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[J.] Heymann-Verlag
Der Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen berichtet, daß der Heymann-Verlag in Berlin, der früher die Ministerialblätter gedruckt hat, Vorstellungen wegen einer angeblich beabsichtigten Verlagsgründung erhoben habe, an der sich der Bund mit 70% beteiligen wolle 49. Der Bundesminister der Justiz erklärt, daß es sich um Planungen handele, mit deren Verwirklichung nicht zu rechnen sei 50. Der Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen weist auf die mit hohen Kosten eingerichtete Bundesdruckerei 51 hin, die nunmehr aber auch mit Aufträgen versorgt werden müsse.
- 49
Dazu Schreiben des Berliner OB Reuter vom 29. Dez. 1949 an den BMI in B 106/ 12778.
- 50
Sporadische Unterlagen dazu ebenda, B 136/4826 und B 141/836.
- 51
Vgl. Akten zur Vorgeschichte Bd. 5 Dok. Nr. 14 TOP 8 und B 126/10654. - Fortgang 42. Sitzung am 7. Febr. 1950 TOP 6 (Ministerialblatt) und 88. Sitzung am 31. Juli 1950 TOP J (Bundesdruckerei).


















