3.2 (k1966k): B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 19. 1966Mende besichtigt die Berliner MauerMünchen wird Austragungsort für die Olympischen Spiele 1972Die Autobahnbrücke über die Saale wird für den Verkehr freigegebenCDU/CSU und SPD nehmen Koalitionsverhandlungen auf

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B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

Conrad Ahlers (1922-1980)

1941-1945 Kriegsdienst, seit 1948 Tätigkeit als Journalist, 1951 BPA, dort Chef vom Dienst, 1952-1954 Dienststelle Blank, dort Pressereferent, seit 1954 außenpolitischer Redakteur der „Welt", seit 1957 Bonner Korrespondent des „Spiegel", seit 1959 innenpolitischer Redakteur der „Frankfurter Rundschau", seit 1962 stellvertretender Chefredakteur des „Spiegel", dort Oktober-Dezember 1962 im Rahmen der „Spiegel-Affäre" Inhaftierung wegen Verdachts des Geheimnisverrats, 1965 Einstellung des Verfahrens gegen ihn und Rudolf Augstein, 1967-1969 stellvertretender, 1969-1972 Leiter des BPA und Staatssekretär, 1972-1980 MdB (SPD), 1978-1979 Chefredakteur der „Hamburger Morgenpost" und Mitglied der Chefredaktion der „Wirtschaftswoche", 1973 Mitglied, seit 1979 stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates und 1980 Intendant der Deutschen Welle.

Heinrich Albertz (1915-1993)

1939-1941 evangelischer Vikar und Pastor in Breslau und Kreuzburg (Oberschlesien), nach kurzzeitiger Verhaftung als Pfarrer der Bekennenden Kirche freiwillige Meldung zur Wehrmacht und 1941-1945 Kriegsdienst, 1943 erneute mehrmonatige Inhaftierung, 1946-1948 Leiter der kirchlichen Fürsorge in Celle und Leiter des Flüchtlingsamtes für den Regierungsbezirk Lüneburg, 1946 Eintritt in die SPD, 1947-1955 MdL Niedersachsen, 1948-1950 Niedersächsischer Minister für Flüchtlingsangelegenheiten, 1950-1951 Niedersächsischer Minister für Vertriebene, Sozial- und Gesundheitsangelegenheiten, 1951-1955 Niedersächsischer Sozialminister, 1949-1965 Bundesvorsitzender der „Arbeiterwohlfahrt", 1955-1959 Senatsdirektor beim Berliner Senator für Volksbildung, 1959-1961 Senatsdirektor und Chef der Senatskanzlei, 1961-1963 Senator für Inneres, 1963-1970 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, 1963-1966 Bürgermeister und Stellvertreter des Regierenden Bürgermeisters, gleichzeitig Senator für Sicherheit und Ordnung bzw. seit 1965 erneut Senator für Inneres, 1966-1967 Regierender Bürgermeister von Berlin, 1970-1979 erneut Pfarrer in Berlin.

Dr. Rolf Baath (1909-1983)

1934-1945 Reichsnährstand, 1946 Angestellter in einem Kriegsversehrtenheim, 1947 Hauptstelle für Wein- und Trinkbranntweinwirtschaft in Hamburg, 1947-1972 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BML, dort 1950-1958 Leiter der Unterabteilung III B (Ernährungswirtschaft bzw. ab 1952: Versorgung und Bevorratung mit Nahrungsmitteln), 1958-1972 Leiter der Abteilung III (Ernährungswirtschaft bzw. ab 1968: Marktpolitik).

Dr. Günter Bachmann (geb. 1915)

1939-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1947-1948 Staatsanwaltschaft Mannheim, 1948-1950 Industrie-Forschungs-Institut München, 1950-1951 Amtsgericht Mannheim, 1951 Landgericht Mannheim, 1952-1968 Bundeskanzleramt, dort 1952-1955 Hilfsreferent im Referat 5 (zuständig u. a. für Grundsatzfragen und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des AA, des BMI, Abt. Innere Sicherheit, des BMG und der Dienststelle Blank), 1955-1958 Leiter dieses Referats, Mai-Dezember 1958 Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1959-1964 erneut Leiter des Referats 5, 1960-1963 zusätzlich des Referats 4 (zuständig u. a. für Kabinettssachen des BMVtg, Verteidigungsangelegenheiten, Geschäftsführung des Bundesverteidigungsrats), 1964-1969 Leiter der für Fragen der militärischen und zivilen Verteidigung zuständigen Unterabteilung I A bzw. (ab 1966) III A, 1969 BMI, dort Leiter der Abteilung D (Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes), 1970-1983 Direktor des Caritas-Verbands Bonn.

