4.3 (x1958e): Ministerialbeamte

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Kabinettsausschuß für Wirtschaft. Band 4. 1958-1961Erhard überreicht am 20. Dez. 1957 Karl Blessing und Dr. Heinrich Troeger die Ernennungsurkunden zum Präsidenten bzw. Vizepräsidenten der Deutschen Bundesbank.Die Bundesrepublik gewährt Finanzhilfe für den Bau eines Staudammes am Euphrat in Syrien. Bundesfinanzminister Franz Etzel zeigt sich Mitte 1961 besorgt angesichts der hohen Überschüsse in der Handelsbilanz.Im Rahmen des Regionalen Förderungsprogramms 1959 billigt der Kabinettsausschuss das vom Bundeswirtschaftsminister vorgeschlagene Schwerpunktprogramm für die Industrialisierung ländlicher Gebiete.

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Text

Ministerialbeamte

Dr. Helmut Allardt (1907-1987)

1936-1945 auswärtiger Dienst mit Stationen in Teheran (1938-1940), Kopenhagen (1940-1941) und Ankara (1941-1945), 1945-1946 in britischer Internierung, 1947-1949 Mitarbeiter des wirtschaftspolitischen Verlags „Archiv der Gegenwart" in Wien, 1949-1952 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebietes bzw. BMWi, dort Angestellter in der Handelspolitischen Abteilung, seit 1952 erneut Auswärtiges Amt, dort 1952-1954 in der Handelspolitischen Abteilung Leiter des Referates 416 (Europäischer, Mittlerer und Naher Osten), 1954-1958 Botschafter in Djakarta, 1958-1961 bei der EWG in Brüssel, dort beim Kommissar für Überseeische Entwicklungsfragen Generaldirektor mit Zuständigkeit für die assoziierten Gebiete, 1961-1963 Leiter der Handelspolitischen Abteilung im Auswärtigen Amt, 1963-1968 Botschafter in Madrid, 1968-1972 Botschafter in Moskau.

Karl Andres (1906-1996)

1933-1934 Reichsarbeitsministerium, 1934-1945 ständiger Stellvertreter des Reichstreuhänders der Arbeit für Mitteldeutschland in Weimar bzw. Magdeburg, 1953-1966 BMA, dort Leiter des Referats III b 3 (Neue Kindergeldgesetzgebung einschl. Rechtsverordnungen, Frauenlohn, Lohn in volkswirtschaftlicher Sicht), 1961-1966 Leiter der Unterabteilung II b (Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosenhilfe, Kindergeld, arbeits- und sozialpolitische Fragen der Verteidigung und des Notdienstes, Ziviler Ersatzdienst), 1966-1969 BMFa, dort Leiter der Abteilung II (Familienpolitik).

Wilhelm von Aulock (1900-1993)

1932-1940 Tätigkeit bei der Landwirtschaftlichen Bank AG, Danzig, 1940-1945 bei der Danzig-Westpreußischen Landschaftsbank, 1946-1948 Wirtschaftsberater; 1948-1949 Geschäftsführer bei der Deutschen Landberatung GmbH, 1949-1966 BMVt, dort 1949-1950 Leiter des Referats B 12 (Grundsatzfragen auf dem Gebiete des Finanz-, Bank-, Geld-, Kredit- und Währungswesens, Steuer- und Versicherungsrecht, Vertriebenenbank), 1950-1953 Leiter des Referats III 4 (Finanzen, Kredite, Lastenausgleich, Vertriebenenbank AG), 1953-1957 Leiter des Referats II 3 (Finanz- und Steuerfragen, Kreditwesen) und 1957-1959 Leiter des Referats II 1 (Wirtschaftliche Eingliederung der Geschädigten, Finanz- und Steuerfragen, Kreditwesen), zugleich 1950-1955 Mitglied des Vorstands, des Aufsichts- und (ab 1954) des Verwaltungsrates der Lastenausgleichsbank, 1955-1959 Staatskommissar für die Lastenausgleichsbank, Verwaltungsratsvorsitzender des Europäischen Wiedereingliederungsfonds und Verwaltungsmitglied der Deutschen Pfandbriefanstalt, 1959-1960 im BMVt Leiter der Abteilung III (Soziale Betreuung), 1960 (Dezember)-1964 Leiter der Abteilung II (Eingliederung, Lastenausgleich, kulturelle Angelegenheiten), 1964-1966 Leiter der Abteilung I (Lastenausgleich, Beweissicherung, Personalfragen, Haushalt, Kabinettsachen, Justitiariat, Statistik, Organisation, Kulturverbände und Öffentlichkeitsarbeit) und ständiger Vertreter des Staatssekretärs.

Dr. Fritz Baade (1893-1974)

1918-1919 Vorsitzender des Arbeiter- und Soldatenrats Essen, 1925-1929 Leiter der Reichsforschungsstelle für landwirtschaftliches Marktwesen, Reichskommissar bei der Deutschen Getreide - Handelsgesellschaft, Berlin, 1930-1933 MdR (SPD), 1933-1934 Landwirt, 1935 Emigration in die Türkei, dort 1939-1946 privater Wirtschafts- und Landwirtschaftsberater, 1946-1948 gewerkschaftliche und publizistische Tätigkeit in den USA, 1949-1965 MdB (SPD), 1948-1961 Direktor des Instituts für Weltwirtschaft, Kiel, seit 1961 Direktor des Instituts für Wirtschaftsfragen der Entwicklungsländer, Kiel.

