2.9.8 (x1951e): A. Zuckerfreigabe, BML

Zum Text. Zur Fußnote (erste von 1). Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Kabinettsausschuß für Wirtschaft. Band 1. 1951-1953Friedrich ErnstHaus Carstanjen in Bad GodesbergFranz Blücher Andreas Hermes an Bundeskanzler Adenauer

Extras:

 

Text

Tagesordnungspunkt als RTF Download

[A.] Zuckerfreigabe, BML

Der Vizekanzler trägt ernste Bedenken, daß der Bundesernährungsminister die Anweisung gegeben habe, 200 000 t Zucker bis zum 30.9.1951 freizugeben. Es bestände die große Gefahr, daß dann im Oktober dieses Jahres ein ausreichendes Zuckerkontingent nicht mehr zur Verfügung stände. Bundesminister Niklas stellt durch Rückfrage in seinem Hause fest, daß die Anweisung über die Freigabe von 200 000 t (140 000 t für die Zeit vom 15. 8.-15. 9., 60 000 t für die Zeit vom 16. 9.- 30.9.1951) bereits herausgegeben ist. Er versichert jedoch dem Kabinettsausschuß, daß er die Zuckerversorgung für den Monat Oktober sicherstellen würde 18.

18

Mit Schreiben vom 27. Sept. 1951 berichtete das BML, daß von den 200 000 freigegebenen t 6000 t als Einmachzucker und 34 000 t für den privaten Konsum zugeteilt und damit der Haushaltsbedarf voll befriedigt und die Obstkonservierung „ohne Reibungen" durchgeführt werden konnte (B 136/2631).

Extras (Fußzeile):