Dr. Rainer Barzel (1924-2006)

1941-1945 Kriegsdienst, anschließend Studium der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaft, 1949-1956 Tätigkeit bei der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, 1956 Geschäftsführendes Mitglied des Präsidiums des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen der CDU, 1957-1987 MdB, 1962-1963 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, 1963-1964 stellvertretender und amtierender Fraktionsvorsitzender, 1964-1973 Fraktionsvorsitzender, 1971-1973 Bundesvorsitzender der CDU, 1973-1979 Mitarbeiter in einer Anwaltskanzlei in Frankfurt am Main, 1977-1979 Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und 1980-1982 Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, 1982-1983 Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen, 1983-1984 Präsident des Deutschen Bundestages, 1980 und 1986-1990 Koordinator für deutsch-französische Zusammenarbeit.

Max Becker (geb. 1907)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften 1934-1941 in der Reichsfinanzverwaltung mit Stationen 1934-1939 Finanzamt Marburg/Lahn, Landesfinanzamt Kassel, Finanzamt Chemnitz-Ost, Oberfinanzpräsidium Leipzig, Finanzamt Berlin-Mitte, 1939-1941 Lehrer an den Reichsfinanzschulen Bodenbach, Herrsching, Feldkirch, Flensburg, 1941-1945 Reichsfinanzministerium, 1942-1945 Kriegsdienst, 1945-1947 ohne Beschäftigung, dann Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1948-1953 Hessisches Finanzministerium, Wiesbaden, 1953-1957 Hessisches Ministerium für Erziehung und Volksbildung, 1957-1967 BMF, dort 1957-1958 in der Abteilung II (Bundeshaushalt) Unterabteilung II A (Allgemeines Haushaltswesen, Teile des Bundeshaushalts), Leiter des Referats II A 3 (Einzelpläne 1 bis 5 sowie 7 und 19), 1958-1963 Leiter des Referats II A 1 (Generalreferat Bundeshaushalt: Bundesrechnungshof), 1963-1967 Leiter der Unterabteilung II A, 1967-1972 Präsident der Oberfinanzdirektion Frankfurt/Main.

Karl Blessing (1900-1971)

Seit 1920 Tätigkeit bei der Reichsbank, 1930-1934 abgeordnet zur Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), dort Abteilungsleiter, 1934-1937 Reichswirtschaftsministerium, 1937-1939 Mitglied des Reichsbankdirektoriums, 1939-1941 Vorstandsmitglied der Margarine-Union AG (Tochtergesellschaft von Unilever), 1941-1945 kriegsdienstverpflichtet in der Mineralölwirtschaft, 1948-1957 erneut Tätigkeit bei Unilever, Mitglied von Aufsichtsräten verschiedener Unternehmen, 1958-1969 Präsident der Deutschen Bundesbank.

Dr. Theodor Brockmann (geb. 1914)

1935-1939 Studium der Rechtswissenschaften, 1939-1944 Kriegsdienst und juristischer Vorbereitungsdienst, 1944-1953 bei der Reichsbahn- bzw. Deutschen Bundesbahndirektion Münster, 1953-1974 BMI, dort 1953-1957 in der Abteilung VII (Personalwirtschaft und Wiedergutmachung) Leiter des Referats VII 1 (Laufbahn- und Ernennungsrecht, internationales und überstaatliches Dienstrecht) und 1957-1958 in der Abteilung II (Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes, Wiedergutmachung) Leiter des Referats II 4, 1958-1961 in der Abteilung I (Personal-, Haushalts- und Organisationsangelegenheiten) Leiter des Referats Z 1 (Personalangelegenheiten des BMI), 1960 zusätzlich Leiter des (Teil-)Referats Z 2 (Personalangelegenheiten des BfV), 1961-1962 Leiter der Abteilung Z (Personal-, Haushalts- und Organisationsangelegenheiten), 1963-1974 Leiter der Abteilung II, ab 1967: D (Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes und bis 1969: Wiedergutmachung), zugleich 1963-1964 auch Leiter der Unterabteilung II B (Besoldungs-, Tarif- und Versorgungsrecht, Gesetz zu Artikel 113 GG), zugleich 1967 zeitweise auch Leiter der Unterabteilung II W (Wiedergutmachung).