Dr. Rolf Baath (1909-1983)

1934-1945 Reichsnährstand, 1946 Angestellter in einem Kriegsversehrtenheim, 1947 Hauptstelle für Wein- und Trinkbranntweinwirtschaft in Hamburg, 1947-1972 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BML, dort 1950-1958 Leiter der Unterabteilung III B (Ernährungswirtschaft bzw. ab 1952: Versorgung und Bevorratung mit Nahrungsmitteln), 1958-1972 Leiter der Abteilung III (Ernährungswirtschaft bzw. ab 1968: Marktpolitik).

Dr. Günter Bachmann (geb. 1915)

1939-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1947-1948 Staatsanwaltschaft Mannheim, 1948-1950 Industrie-Forschungs-Institut München, 1950-1951 Amtsgericht Mannheim, 1951 Landgericht Mannheim, 1952-1968 Bundeskanzleramt, dort 1952-1955 Hilfsreferent im Referat 5 (zuständig u. a. für Grundsatzfragen und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des AA, des BMI, Abt. Innere Sicherheit, des BMG und der Dienststelle Blank), 1955-1958 Leiter dieses Referats, Mai-Dezember 1958 Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1959-1964 erneut Leiter des Referats 5, 1960-1963 zusätzlich des Referats 4 (zuständig u. a. für Kabinettssachen des BMVtg, Verteidigungsangelegenheiten, Geschäftsführung des Bundesverteidigungsrats), 1964-1969 Leiter der für Fragen der militärischen und zivilen Verteidigung zuständigen Unterabteilung I A bzw. (ab 1966) III A, 1969 BMI, dort Leiter der Abteilung D (Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes), 1970-1983 Direktor des Caritas-Verbands Bonn e.V.

Dr. Rudolf Baetzgen (geb. 1905)

1933-1934 Referent bei der Deutschen Gesellschaft für Völkerbundfragen, Berlin, 1934-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1948-1949 Juristischer Mitarbeiter in einer Rechtsanwaltspraxis in Hamburg, 1949-1955 Kammerdirektor bei der Fürstlich Fürstenbergischen Verwaltung, Donaueschingen, 1955-1970 BMWi, dort 1955-1962 Leiter der Unterabteilung II B (Handwerk, ab 1960: Handwerk, Mittel- und Kleinbetriebe, Genossenschaften), zusätzlich 1956-1959 Leiter der Verbindungsstelle des BMWi bei der Außenabteilung Koblenz des BMVtg bzw. ab 1957/1958 beim Amt/Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, ebenfalls zusätzlich 1958-1962 Leiter der Arbeitsgruppe Mittelstand, 1962-1966 Leiter der Unterabteilung V C (Wirtschaftsbeziehungen mit dem Ausland: Ländergruppe II), 1966-1970 Leiter der Abteilung II (Gewerblicher Mittelstand, Absatzwirtschaft, Leistungssteigerung).

Otto Baier (geb. 1898)

Dipl. Ing., 1916-1918 Kriegsdienst, 1923-1925 freiberufliche Tätigkeit in der Industrie, 1925-1927 Reichswehrministerium, dort Truppeningenieur und technischer Lehrer, 1927-1945 beim Chef der Heeresleitung bzw. ab 1935 Oberkommando des Heeres, dort zunächst 1927-1935 Fachstudienrat, seit 1935 als Oberregierungsbaurat in der Verwaltungslaufbahn (zuletzt 1944 Ministerialdirigent), 1946-1949 freiberufliche Tätigkeit, 1949-1963 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebietes bzw. BMWi, dort 1950-1959 Leiter des Referates IV A 3, ab 1952: IV A 2 (Maschinen-, Fahrzeug- und Stahlbau), 1959-1963 Leiter der Unterabteilung IV A (Eisen- und Metallwirtschaft).

Dr. Werner von Bargen (1898-1975)

1925-1945 im auswärtigen Dienst mit Stationen bis 1937 in Thorn, Riga und Bukarest, 1937-1940 in Brüssel, 1940 in der Zentrale, 1940-1943 Vertreter des AA beim Militärbefehlshaber Belgien und Nordfrankreich, 1943-1945 erneut in der Zentrale, dort in der Politischen Abteilung Leiter des Referats II (Westeuropa), zwischenzeitlich 1944 Leiter der Zweigstelle der Botschaft Paris in Gérardmer, 1945 Kriegsdienst, 1948-1951 freiberuflicher Verwaltungsrat bei den Landesverwaltungsgerichten in Niedersachsen, 1950-1951 zugleich Vorsitzender der Schlichtungsstelle für Wohnungssachen im Landkreis Stade, seit 1951 erneut im auswärtigen Dienst, dort bis 1952 in der Rechtsabteilung des AA Leiter des Referats II (Konsular- und Gesandtschaftsrecht), 1952-1954 Beurlaubung wegen eines Vorermittlungsverfahrens im Zusammenhang mit dem Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestags zur Personalpolitik im auswärtigen Dienst, nach Rehabilitierung 1954-1956 in der Handelspolitischen Abteilung Leiter des Referats 404 (Handelsvertragsangelegenheiten), 1956-1960 Leiter der Unterabteilung 41 (Handelspolitische Beziehungen zu fremden Staaten), 1960-1963 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Bagdad.

