2.48.5 (k1964k): E. 20. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges

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[E. 20. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges]

Der Stellvertreter des Bundeskanzlers und Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen wirft die Frage auf, ob anläßlich des 20. Jahrestages der Kapitulation Deutschlands am 8.  Mai 1965 seitens der Bundesregierung etwas veranlaßt werden sollte 9.

9

Mit dem bevorstehenden Jahrestag hatte sich die Bundesregierung bislang vornehmlich unter dem Aspekt des Gedenkens an die Befreiung der nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslager befasst. Im Mittelpunkt standen Bedenken, dass die von den Organisationen ehemaliger Häftlinge und Widerstandskämpfer geplanten Gedenkfeiern zu kommunistisch gelenkten Diffamierungskampagnen gegen die Bundesrepublik genutzt werden könnten. Vgl. den Vermerk des Bundeskanzleramtes vom 2. Dez. 1964 über eine Besprechung zwischen Vertretern des BMI, BMG, AA, BMFa, des Bundeskanzleramtes und der Bundeszentrale für politische Bildung am 27. Nov. 1964 im Bundeskanzleramt in B 136/4929.

Nach einer Diskussion, an der sich der Bundeskanzler, der Bundesminister für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung, der Bundesminister für Familie und Jugend und der Bundesminister - Der Vorsitzende des Bundesverteidigungsrates beteiligen, wird der Punkt zurückgestellt, bis die Frage auf Ressortebene mit dem Bundesminister für Familie und Jugend erörtert worden ist 10.

10

Eine weitere Ressortbesprechung fand zunächst nicht statt. - Fortgang 148. Sitzung am 5. Jan. 1965 TOP C (B 136/36134).

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