Dr. Eduard Dreher (1907-1996)

1938-1945 Staatsanwalt in Leipzig, Dresden und Innsbruck (seit 1943 Erster Staatsanwalt in Innsbruck), 1949-1951 Rechtsanwalt in Stuttgart, 1951-1969 BMJ, dort in der Abteilung II (Strafrecht und Verfahren) 1951-1966 Leiter des Referats II 1 bzw. (ab 1961) R II 1, später (ab 1963) II R 1 (Sachliches Strafrecht, ab 1954: Reform der Strafgesetzgebung: Generalreferat), zusätzlich 1954-1961 Leiter des Referats II 2 (Strafgesetzbuch, Allgemeiner Teil), 1961-1969 (bis 1966 zusätzlich) Leiter der Unterabteilung II A.

Dr. Ludwig Falk (1907-1995)

1933-1934 Finanzamt Mainz und Landesfinanzamt Darmstadt, 1934-1935 Finanzamt Wörrstadt, 1935-1938 Finanzamt Mainz, 1938-1948 Oberfinanzpräsidium Düsseldorf, 1948-1949 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1949-1969 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMF, dort 1951-1956 Leiter der Referate IV 3 (Lohnsteuer), 1952 IV A 3 (Lohnsteuer, Steuerfragen des General- und EVG-Vertrages), 1954 IV B 3 (Lohnsteuer und andere Abzugssteuern) und 1956 IV B 1 (Einkommensteuer und einkommensteuerliche Nebengesetze), 1957-1963 Leiter der Unterabteilung IV B (Steuern vom Einkommen), 1963-1969 Leiter der Abteilung IV (Besitz- und Verkehrsteuern).

Dr. Günther Harkort (1905-1986)

1928-1929 kaufmännischer Volontär in London und Paris, 1934-1936 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter am Institut für Weltwirtschaft in Kiel und 1937-1941 im Statistischen Reichsamt, Berlin, 1941-1943 Reichswirtschaftsministerium, 1943-1945 Kriegsdienst, 1946 Wirtschaftsministerium Württemberg-Baden, 1946 (Oktober-November) beim Beauftragten für Preisbildung und Preisüberwachung der US-Zone, 1946-1947 Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone bzw. Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, Minden, 1947-1949 Deutsches Büro für Friedensfragen, Stuttgart, 1949-1952 BMM, dort Leiter der volkswirtschaftlichen Arbeitsgruppe bei der Economic Cooperation Administration (ECA) in Washington, 1952-1970 AA, dort 1952-1953 Leiter des Referats A 2 (Exportförderung und Finanzierung, unentwickelte Gebiete, Weltbank, Weltwährungsbank, ECE), Dezember 1953-1955 des Referats 400 (Grundsatzfragen der Handelspolitik), 1955-1958 Leiter der Unterabteilung 40 (Allgemeine Handelspolitik), 1958-1961 Leiter der Abteilung 4 (Handelspolitische Abteilung), 1961-1965 Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei EWG und EURATOM in Brüssel, 1965-1969 Leiter der Abteilung III (Handels- und Entwicklungspolitik), 1969-1970 Staatssekretär.

Volkmar Hopf (1906-1997)

Seit 1930 im Justizdienst, ab 1936 Landrat in Franzburg-Barth (Pommern), 1939 Oberlandrat in Zlin (Protektorat Böhmen und Mähren), 1940-1945 Kriegsdienst, danach Verbandssyndikus in Wiesbaden, 1951-1955 BMI, dort Leiter des Referats Z 4 bzw. (ab 1953) Z 7 (Haushaltsangelegenheiten), 1955-1964 BMVtg, dort Leiter der Abteilung II, später H (Finanzen und Haushalt), 1959-1964 Staatssekretär, 1964-1971 Präsident des Bundesrechnungshofs und (ab 1965) Bundesbeauftragter für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung.