Dr. Roman Baudisch (1905-1979)

1935-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1940-1942 abgeordnet zum Reichskommissariat Norwegen, 1945-1946 Internierungslager Cransberg, 1947-1951 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1951-1970 BMWi, dort 1951-1964 Leiter des für Fragen der Betriebswirtschaft zuständigen Referats II 7 bzw. (ab 1952) II A 8, (ab 1954) II A 1 und (ab 1960) II 1, 1963-1970 Leiter der Unterabteilung II A (Handwerk, Mittel- und Kleinbetriebe, Genossenschaften), zugleich Leiter der Arbeitsgruppe Mittelstand.

Dr. Günther Bergan (geb. 1912)

1932-1938 Studium der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, 1937-1938 Lektor und wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Versicherungszeitschriftenverlags, 1939-1945 Rüstungsinspektion des Wehrkreises III, Berlin, sowie Wehrwirtschafts- und Rüstungsamt beim Oberkommando der Wehrmacht, 1942-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1946 Bezirksregierung Merseburg, 1946-1950 Ministerium für Arbeit und Gesundheitswesen des Landes Sachsen-Anhalt, dort 1948 Leiter der Abteilung Wirtschaft, Statistik, Presse und Propaganda, 1949-1950 der Abteilung Kontingentstelle, 1950-1958 BMWi, dort in der Unterabteilung I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik und der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit) 1950-1954 Hilfsreferent, dann 1955-1958 Leiter des Referates I A 4 (Investitionen), 1958-1962 bei der Europäischen Investitionsbank, Brüssel, dort Direktor der Abteilung Darlehn (Mitglieder), 1963-1966 erneut BMWi, dort Leiter des Referats E 3 (Organisation und Verfahren der europäischen zwischenstaatlichen Zusammenarbeit).

Dr. Wolfgang Bergemann (1910-1980)

1937-1938 Verwaltung für Handel, Schifffahrt und Gewerbe, Hamburg (1938 Senatsrat), 1938-1942 Hamburgisches Staatsamt, 1940-1945 Hauptabteilung Wirtschaft in der Regierung des General-Gouvernements Krakau, Januar-Mai 1945 Reichswirtschaftsministerium, 1945-1948 Leiter eines Notkohlenbergbaues, 1948-1952 Ölimporthandel, 1952-1955 Bundeskanzleramt, dort bei dem Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen bzw. Dienststelle Blank, 1955-1959 BMVtg, dort 1953 Leiter der Unterabteilung III 2 (Wirtschaft), 1954-1955 Leiter der Gruppe AK/B (Außenabteilung Koblenz/Bonn), 1955-1957 Leiter der Unterabteilung M/A, später X A (Programme und Bedarfsdeckung), 1958-1959 Leiter der Unterabteilung W I (Allgemeine verteidigungswirtschaftliche Angelegenheiten, Programme), 1959-1969 beurlaubt und Tätigkeit in der Privatwirtschaft, u. a. Geschäftsführer der Industrieverwaltungsgesellschaft mbH, Bonn-Bad Godesberg, 1970 erneut BMVtg und Versetzung in den Ruhestand.

Hans Birnbaum (1912-1980)

1939 Hilfsrichter beim Amtsgericht Brandenburg/Havel, 1939-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1945-1947 Kriegsgefangenschaft, 1947-1949 Angestellter bei der Britischen Militärregierung in Hannover, 1949 Referent im Niedersächsischen Ministerium der Finanzen, 1950-1958 BMF, dort 1950 Hilfsreferent im Referat II B 1 (Finanzielle Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft), 1950-1952 zunächst Hilfsreferent, dann 1952-1958 Leiter des Referates II B 2 (Beteiligung des Bundes an wirtschaftlichen Unternehmungen), April 1958-Juni 1961 BMBes, dort 1958-1961 Leiter der Unterabteilung II B (Beteiligungen des Bundes an wirtschaftlichen Unternehmungen und ERP-Sondervermögen), seit 1961 im Vorstand der Salzgitter AG, dort 1966 stellvertretender und 1968-1979 Vorstandsvorsitzender, 1974-1979 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volkswagenwerk AG, 1976-1979 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Ruhrkohle AG.

Wilhelm Boden (geb. 1924).

