2.4.10 (x1951e): B. Auslandsschuldenkonferenz, BMF

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Kabinettsausschuß für Wirtschaft. Band 1. 1951-1953Friedrich ErnstHaus Carstanjen in Bad GodesbergFranz Blücher Andreas Hermes an Bundeskanzler Adenauer

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[B.] Auslandsschuldenkonferenz, BMF

Dr. Ernst stellt im Hinblick auf die bevorstehenden internationalen Verhandlungen über die deutschen Auslandsschulden die Frage der Federführung zur Debatte. Nach seiner Ansicht müsse für diese Fragen das Auswärtige Amt federführend sein 27. Die vom Bundesfinanzministerium angestrebte Federführung sei nicht sachdienlich, da dieses durch Parteiinteressen gebunden sei. Zumindest der Delegationsführer müsse interessenunabhängig sein. Selbstverständlich würden das Bundesfinanzministerium, das Bundeswirtschaftsministerium und das Bundesministerium für den Marshallplan in der Delegation vertreten sein. Ein besonderes Problem sei es, einen geeigneten Delegationsführer zu finden. Staatssekretär Hartmann erklärt, zu einer abschließenden Stellungnahme ohne Rücksprache mit Bundesminister Dr. Schäffer nicht in der Lage zu sein. Der Vizekanzler bittet Staatssekretär Hartmann, die Angelegenheit mit Bundesminister Dr. Schäffer zu besprechen 28.

27

In der Vorlage vom 23. Mai 1951 erhob das BMF Anspruch auf die Zuständigkeit für die am 5. Juni 1951 in Bonn beginnenden Vorbesprechungen zu der noch im Juni vorgesehenen inoffiziellen Vorkonferenz in London (B 126/48363 und B 136/1116).

28

Fortgang 149. Kabinettssitzung am 29. Mai 1951 TOP 2 (Kabinettsprotokolle 1951, S. 389 f.). Die Verhandlungsdelegation setzte sich aus Vertretern des AA, des BMF, des BMWi und des BMM zusammen. Geleitet wurde sie von Hermann Josef Abs. Vgl. dazu 163. Kabinettssitzung am 20. Juli 1951 TOP 4 (Kabinettsprotokolle 1951, S. 555).

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