Dr. Werner Knieper siehe Regelmäßige Teilnehmer - Die Staatssekretäre: Bundeskanzleramt

Hans Clausen Korff (1905-2000)

1933-1940 Landesfinanzamt Schleswig-Holstein sowie Finanzämter Flensburg, Wismar, Schwerin, Hagenow und Berlin-Mitte, 1940-1945 Leiter der Abteilung Finanzen beim Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete, 1948 Oberfinanzpräsidium Schleswig-Holstein, 1948-1949 Ministerium für Finanzen und 1949-1950 Landeskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, 1950 Stellvertretender Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund, 1950-1969 BMF, dort 1950-1957 Leiter des Referats II A 2 (Bundeshaushalt: Einzelpläne 12 und 13, Haushalt der Verkehrsträger, Hilfsmaßnahmen für Handelsflotte, Beteiligung an Verkehrsmittelunternehmungen), 1957-1958 Leiter der Unterabteilung VI A (Finanzbeziehungen zu den internationalen Einrichtungen, zu den Ländern und Gemeinden, Wirtschafts- und Verkehrsangelegenheiten), 1958-1959 Leiter der Abteilung VI (Finanzbeziehungen zu den Ländern, Wirtschaftsförderung, Verteidigungslasten, Rechtsangelegenheiten u. a.), 1959-1969 Leiter der Abteilung II (Bundeshaushalt).

Knut Freiherr von Kühlmann-Stumm (1916-1977)

1934-1936 Banklehre, 1936-1945 Berufssoldat und Kriegsdienst, anschließend Verwaltung des Familienvermögens, 1953 Vorsitzender des Kreisverbandes Schlüchtern der FDP, 1956-1958 Landesschatzmeister der FDP in Hessen, 1960-1976 MdB (FDP, seit Mai 1972: CDU), dort 1963-1968 Fraktionsvorsitzender.

Hermann Ludwig (1902-1968)

1920-1924 Studium der Rechtswissenschaften, 1925-1929 juristischer Vorbereitungsdienst, 1929-1930 Justitiar beim Verband öffentlicher Feuersozietäten, Berlin, sowie bei den Reichspostdirektionen 1930-1932 Köln, 1932-1933 Trier, 1933-1935 beim Postamt Marienburg/Westpreußen, erneut bei den Reichspostdirektionen 1935-1939 Oldenburg, 1939-1940 Karlsbad, 1940 Kriegsdienst, 1940-1941 beim Postamt Mannheim, 1941-1945 Reichspostministerium, dort in der Abteilung V (Haushalts-, Finanz-, Kassen- und Rechnungswesen) Referent für die Wohnungsfürsorge, 1942-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1949 Reichspostdirektion, bzw. Deutsche Postdirektion, bzw. Deutsche Bundespostdirektion Dortmund, 1949-1953 Abteilungspräsident bei der Oberpostdirektion Bremen, 1953-1967 BMP, dort 1953-1956 Leiter des Referats St V (Staats- und Verfassungsschutz im Bereich der Deutschen Bundespost; Verbindung zum Bundesministerium für Gesamtdeutsche Fragen und zum Bundesamt für Verfassungsschutz), 1956-1965 in der Abteilung Z (Zentralabteilung) Leiter des Referats ZV (Sicherheit und Geheimschutz) sowie stellvertretender Abteilungsleiter, 1965-1967 in der Abteilung Z (Zentralabteilung) Leiter der Unterabteilung Z a, zugleich Leiter des Referats ZV (Zentrale Sonderaufgaben).

Ulrich de Maizière (1912-2006)

1930-1945 Berufssoldat, zuletzt seit 1943 Oberstleutnant i. G., 1945-1947 Gefangenschaft, 1947-1951 Ausbildung als Buch- und Musikalienhändler, 1951-1972 Dienststelle Blank/BMVtg bzw. Bundeswehr, dabei u. a. 1955-1957 im BMVtg Leiter der Unterabteilung Fü B III, 1958-1959 Leiter der Kampfgruppe A in Hannover, 1959-1960 stellvertretender Kommandeur der 1. Panzergrenadier-Division in Hannover, 1960-1962 Leiter der Schule für Innere Führung in Koblenz, 1962-1964 Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, 1964-1966 Inspekteur des Heeres, 1966-1972 Generalinspekteur der Bundeswehr.