1952-1957 Tätigkeit im Bankgewerbe, 1957-1966 Bundeskanzleramt, dort 1957-1960 Hilfsreferent im Referat A/4 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMI, BMJ, BMBR, BMFa, Verkehr mit Bundestag, Bundesrat, Bundespräsidialamt), 1960 im Referat II 7 (u. a. BMA, BMVt und BMBR und Geschäftsführung des Ministerausschusses für Sozialreform), 1961-1965 im Referat II 6 (u. a. BMWi, BML, BMSchatz, BMZ, Geschäftsführung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft und des Kontaktausschusses, Bundesbank, Handels- und wirtschaftspolitische Angelegenheiten, europäische Wirtschaftsintegration und -assoziierung, Entwicklungshilfe), 1966-1969 BMBR, dort Leiter des Referates II 7 bzw. ab 1968: III/1 (u. a. Geschäftsbereich des BMF, Finanzausschuss des Bundesrates, Konferenzen der Finanzminister der Länder, ab 1968 zudem Finanzreform, Finanzausgleich, Gemeinschaftsaufgaben, Finanzplanung, Finanzverfassung), 1969-1986 BMF, dort 1969-1981 Leiter des Referates I B/3 bzw. ab 1974: V A 3 (Finanzielle Angelegenheiten der Länder, Finanzausgleich unter den Ländern, ab 1978 zudem Länderfinanzausgleich, Bildungsfinanzierung, finanzielle Fragen des Umweltschutzes), 1982-1986 Leiter der Unterabteilung V A (Finanzbeziehungen zu den Ländern und Gemeinden, ab 1984 zudem Staatsrecht).

Hans von Boeckh (1900-1980)

1927-1931 und 1933-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1946 Rechtsanwalt, 1948-1951 Badisches Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, 1952-1958 BMWi, dort Leiter der Unterabteilung I A (Wirtschaftspolitische Grundsatzfragen, Marshallplan), 1958-1963 Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands beim BMG, 1963-1965 geschäftsführender Vorstand der Forschungsstelle für gesamtdeutsche wirtschaftliche und soziale Fragen.

Dr. Curt Bretschneider (1898-1966)

1926-1945 Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1946-1948 Referent, später Leiter der Haushaltsabteilung beim Zentralhaushaltsamt für die Britische Zone in Hamburg, 1948-1963 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BML, dort 1950-1952 Leiter des Referats I 4 (Haushalts-, Rechnungs- und Kassenwesen), 1952-1955 Leiter der Unterabteilung I A (Organisation und Haushalt), 1955-1958 Leiter der Abteilung III (Ernährungswirtschaft), 1958-1963 Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung).

Dr. Walter Britsch (1908-1982)

1933 Landratsamt Rastatt, 1933-1934 Staatskanzlei Karlsruhe, 1935 Badisches Finanz- und Wirtschaftsministerium, 1935-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1945-1952 Tätigkeit in der Privatindustrie, 1952-1971 BMWi, dort 1952-1959 Leiter des Referats II C 1 (Handel), 1956-1960 (bis 1959 gleichzeitig) Leiter der Unterabteilung II C (Handel, Fremdenverkehr, Gewerberecht, Verbraucherpolitik, ab Juni 1959: Absatzwirtschaft, Verbraucher und Gewerberecht), 1960 (September)-1970 Leiter der Unterabteilung II B (Absatzwirtschaft, Gewerbeordnung, Berufsausbildung, Verbraucherunterrichtung und [bis 1961] Filmwirtschaft, ab 1969: Absatzwirtschaft, Gewerbeordnung, Verbraucherunterrichtung, Film, Fernsehen, Rundfunk, Presse- und Verlagswesen), 1970-1972 Leiter der Unterabteilung II A (Handwerk, Absatzwirtschaft, Gewerberecht), zusätzlich 1958-1970 stellvertretender Leiter der Arbeitsgruppe Mittelstand, dann 1970-1972 Leiter der so neu benannten Arbeitsgruppe Strukturpolitik für kleine und mittlere Unternehmen.

Dr. Kurt Daniel (1899-1984)

1926-1931 Reichswirtschaftsministerium, 1931-1933 Reichsaufsichtsamt für Privatversicherung, 1933-1945 erneut Reichswirtschaftsministerium, 1945-1946 Internierungslager Moosburg, 1948-1949 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1949 Deutsches Amt für Ein- und Ausreisegenehmigungen, Landesstelle Nordrhein-Westfalen, 1949-1964 BMWi, dort 1949-1950 Leiter des Referats V B 2/6 (Devisenrechtstrafverfahren), 1950-1953 Leiter des Referats V C 2 bzw. (ab 1953) V D 2 (Devisenrecht, Devisenüberwachung), 1954-1964 Leiter der Unterabteilung V B (Außenhandel mit Ländern außerhalb des EZU-Raumes).

Dr. Herbert Dittmann (1904-1965)

1929-1945 im auswärtigen Dienst mit Stationen in Moskau (1933-1936), Jerusalem (1939), Teheran (1940-1941) und Izmir (1943-1945), 1946-1948 Richter beim Landgericht Dortmund, 1948-1949 beim Oberlandesgericht Hamm, 1949-1951 stellvertretender Leiter der Verbindungsstelle des Bundeskanzleramtes zur Alliierten Hohen Kommission, 1951-1965 erneut im auswärtigen Dienst, dort 1951-1952 Leiter der Personalabteilung im AA, 1953-1958 Generalkonsul in Hongkong, 1958-1959 ständiger Vertreter des Staatssekretärs im AA, 1959-1962 Botschafter in Rio de Janeiro, 1962-1965 in Tokio.

