2.14.5 (k1955k): E. 10-Jahresgedenken an Kriegsende, Flucht und Vertreibung der Ostdeutschen

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 8. 1955Theodor Heuss und Franz-Josef StraußBundestagspräsident Eugen Gerstenmaier vereidigt Hans-Joachim von MerkatzPlakat: Wir wollen ein ehrliches Europa. CDU SaarBundesverteidigungsminister Blank, die Generäle Adolf Heusinger und Hans Speidel

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[E.] 10-Jahresgedenken an Kriegsende, Flucht und Vertreibung der Ostdeutschen

Der Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen berichtet über die vom Verband der ostdeutschen Landsmannschaften und vom Bund der vertriebenen Deutschen geplanten Gedenkveranstaltungen. Er ist der Auffassung, daß auch die Bundesregierung der Ereignisse gedenken solle, und zwar möglichst vor dem 1. Mai. An diesem Tage wolle der DGB in seinen Feiern auf die Ereignisse ebenfalls eingehen 26, die Regierung müsse ihm nach Möglichkeit zuvorkommen.

Der Vizekanzler weist auf den außenpolitischen Zusammenhang der Gedenkfeiern hin. Es werde darauf ankommen, ob die französische Entscheidung über die Pariser Verträge zur Zeit der oben geplanten Veranstaltungen der Bundesregierung schon gefallen sei oder nicht 27. Staatssekretär Dr. Globke gibt bekannt, der Bundeskanzler wolle die oben angeschnittenen Fragen so bald wie möglich in einer Kabinettssitzung behandeln 28.

Fußnoten

26

Vgl. den Aufruf des Bundesvorstands des DGB zum 1. Mai 1955 (DGB-Informationsdienst Bd. 10, S. 115-117).

27

Der Rat der Republik stimmte den Pariser Verträgen am 27. März 1955 zu und beendete damit die parlamentarische Ratifizierung dieser Verträge (AdG 1955, S. 5089 f. und Bulletin vom 29. März 1955, S. 489).

28

Fortgang 77. Sitzung am 23. März 1955 TOP 1 und 2.

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