Dr. Reinhold Mercker (1903-1996)

1925-1945 im Reichspostdienst, 1947-1949 niedersächsischer Justizdienst, 1950-1951 niedersächsisches Justizministerium, 1951-1956 BMJ, dort Leiter des Referats IV 1 (Verfassungsrecht), 1956-1966 Bundeskanzleramt, dort 1956-1960 Leiter der Unterabteilung A (Referate 1, 3, 4, 5, 9 und 11: u. a. zuständig für Innerer Dienst, Personal sowie Angelegenheiten des BMI, BMJ, BMVtg, BMG, BMBR, BMFa, BMAt und des AA), 1960-1966 Leiter der Abteilung I (Referate mit Zuständigkeit u. a. für Innerer Dienst, Personal sowie Angelegenheiten des BMI, BMJ, BMVtg, BMG, BMBR, Bundespräsidialamt, Bundestag und Bundesrat), 1965-1966 auch Stellvertreter des Chefs des Bundeskanzleramts, 1966-1967 Staatssekretär im Bundesministerium für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates, 1967-1968 Staatssekretär (mit Sonderaufgabe) im BML.

Hans Neusel siehe unter Protokollführer

Dr. Horst Osterheld (1919-1998)

1937-1947 Wehr- und Kriegsdienst, Kriegsgefangenschaft, 1949-1950 Tätigkeit bei einer Außenhandelsgesellschaft, 1951-1960 Auswärtiger Dienst mit Stationen in Paris (1953-1955), bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO (1955-1957) und in Washington (1958-1960), 1960-1969 Bundeskanzleramt, dort 1960-1966 Leiter des außenpolitischen Büros, 1966-1969 Leiter der Abteilung I (mit Zuständigkeiten u. a. für Kabinettssachen des AA, BMJ, BMWi, BML, BMA und in Personalangelegenheiten sowie für Grundsatzfragen der Deutschlandpolitik), 1969-1971 Botschafter in Chile, anschließend einstweiliger Ruhestand, 1974-1979 Leiter der Zentralstelle Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, 1979-1984 Bundespräsidialamt, dort Leiter der Abteilung II (Ausland, Protokoll, Presse).

Eduard Pietsch (geb. 1920)

1937-1940 Banklehre und Tätigkeit als Bankangestellter, 1940-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1943-1944 sowie 1946-1948 Studium der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaftslehre, 1948-1952 juristischer Vorbereitungsdienst, 1952-1985 BMWi, dort 1952-1962 in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik), Unterabteilung I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik und der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit) Hilfsreferent im Referat I A 4 (wirtschaftspolitische Fragen der öffentlichen Haushalte und der Investitionen, Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte), 1962-1965 in der Abteilung VI (Geld und Kredit) Unterabteilung VI A (Geld-, Kredit- und Währungswesen) Hilfsreferent im Referat VI A 3 (Bankwesen allgemein), Oktober 1965-1985 in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik) Unterabteilung I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik, Konjunktur- und Wachstumspolitik), dort 1965-1982 Leiter des Referats I A 4 (Haushaltspolitik, Mittelfristige Finanzpolitik), 1982-1985 Leiter der Unterabteilung I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik, Konjunktur- und Wachstumspolitik).

Dr. Johannes Praß (1914-1989)

1941-1945 in der Heeresverwaltung, 1947-1956 in der Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg, dort 1947 Landesjugendamt und Schulbehörde, 1948 Rechtsamt des Senats, ab 1950 Finanzbehörde, 1956-1969 Bundeskanzleramt, dort 1956-1963 Leiter des Referats 6 bzw. (ab 1957) B 6 (zuständig u. a. für Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMM bzw. BMZ, BMF, BMWi, BML, BMBes, für Angelegenheiten der Bundesbank, der multilateralen wirtschaftlichen Organisationen einschließlich der europäischen Wirtschaftsintegration, für handels- und wirtschaftspolitische Angelegenheiten des AA sowie für die Geschäftsführung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft), 1964-1969 Leiter der Abteilung II bzw. ab 1968 der Abteilung III (Referate mit Zuständigkeit u. a. für Finanzen, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit und Vertriebene).

Manfred Rommel (geb. 1928)

1944-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1948-1953 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, 1953-1956 juristischer Vorbereitungsdienst, 1956-1974 Landesregierung Baden-Württemberg, dort 1960-1963 persönlicher Referent des Innenministers, 1963-1966 dessen Referent für Grundsatzfragen, 1966 kurzzeitig im Bundeskanzleramt zur Vorbereitung der Regierungserklärung Bundeskanzler Kiesingers, 1966-1971 Staatsministerium, dort Leiter der Abteilung Grundsatz und Planung, 1971-1974 Finanzministerium, dort 1971-1972 Ministerialdirektor, 1972-1974 Staatssekretär, 1974 bis Dezember 1996 (Ruhestand) Oberbürgermeister von Stuttgart, 1977-1979, 1981-1983 sowie 1984-1990 Präsident des Deutschen Städtetages.