Erich Elson (1910-1994)

1933-1937 Kammergericht Berlin, 1937-1945 Reichspostverwaltung, 1939-1945 Kriegsdienst, 1951-1952 Versicherungsanstalt Berlin, 1953-1957 BMM/BMZ, dort 1953 Leiter des Referats II 6 (Durchführung der mit Marshallplanmitteln finanzierten Einfuhrprogramme, MSA-Garantien für Investitionen, West-Ost-Handel und Off-shore Aufträge), 1954 Leiter des Referats II 2 (u. a. Internationale Projekte der OEEC, Einfuhren und Dreiecksgeschäfte im Rahmen der amerikanischen Auslandshilfe, Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität, ab 1957 zusätzlich EURATOM und technische Hilfeleistung für Entwicklungsländer), 1958-1975 BMWi, dort bis 1960 Leiter des Referats V A 2 (Multilaterale außereuropäische außenwirtschaftliche Organisationen), 1960-1966 Leiter des Referats V A 4 (Entwicklungshilfepolitik, Kapitalhilfe), 1966-1970 Leiter der Unterabteilung V B (Entwicklungspolitik), 1970-1975 der Unterabteilung V A (Handelspolitik).

Dr. Ulrich Engel (1902-1986)

Bis 1945 Rechtsanwalt und Direktionsmitglied des Fuld-Konzerns (Telephonbau und Normalzeit) in Frankfurt am Main, 1945-1946 Mitglied des Planungsausschusses für die Bildung einer Hauptdirektion der Deutschen Reichspost in der US-Zone, 1946 Beauftragter für das Post- und Fernmeldewesen im Groß-Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium, 1946-1947 Generalsekretär beim Verwaltungsrat für das Post- und Fernmeldewesen des amerikanischen und britischen Besatzungsgebietes, 1947 Leiter der Finanzen und Wirtschaft in der Hauptverwaltung Post- und Fernmeldewesen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1967 BMP, dort Leiter der Abteilung IV (Finanz- und Wirtschaftsangelegenheiten).

Dr. Ludwig Falk (1907-1995)

1933-1934 Finanzamt Mainz und Landesfinanzamt Darmstadt, 1934-1935 Finanzamt Wörrstadt, 1935-1938 Finanzamt Mainz, 1938-1948 Oberfinanzpräsidium Düsseldorf, 1948-1949 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, 1949-1969 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMF, dort 1951-1956 Leiter der Referate IV 3 (Lohnsteuer), 1952 IV A 3 (Lohnsteuer, Steuerfragen des General- und EVG-Vertrages), 1954 IV B 3 (Lohnsteuer und andere Abzugssteuern) und 1956 IV B 1 (Einkommensteuer und einkommensteuerliche Nebengesetze), 1957-1963 Leiter der Unterabteilung IV B (Steuern vom Einkommen), 1963-1969 Leiter der Abteilung IV (Besitz- und Verkehrsteuern).

Dr. Heinz Fiedler (1909-1966)

Nach Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und der Volkswirtschaftslehre 1934-1940 Deutsche Siedlungsbank, Berlin, dort Referent und Leiter der Rechtsabteilung, 1940-1944 Zentralbodenamt bzw. beim Reichskommissar für die Festigung Deutschen Volkstums, Berlin, dort Referent für Agrarrecht und landwirtschaftliches Siedlungswesen, 1942-1944 abgeordnet zum Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1944-1945 Reichsministerium des Innern, 1945 Kriegsdienst, 1947-1949 Geschäftsführer des Katholischen Siedlungsdienstes, Frankfurt am Main, 1949-1957 BMVt, dort 1949-1950 Leiter des Referats B 7 (Wohnungsbau und Wohnungswesen), 1950-1954 des Referats III 3 (Wohnungswesen, Siedlung, Landwirtschaft), 1954-1957 des Referats II 5 (Wohn- und Mietrecht, Wohnungsbau und Wohnungsbeschaffung für die Geschädigten, Flüchtlinge aus der SBZ und für die heimatlosen Ausländer), 1957-1966 BMWo, dort 1957-1966 Leiter der Abteilung II bzw. ab 1966 III (Förderungsmaßnahmen für den Wohnungsbau, Eigentumsbildung - Familienheimförderung, Unternehmerische Wohnungswirtschaft, ab 1964 zudem Wohnungsfürsorge des Bundes).

Dr. Rudolf Fleischmann (1903-1975)

Seit 1930 im preußischen Justizdienst, 1941-1945 Kammergerichtsrat in Berlin, 1953-1968 BMJ, dort 1953-1965 Leiter des Referats III 4, ab 1962: III A 4, dann III A 5 (u. a. Bank- und Börsenrecht, Recht der Bankenaufsicht, Depotgesetz, Devisenrecht, internationale Fragen dieser Sachgebiete, ab August 1959 zusätzlich Recht der Außenwirtschaft), 1965-1968 Leiter der Unterabteilung III A, zugleich Vertreter des Abteilungsleiters und 1965-1967 Leiter des Referats III A 6 (u. a. Recht der Privatversicherung, Bank- und Börsenrecht).

