2.31.2 (x1951e): A. Hibernia-Bergwerksgesellschaft , BMWi

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Kabinettsausschuß für Wirtschaft. Band 1. 1951-1953Friedrich ErnstHaus Carstanjen in Bad GodesbergFranz Blücher Andreas Hermes an Bundeskanzler Adenauer

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[A. Hibernia-Bergwerksgesellschaft], BMWi

Vor Punkt 4 der Tagesordnung trägt Staatssekretär Dr. Westrick den Fall Emscher-Lippe-Hibernia vor 6. Die DKBL hat die Bundesregierung um eine abschließende Erklärung gebeten, ob mit dem Ankauf der Zechen der Gewerkschaft Emscher-Lippe durch die Hibernia noch gerechnet werden kann. Falls dies verneint wird, bittet die DKBL um Erklärung, ob die Hibernia bereit ist, die in Frage stehenden Felderteile „An der Haardt" an Emscher-Lippe abzugeben 7. Staatssekretär Dr. Westrick ist der Ansicht, daß sich die Bundesregierung in diesen Fragen nicht festlegen solle.

6

Unterlagen zum Aufkauf der zur Krupp A.G. gehörenden Kohlenzeche Emscher-Lippe durch die bundeseigene Hibernia-Bergwerksgesellschaft im Rahmen der Entflechtung der Montanindustrie sowie zu den Verhandlungen mit der Deutschen Kohlenbergbau-Leitung (DKBL) in B 102/21361 und 21362, 133964, 75996, 157296 und B 136/2461.

7

Das der Hibernia gehörende, besonders fettkohlehaltige Feld „An der Haardt" sollte aus technischen und finanziellen Gründen von der Zeche Emscher-Lippe erschlossen werden. Der Verkauf war auf Grund der noch nicht überschaubaren Folgen bei der Neuordnung der Kohleindustrie von der Hibernia abgelehnt worden (vgl. hierzu Schreiben der Hibernia A.G. an Westrick vom 4. Nov. 1953 in B 102/133964).

Der Kabinettsausschuß beschließt, daß beiden Gesellschaften für ihre Verhandlungen die kaufmännischen Freiheiten belassen werden sollen und jede vernünftige Regelung begrüßt wird 8.

8

Fortgang 42. Kabinettssitzung am 2. Sept. 1954 TOP 4 (Kabinettsprotokolle 1954, S. 357 f.).

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