Dr. Johann Baptist Schöllhorn (geb. 1922)

Dipl.-Volkswirt, 1940-1949 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1949-1952 Studium der Volkswirtschaftslehre, 1952-1955 Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung in München, 1956-1972 BMWi, dort 1956-1962 Hilfsreferent im Referat I A 1 (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik), ab 1959 zusätzlich auch im Referat E 1 (Allgemeine europäische Wirtschafts-, Währungs- und Konjunkturpolitik; Koordinierung der europäischen Finanz-, Agrar-, Verkehrs- und Sozialpolitik), 1962-1964 Leiter des Referats I A 8 (Konjunkturpolitik), 1964-1966 Leiter der Unterabteilung I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik und der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit), 1967-1972 Staatssekretär, 1973-1989 Präsident der Landeszentralbank in Schleswig-Holstein, 1976-1989 Mitglied des Verwaltungsrates der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel.

Klaus Schütz (geb. 1926)

1944-1945 Kriegsdienst und Verwundung, 1946-1952 Studium der Germanistik und Geschichte, 1951-1961 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Politische Wissenschaften der Freien Universität Berlin, seit 1946 Mitglied der SPD, seit 1951 Mitglied des Landesvorstands Berlin, 1968-1977 Landesvorsitzender, 1970-1977 Mitglied des Bundesvorstandes, 1954-1957 und 1963-1977 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, 1957-1962 MdB, 1962-1966 Senator für Bundesangelegenheiten und für das Post- und Fernmeldewesen von Berlin, Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund, 1966 (15. Dez.)-1967 Staatssekretär im AA, 1967-1977 Regierender Bürgermeister von Berlin, 1967-1968 Bundesratspräsident, 1977-1981 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Israel, 1981-1987 Intendant der „Deutschen Welle", Köln, 1987-1993 Direktor der Landesanstalt für Rundfunk in Nordrhein-Westfalen.

Hans Arnold Thomsen (geb. 1911)

1938 Assessor an den Landgerichten Flensburg und Kiel, 1938-1942 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter bei der Reichsbahndirektion Essen, 1942-1943 Reichsverkehrsministerium Berlin, dort in der Abteilung E V (Eisenbahn-Personalabteilung) wissenschaftlicher Hilfsarbeiter, 1943 zunächst bei der Reichsverkehrsdirektion Dnjepropetrowsk, anschließend 1943-1945 bei der Generalverkehrsdirektion Osten, Februar-April 1945 bei den Reichsbahndirektionen Nürnberg, Regensburg, Augsburg und München, 1945 Kriegsgefangenschaft, 1945-1946 ohne Beschäftigung, 1946-1947 Tätigkeit beim Finanzamt Oldenburg, 1947-1948 beim Oberfinanzpräsidium Kiel, 1948-1953 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1953-1956 bei den Bundesbahndirektionen Essen und Trier, 1956-1963 BMF, dort 1956-1957 in der Abteilung II (Bundeshaushalt), Unterabteilung II A (Gesamthaushalt, Verwaltungshaushalte, Haushaltsanalyse) Hilfsreferent im Referat II A 11 (Einzelplan 14 und 35, BMVtg und Verteidigungslasten für den Aufenthalt ausländischer Streitkräfte), 1957-1958 in der Unterabteilung II B (Bundeshaushalt, insbesondere Wirtschafts- und Wehrhaushalte) Hilfsreferent im Referat II B 7 (u. a. zuständig für Wehrgesetzgebung, Grundsatzfragen des Beschaffungswesens, NATO-Verträge, zivile Verteidigung), 1958-1959 Leiter dieses Referats, 1959-1963 Leiter des Referats II B 5 (u. a. zuständig für zivilen Bevölkerungsschutz, Verteidigungslasten und Zivile Notstandsplanung, Wehrgesetzgebung), 1963-1976 BMI, dort 1963-1976 Leiter der Abteilung ZV (Zivile Verteidigung), 1963-1966 zugleich Leiter der Unterabteilung VII B (Planung, Koordinierung und Leitung ziviler Notstandsmaßnahmen).

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