1.5.3 (k1980k): 3. Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung 1980

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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3. Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung 1980

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(9.11 Uhr)

BM Graf Lambsdorff erläutert den Entwurf des Jahreswirtschaftsberichts in der Fassung vom 28.1.1980 - Vorlage des BMWi I A 2 - 020521 -.

In der sich anschließenden Aussprache, an der sich neben dem Bundeskanzler die BM Graf Lambsdorff, Genscher, Schmude, Ehrenberg, Franke und Ertl, StM v. Dohnanyi, StS Schlecht sowie die Abgeordneten Porzner und Junghans und der Vizepräsident der Deutschen Bundesbank Schlesinger beteiligen, wird neben der Klärung von Einzelfragen und Anregungen insbesondere das Problem des Defizits der Leistungsbilanz angesprochen, das bereits im Wirtschaftskabinett am 25.1.1980 behandelt worden ist.

Der Bundeskanzler macht deutlich, daß sich dieses Problem von selbst regeln werde. Er legt dar, daß der Leistungsbilanzüberschuß der deutschen Volkswirtschaft in der Vergangenheit in der Welt mit Argwohn betrachtet worden sei, den deutschen Arbeitnehmern jedoch keinen Zuwachs an realen Gütern beschert habe.

Das Kabinett stimmt dem Jahreswirtschaftsbericht 1980 in der Fassung vom 28.1.1980 - Vorlage des BMWi I A 2 - 020521 - mit der Maßgabe zu, daß auf Seite 11 im Anschluß an den vorliegenden Text folgende zwei Sätze angefügt werden:

„Das derzeitige Defizit in der Leistungsbilanz wirft kurzfristig - insbesondere angesichts der hohen Währungsreserven - keine Probleme auf, zumal es auch den internationalen Anpassungsprozeß erleichtert. Mittel- und längerfristig muß jedoch ein Gleichgewicht angestrebt werden."

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