1.47.10 (k1980k): E. Streikdrohung bei der BP

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[E.] Streikdrohung bei der BP

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(10.55 Uhr)

Auf Wunsch des Bundeskanzlers befaßt sich das Kabinett mit der Lage bei der Deutschen Bundespost.

BM Gscheidle berichtet, daß z. Zt. die Urabstimmung laufe und er einen Streikbeschluß erwarte. Die Differenz zwischen Forderung und Angebot belaufe sich auf etwa 10 Mio. DM. Er stehe zwar zu dem vor 2 Wochen gefaßten Kabinettbeschluß, gebe aber u. a. zu bedenken, daß es schon eine Anzahl unterschiedlicher Regelungen für die Abgeltung des Schichtdienstes gebe.

Die Aussprache, an der sich der Bundeskanzler, BM Baum, der u. a. auf die großen, im einzelnen nicht quantifizierbaren Auswirkungen eines Entgegenkommens für andere Bereiche (Polizei, Krankenhäuser, DB, Nahverkehr) verweist, sowie die Bundesminister Vogel, Schmude, Lambsdorff und Staatssekretär Buschfort beteiligen, soll auf Anregung des Bundeskanzlers im Anschluß an die Kabinettsitzung im kleineren Kreis fortgesetzt werden.

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