2.1.3 (x1951e): C. Münzausprägung , BMF

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Kabinettsausschuß für Wirtschaft. Band 1. 1951-1953Friedrich ErnstHaus Carstanjen in Bad GodesbergFranz Blücher Andreas Hermes an Bundeskanzler Adenauer

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[C. Münzausprägung], BMF

7) Anschließend wurde noch kurz die Frage des Silbers für die Münzausprägung erörtert 8.

8

Das BMF hatte wiederholt das BMWi gebeten, die erforderlichen Ausschreibungen für die Einfuhr von Prägesilber in der vorgesehenen Höhe von 2,5 Millionen Dollar vorzunehmen. Die Angelegenheit war dringlich geworden, weil einerseits steigende Silberpreise den Münzgewinn zu beeinträchtigen drohten, andererseits 300 Millionen DM aus dem Münzgewinn zur Finanzierung des sozialen Wohnungsbaus vorgesehen waren. (Vgl. dazu 129. Kabinettssitzung am 16. Febr. 1951 TOP 8, Kabinettsprotokolle 1951, S. 159). Das BMWi wollte dagegen angesichts der angespannten Weltmarkt- und Devisensituation auf eine Münzprägung zugunsten der silberverarbeitenden Industrie verzichten (Schriftwechsel in B 102/18200). Nach einem Schreiben Schäffers vom 27. April 1951 wurde auch die Anregung diskutiert, die 5-DM-Münze aus Edelstahl herzustellen (B 136/1196). - Fortgang 150. Kabinettssitzung am 1. Juni 1951 TOP 2 (Bundeshaushalt 1951: Kabinettsprotokolle 1951, S. 408). - Zur Ausgestaltung der 5-DM-Münze vgl. 135. Kabinettssitzung am 13. März 1951 TOP 10 (Kabinettsprotokolle 1951, S. 227). Sie wurde die erste Bundesmünze mit Silbergehalt. Vgl. dazu Bekanntmachung über die Ausprägung von Bundesmünzen im Nennwert von 5 Deutschen Mark vom 1. Dez. 1951 (BGBl. I 953).

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