Dr. Rudolf Franta (1913-1989)

1939-1941 Gerichtsassessor im Oberlandesgerichtsbezirk München, seit 1941 Landgerichtsrat beim Landgericht München I, 1951-1975 BMJ, dort 1951-1953 Hilfsreferent im Referat III 1 (Handelsrecht, Gesellschafts- und Bilanzrecht, Genossenschaftsrecht, Entflechtungsvorschriften), 1954-1963 Leiter des Referates III 2 bzw. (ab 1962) III A 2 (mit Zuständigkeit für verschiedene Sachgebiete des Handelsrechts, insbesondere Einzelkaufleute und Personengesellschaften, Handelsgeschäfte, Frachtrecht, handelsrechtliche Nebengesetze sowie damit zusammenhängende internationale Fragen), 1963-1966 Leiter des Referates III A 1 b bzw. (ab 1965) III A 4 (vor allem zuständig für das Recht der Kapitalgesellschaften und bergrechtlichen Gewerkschaften, Recht der Handelsbücher, Recht des Handelskaufs bzw. der Handelsgeschäfte, Seehandelsrecht, Binnenschifffahrtsprivatrecht und internationale Fragen), 1965-1969 (bis 1966 zusätzlich) Leiter des Referates III A 1 (Reform des Rechts der Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Harmonisierung des europäischen Gesellschaftsrechts), 1969-1975 Leiter der Unterabteilung III A.

Dr. Walther Friedrich (1904-1993)

1931-1932 Assessor im Justizdienst, 1932-1956 Deutsche Reichsbahn bzw. Deutsche Bundesbahn, dort 1947-1956 Leiter der Güterwagenabteilung des Hauptwagenamtes, Frankfurt am Main, 1956-1968 BMV, dort Leiter der Abteilung E (Eisenbahnen), 1968-1969 Präsident des Hauptprüfungsamtes für die Deutsche Bundesbahn, Frankfurt am Main.

Dr. Ernst Geßler (Schreibweise auch: Gessler) (1905-1986)

1930-1934 Hilfsrichter im Kammergerichtsbezirk Berlin, 1934-1945 Preußisches und Reichsjustizministerium, 1946-1948 juristischer Hilfsarbeiter bei Rechtsanwälten, 1948-1970 Zentraljustizamt für die britische Zone bzw. BMJ, dort 1949-1964 Leiter des Referats III 1 bzw. (ab 1962) III A 1 (Handelsrecht, Recht der Kapitalgesellschaften und der bergrechtlichen Gewerkschaften, Bilanzrecht, Entflechtungsvorschriften, Seerecht, internationale Fragen dieser Sachgebiete, ab 1957 zudem Aktienrechtsreform, GmbH-Reform), 1954-1964 zugleich Leiter der Unterabteilung III A, 1965-1970 Leiter der Abteilung III (Handels- und Wirtschaftsrecht).

Dr. Rolf Gocht (1913-2008).

1937-1938 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Freiburg i. Br., 1938-1939 am Arbeitswissenschaftlichen Institut, Berlin, 1939-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1946 Redakteur beim „Südkurier", Konstanz, 1946-1949 Angestellter im Badischen Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, 1947-1948 abgeordnet zum Arbeitsamt Freiburg, 1948 zum Landesarbeitsamt Baden, dort 1949-1950 Angestellter, 1951-1967 BMWi, dort 1951-1953 Leiter des Referats I A 1 a (Allgemeine wirtschaftspolitische Fragen), 1953-1959 Leiter des Referats I A 1 (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik, Geschäftsführung des Interministeriellen Wirtschaftsausschusses), 1959-1963 Leiter der Unterabteilung I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik), 1963-1967 Leiter der Abteilung I (Wirtschaftspolitik), 1967-1975 Mitglied des Direktoriums der Deutschen Bundesbank.

Hans-Albert Görs (1910-1978)

1934-1938 juristischer Vorbereitungsdienst, 1939-1945 Verwendung im Geschäftsbereich des Reichswirtschaftsministeriums als wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Landwirtschaftsämtern Hamburg beim Reichsstatthalter in Hamburg (1939) sowie Dresden beim Reichsstatthalter in Sachsen (1939-1941) und Münster beim Oberpräsidenten der Provinz Westfalen (1942-1945), zudem 1940-1945 Kriegsdienst, 1945-1946 erneut Landwirtschaftsamt Münster, 1946-1973 Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone bzw. Verwaltungsamt für Wirtschaft in Minden, dann Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebietes in Frankfurt am Main und schließlich BMWi, dort 1951 Koordinierungsreferent für außenwirtschaftliche Fragen in der Abteilung IV (Gewerbliche Wirtschaft), seit 1952 Leiter des Referats IV K 1 (Koordinierung außenwirtschaftlicher Fragen), 1956-1959 Leiter der Unterabteilung IV C (Sonstige Industrien), 1959-1963 Leiter der Unterabteilung V C (Wirtschaftsbeziehungen zu den Ländern des ehemaligen EZU-Raumes), 1963-1972 der Unterabteilung IV B (Chemie, Mineralöl, Holz, Zellstoff, Papier, ab 1966 Chemie, Investitionsgüterwirtschaft, Fragen der zwischenstaatlichen wirtschaftlichen Zusammenarbeit), 1972-1973 Leiter der Unterabteilung (W) III C (Eisen und Stahl, NE-Metalle).

Prof. Dr. Eberhard Günther (1911-1994)

1938-1939 Rechtsanwalt, 1939-1947 Tätigkeit in der Industrie, 1948 Stellvertretender Leiter der Zentralstelle für Besatzungsbedarf, 1948-1958 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1948-1950 Leiter des Sonderreferats Dekartellisierung, 1950-1958 Leiter des Referats I B 5 (Kartelle und Monopole), 1958-1976 Präsident des Bundeskartellamtes.

