2.35.3 (k1964k): C. Fall Schwirkmann

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[C.] Fall Schwirkmann

Auf Anregung des Bundesministers für Angelegenheiten des Bundesrates und der Länder unterrichtet Staatssekretär Prof. Dr. Carstens das Kabinett über die Beurteilung des Falles Schwirkmann im Auswärtigen Amt 10.

10

Am 6. Sept. 1964 war auf den Angehörigen der Botschaft der Bundesrepublik in Moskau Horst Schwirkmann, der als Elektronikspezialist die Räume der Botschaft nach Abhöreinrichtungen untersuchen sollte, während eines Besuches des Klosters Sagorsk bei Moskau ein Giftgasanschlag verübt worden. Schwer erkrankt wurde er am 8. Sept. 1964 in die Bundesrepublik verbracht. Am 11. Sept. 1964 hatte Schröder dem sowjetischen Botschafter ein Aide-mémoire überreicht und um Aufklärung des Vorfalls gebeten. Vgl. die Note des AA in AA B 130, Bd. 8420, weitere Berichte über den Tathergang in AA B 130, Bde. 3118 und 3119. - Nach wiederholter Ablehnung einer Stellungnahme (vgl. dazu auch Carstens' Gesprächsaufzeichnung vom 21. Sept. 1964 in AAPD 1964, S. 1041-1044) sprach die sowjetische Regierung in einer Note vom 10. Okt. 1964 ihr Bedauern aus (AA B 130, Bd. 8420).

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