2.5.13 (x1951e): E. Margarinepreise , BML

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Kabinettsausschuß für Wirtschaft. Band 1. 1951-1953Friedrich ErnstHaus Carstanjen in Bad GodesbergFranz Blücher Andreas Hermes an Bundeskanzler Adenauer

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[E. Margarinepreise], BML

Es wird die Preisentwicklung im Bereich der Margarinerohstoffe behandelt. Es besteht Einigkeit darüber, daß mit allen Mitteln versucht werden müsse, unberechtigte Gewinne in der Margarineindustrie zu vermeiden. Die Subventionen könnten weitgehend mit Rücksicht auf die fallenden Weltmarktpreise eingespart werden 22.

22

Siehe 153. Kabinettssitzung am 12. Juni 1951 TOP 8 (Kabinettsprotokolle 1951, S. 434 f.). - Mit Schreiben vom 5. Juni 1951 an den Bundeskanzler hatte der DGB gegen die vorgesehene Erhöhung der Preise für Zucker und Margarine protestiert und Lohnforderungen angekündigt (B 136/8791 und 8801). Das Kabinett hatte sich aufgrund steigender Rohstoffpreise für einen Höchstpreis von 2,72 DM pro Kilogramm entschieden. Nach dem Sinken der Preise sprach es sich für eine Freigabe der Preise aus. Vgl. dazu 164. Sitzung am 26. Juli 1951 TOP C (Kabinettsprotokolle 1951, S. 568). - Fortgang 165. Kabinettssitzung am 2. Aug. 1951 TOP 3 (Kabinettsprotokolle 1951, S. 578). Verordnung M Nr. 3/51 über Preise für Margarine, Kunstspeisefette sowie feste Speisefette vom 29. Aug. 1951 (BAnz Nr. 177 vom 13. Sept. 1951, S. 1).

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