1.27.7 (k1980k): 5. Erster Teil eines Berichts über die Bevölkerungsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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5. Erster Teil eines Berichts über die Bevölkerungsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(10.52 Uhr)

St Fröhlich gibt einen Überblick über die von der „Arbeitsgruppe Bevölkerungsfragen" vorgelegten Bericht:

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Untersuchung der demographischen Entwicklung und ihrer Komponenten in der Vergangenheit

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Darstellung der Entwicklung in vergleichbaren Industrieländern

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Beschreibung relevanter Einflußfaktoren

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Modellrechnungen zur möglichen zukünftigen Entwicklung.

Er bewertet den Inhalt des Berichts als eine gute fachliche Darstellung und empfiehlt die Zuleitung an den Bundestag sowie den weiteren Auftrag an die Arbeitsgruppe, auf der Grundlage des vorliegenden Berichts die Auswirkungen der Bevölkerungsentwicklung auf wichtige Bereiche von Staat und Gesellschaft zu untersuchen und zu gegebener Zeit zu berichten sowie Vorschläge zum weiteren Vorgehen zu unterbreiten.

Frau BM Huber weist darauf hin, daß unter Berücksichtigung der aus dem Jahre 1980 vorliegenden Zahlen ein stärkerer Geburtenzuwachs zu verzeichnen sei; dies müsse auf Seite 26 des Berichts bei der Darstellung der „Neuesten Entwicklung als Querschnittsbetrachtung" deutlicher zum Ausdruck gebracht werden. Ferner solle die zu beobachtende Steigerung der Heiratshäufigkeit deutlich zum Ausdruck gebracht werden. BM Ertl spricht sich ebenfalls für die von Frau BM Huber gemachten Anregungen aus und weist darauf hin, daß der Darstellung der relativen Geburtenhäufigkeit im ländlichen Bereich größerer Raum gegeben werden sollte.

Auf Vorschlag des Bundeskanzlers, dem sich die BM Frau Huber, Graf Lambsdorff und Haack anschließen, werden die Seiten 121 bis 123 des Berichts ersatzlos gestrichen. Ferner wird der Sprechzettel für den Regierungssprecher unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Kabinettsberatung geändert, wobei auf die politisch wichtigen Ergebnisse des Berichts stärker abgestellt und auf die Darstellung von Verfahrensfragen weitgehend verzichtet werden soll.

Das Kabinett erhebt gegen die vorstehenden Änderungen keine Einwendungen.

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