 in einem von der Deutschen Sportjugend im Auftrag des BMFa organisierten Bundesauswahllager in Berlin ermittelt worden waren, sollten während der Spiele in einem internationalen Zeltlager untergebracht werden, die olympischen Wettkämpfe und andere Veranstaltungen besuchen und anschließend an einer Studienreise durch Japan teilnehmen. Unterlagen in B 106/109436 und B 153/1701, zum Ergebnis der Bundesauswahlwettkämpfe vgl. Bulletin Nr. 93 vom 12. Juni 1964, S. 864. - Hinweise zur Verwendung von nicht qualifizierten Wettkampfsportlern als Betreuer konnten nicht ermittelt werden.

21

Die Gesamtkosten waren auf insgesamt 1,25 Millionen DM veranschlagt worden und sollten aus Mitteln des Bundesjugendplanes gedeckt werden. Vgl. die Erlasse des BMFa zum 14. bis 16. Bundesjugendplan vom 8. März 1963 (GMBl. S. 122), 23. Dez. 1963 (GMBl. 1964, S. 122) und vom 28. Okt. 1964 (GMBl. S. 521).

22

Zur Eröffnung des Internationalen Jugendlagers am 6. Okt. 1964 durch den japanischen Kronprinzen Akihito vgl. die „Welt" vom 7. Okt. 1964, S. 6, zur Schließung am 25. Okt. 1964 und zur Studienreise vgl. die „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 26. Okt. 1964, S. 12.

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