2.89.13 (k1950k): 13. Gefährdung der Einfuhr von Getreide aus den östlichen Ländern, BML

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Titelblatt: Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung 1950Portrait Walter StraußPortrait Hans LukaschekSchreiben Adenauers zur Entlassung von Heinemann.Portrait: Robert Lehr

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13. Gefährdung der Einfuhr von Getreide aus den östlichen Ländern, BML

Die Entscheidung wird zurückgestellt, weil gegenwärtig Verhandlungen über den Handel mit den Ostblockstaaten geführt werden. Unbeschadet dessen sollen jedoch bereits Verhandlungen mit der Alliierten Hohen Kommission wegen der Bereitstellung von ECA-Mitteln aufgenommen werden 36.

Fußnoten

36

Für das laufende Getreidewirtschaftsjahr war die Einfuhr von 300 000 t Getreide aus Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn im Gesamtwert von 25 Millionen DM vorgesehen. Diese Länder hatten jedoch ihre Lieferungen zurückgehalten, nachdem die AHK der Bundesrepublik Restriktionen beim Export bestimmter Waren in Ostblockländer auferlegt hatte (vgl. 49. Sitzung am 28. Febr. 1950 TOP F Anm. 34). - In seiner Vorlage vom 2. Dez. 1950 hatte der BML dem Kabinett seine Absicht unterbreitet, zusätzliche ECA-Mittel im Gegenwert von 25 Millionen DM zu beantragen, um den Getreideausfall durch Importe aus dem Westen auszugleichen (B 136/2655). - Fortgang 122. Sitzung am 12. Jan. 1951 TOP F, zur Versorgungslage 118. Sitzung am 21. Dez. 1950 TOP D.

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