Franz Haenlein (1903-1989)

1947 Justitiar der Kirchlichen Hilfsstelle für Flüchtlinge in München, 1947-1948 Exekutivrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1948-1949 Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, 1949-1952 Bevollmächtigter des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund, 1952-1960 Bundeskanzleramt, dort 1952-1957 Leiter des Referats 6 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMM, BMF, BMWi, BML; Bundesbank), 1957-1960 Leiter des Referats II (Haushaltsangelegenheiten, Kassen- und Rechnungswesen u. a.), gleichzeitig seit 1956 Leiter der Unterabteilung B (Referate 2, 6, 7 und 8), 1960 Leiter des Planungsbüros, 1960-1968 BMA, dort Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung, wirtschaftspolitische und statistische Angelegenheiten, internationale Sozialpolitik).

Dr. Günther Harkort (1905-1986)

1928-1929 kaufmännischer Volontär in London und Paris, 1934-1936 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter am Institut für Weltwirtschaft Kiel, 1937-1941 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter im Statistischen Reichsamt Berlin, 1941-1943 Referent im Reichswirtschaftsministerium, 1943-1945 Kriegsdienst, März bis September 1946 Wirtschaftsministerium Württemberg-Baden, Oktober/November 1946 Referent beim Beauftragten des Länderreferats für Preisbildung und Preisüberwachung in der US-Zone, 1946-1947 Verwaltung für Wirtschaft, Minden, 1947-1949 Referent beim Deutschen Büro für Friedensfragen, Stuttgart, 1949-1952 BMM, dort Leiter der volkswirtschaftlichen Arbeitsgruppe bei der Economic Cooperation Administration (ECA) in Washington, 1952-1970 AA, dort 1952-1953 Leiter des Referates A 2 (Exportförderung und Finanzierung, unentwickelte Gebiete, Weltbank, Weltwährungsbank, ECE), 1953-1955 des Referates 400 (Grundsatzfragen der Handelspolitik), 1955-1958 Leiter der Unterabteilung 40 (Allgemeine Handelspolitik), 1958-1961 Leiter der Abteilung 4 (Handelspolitische Abteilung), 1961-1965 Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei EWG und EURATOM in Brüssel, 1965-1969 Leiter der Abteilung III (Handels- und Entwicklungspolitik), 1969-1970 Staatssekretär.

Dr. Peter Heck (geb. 1908)

1936 Assessor am Amtsgericht Völklingen, 1936-1939 Verwaltungsassessor am Bürgermeisteramt Dillingen/Saar, 1939-1945 Marinewerft Wilhelmshaven, 1945-1946 Kriegsgefangenschaft, 1946-1947 Deutscher Minenräumdienst, Hamburg, 1947 Verwaltungsamt für Wirtschaft des amerikanischen und britischen Besatzungsgebiets, Minden, dort in der Zentralabteilung (Haushalts- und Rechnungswesen), 1948 Leiter der Abwicklungsstelle, 1948-1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, Frankfurt am Main, dort Leiter der Referate Z O (Behördenaufbau und Geschäftsverteilung, Verwaltungsvereinfachung) und Z 1 (Haushalts- und Rechnungswesen, Kassenführung und -aufsicht, Rechnungslegung, Haushaltsrechnung, Rechnungsvorprüfung), 1949-1960 BMWi, dort 1949-1955 weiterhin Leiter des Referats Z 1 (Haushalts-, Rechnungs- und Kassenwesen, zudem ab 1951 Rechnungsvorprüfung und ab 1954 Haushalt), zusätzlich 1954 Leiter des Referats Z 6 (Vermögenserfassung und -nachweis), 1954-1960 (bis 1955 zusätzlich) Leiter der Unterabteilung Z V (Verwaltung).

Dr. Hans Henckel (1906-1967)

1931-1935 Justizdienst u. a. beim Landgericht Hannover und beim Obersten Disziplinarhof (Kammergericht) Berlin, 1935-1945 beim Reichskommissar/Reichsaufsichtsamt für Kreditwesen, 1939-1942 abgeordnet zur Haupttreuhandstelle Ost in Berlin, 1942-1948 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1949-1950 Bankenaufsicht im Hessischen Finanzministerium, 1950-1966 BMWi, dort 1950-1952 in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik) Leiter des Referats I C 2 (Bankenreferat), 1952-1958 Leiter des Referats VI 2 bzw. (ab 1955) VI A 2 (Notenbankwesen, ab 1954: Währungs- und Notenbankwesen), Verfasser des Entwurfs zum Bundesbankgesetz von 1957, 1956 (November)-1958 gleichzeitig Leiter der Unterabteilung VI B (Finanzierungen und Versicherungen), 1958-1965 Leiter der Abteilung VI (Geld und Kredit), 1966-1967 Mitglied des Direktoriums der Deutschen Bundesbank.

Prof. Dr. Wilhelm Herschel (1895-1986)

1931-1944 Professor am Staatlichen Berufspädagogischen Institut in Köln und Frankfurt am Main, 1940-1946 Direktor des Instituts für Arbeitsrecht der Universität Halle, 1946 Mitglied der Beratenden Landesversammlung von Sachsen-Anhalt, 1946-1949 Zentralamt für Arbeit in der britischen Zone, 1949-1950 Verwaltung für Arbeit des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1960 BMA, dort Leiter der Abteilung III (Arbeitsrecht, Lohn-, Tarif- und Schlichtungswesen, Arbeitsschutz).

