3.1.4 (k1964k): Der Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung (BPA)

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 17. 1964Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Geburtstagsgeschenk für Heinrich von BrentanoArbeitsbesuch Charles de Gaulles in BonnBehandlung der Verjährungsfrage im Kabinett

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Der Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung (BPA)

Karl-Günther von Hase (geb. 1917)

1936-1945 Berufssoldat, 1945-1949 Kriegsgefangenschaft, 1951-1962 auswärtiger Dienst mit Stationen in Washington (1952-1953), Ottawa (1953-1956) und in der Zentrale (1956-1962), dort 1956-1958 stellvertretender, 1958-1961 Leiter des Pressereferats, 1961-1962 Leiter der Abteilung West II (mit Zuständigkeiten u. a. für Vereinte Nationen, NATO und Verteidigung, Abrüstung und Sicherheit, Großbritannien, USA, Kanada, Mittel- und Südamerika), 1962-1967 als Staatssekretär Leiter des BPA, 1967-1969 Staatssekretär im BMVtg, 1970-1977 Botschafter in London, 1977-1982 Intendant des Zweiten Deutschen Fernsehens.

In dessen Vertretung;

Werner Krueger (1915-1998)

1937 Redakteur der „Westfälischen Volkszeitung", 1946-1949 Parlamentsjournalist im nordrhein-westfälischen Landtag, Redakteur der „Westfalenpost", 1947 Pressereferent beim CDU-Zonenausschuss der Britischen Zone, 1950-1954 BPA, dort 1950 Persönlicher Referent des Chefs des BPA, 1950-1951 Leiter der Abteilung Inland, 1951-1954 Stellvertreter des Bundespressechefs, 1954-1956 Chefredakteur der Abteilung Fernsehen beim NWDR Hamburg/Köln bzw. ab 1955 beim WDR Köln, 1956-1967 erneut stellvertretender Chef des BPA, 1967-1969 Beauftragter für den Aufbau des Planungsstabes im Bundeskanzleramt.

Fritz Niebel (1913-1998)

1939-1945 Kriegsdienst, 1945-1946 Internierung, 1947-1950 Justitiar in der Privatwirtschaft, 1950-1957 Geschäftsführer der FDP-Fraktion des Deutschen Bundestages, 1958 im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, 1958-1962 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1962 (April)-1974 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, 1962-1963 Leiter des Koordinierungs- und Planungsbüros, 1963-1968 Leiter der Abteilung III (Inland), 1968-1969 Leiter der Vertretung Berlin des BPA, 1969 erneut Leiter der Abteilung III (Inland), 1969-1974 Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung, Datenverarbeitung) und ab 1970 ständiger Vertreter des Stellvertreters des Chefs des BPA.

Norbert Kaps (1912-1990)

1938 Richter an den Amtsgerichten Grottkau (Oberschlesien) und Breslau, 1938-1945 Reichswirtschaftsverwaltung, Devisenstelle Breslau, 1939-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1947 Justitiar an der Abwicklungsstelle der ehemaligen Saatgutstelle in Büren (Westfalen), 1947-1953 Rechtsanwalt bzw. (ab 1951) Rechtsanwalt und Notar in Büren, 1953-1958 BMWi, dort 1953-1954 Leiter des Referats III D 1 (EGKS: Allgemeine Angelegenheiten, Finanz- und Sozialangelegenheiten) 1954-1958 beurlaubt zur Dienstleistung im Sekretariat des Beratenden Ausschusses der Hohen Behörde der EGKS, 1958-1969 BPA, dort Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung), danach erneut Tätigkeit als Rechtsanwalt.

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