Dr. Ernst vom Hofe (geb. 1905)

1934-1937 Reichswirtschaftsministerium, 1937-1939 beim Oberpräsidenten der Provinz Niederschlesien bzw. Schlesien in Breslau, dort in der Statistischen, später Wehrwirtschaftlichen Abteilung, 1939-1941 Stellvertretender Leiter des Landwirtschaftsamtes Stettin, 1941-1942 erneut Reichswirtschaftsministerium, 1943-1944 Abteilungsleiter beim Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete, 1944-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1948-1949 Justitiar im Paraffin- und Mineralölwerk Messel, Darmstadt, 1950 Abteilungsleiter in der Hauptverwaltung Stuttgart der Staatlichen Erfassungsgesellschaft für öffentliches Gut mbH, 1950-1952 BMF, dort Hilfsreferent im Referat V 2 (Zentralbank- und privates Bankwesen, Bankenaufsicht), 1952-1966 BMWi, dort 1952-1961 (Dezember) Leiter des Referats VI 4 bzw. (ab 1955) VI A 4 (Private Kreditinstitute, Börsenwesen), 1958-1966 (bis 1961 zusätzlich) Leiter der Unterabteilung VI B (Finanzierungen und Versicherungen) zudem Deutsches stellvertretendes Mitglied des Verwaltungsrates der Europäischen Investitionsbank, Brüssel.

Dr. Hans-Erich Hornschu (1914-1986)

1948 Angestellter bei der Kreisverwaltung Minden/Westfalen, 1948-1951 Institut für Weltwirtschaft Kiel, dort 1950-1951 Verwaltungsdirektor, 1951-1952 BMF, dort in der Unterabteilung II C (Bund u. Länder) Hilfsreferent im Referat 1 (Öffentliche Finanzwirtschaft, Finanzverfassung, Finanzausgleich), 1953-1978 Bundeskanzleramt, dort 1953-1956 Hilfsreferent im Referat 6 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMM, BMF, BMWi, BML; Bundesbank), 1956-1969 Leiter des Referats 8, später II 5 und III 5 (BMF, BMWo, Bundesrechnungshof u. a.), 1969-1978 des Referats III 4 bzw. (ab 1978) 34 (BMV, BMP, Bundesbahn).

Dr. Kurt Jantz (1908-1984)

1934-1935 Deutscher Gemeindetag, 1935 Reichswirtschaftsministerium, 1935-1938 Reichsversicherungsamt, 1938-1945 Reichsarbeitsministerium, dort Referent für die Kranken- und Unfallversicherung, 1947-1949 Theologiestudium, 1949-1951 Vikar und Dozent an der Kirchlichen Hochschule Bethel, 1951-1953 BMF, dort Leiter des Referats II C 8 (Sozialversicherung, Kriegsopferversorgung), 1953-1973 BMA, dort 1953-1955 Leiter des Referats IV 1 (Generalreferat für die Reform der Sozialversicherung), 1955-1973 Leiter der Abteilung IV (Sozialversicherung), 1955-1970 Generalsekretär für die Sozialreform, ab 1957 Mitglied des Sachverständigenbeirats für soziale Sicherheit im Internationalen Arbeitsamt in Genf, ab 1966 Honorarprofessor für Sozialpolitik an der Universität Köln.

Dr. Paul Joachimi (geb. 1909)

Nach Studium der Rechtswissenschaft 1935-1936 Tätigkeit in einer Rechtsanwaltskanzlei, 1936-1937 Oberpostdirektion Berlin, 1937-1938 Regierung in Frankfurt (Oder), 1938-1945 Preußisches Staatsministerium, 1939-1947 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1947-1948 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1948-1949 beim Bevollmächtigten des Landes Niedersachsen bei der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, Frankfurt am Main, 1949-1953 bei der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund, 1953-1975 BMWo, dort 1953-1968 Leiter der Abteilung A bzw. (ab 1957) III, (ab 1958) IV, (ab 1963) Z und (ab 1966) I (mit Zuständigkeit insbesondere für Allgemeine Verwaltung, Personal, Haushalt, Recht, Sondermaßnahmen, Beteiligungen, Wohnungsfürsorge für Bundesbedienstete, ab 1966 zudem: Volkswirtschaftliche Grundlagen, Fragen der Kreditwirtschaft und Steuerpolitik, Finanzierungen), 1968-1975 Leiter der neu eingerichteten Abteilung I bzw. (ab 1970) II und (ab 1973) W (Wohnungswesen).

Konrad Kalisch siehe unter Protokollführer

Heinz Kalkstein (geb. 1905)

1923-1925 Bankkaufmannslehre bei der Deutschen Bank, Filiale Danzig, anschließend Studium der Rechtswissenschaften, 1934-1935 Gerichtsassessor am Amtsgericht Danzig, 1935-1937 Angestellter der Deutschen Rentenbank-Kreditanstalt, Berlin, 1937-1944 beim Reichskommissar für das Kreditwesen bzw. (ab 1939) Reichsaufsichtsamt für das Kreditwesen, nach dessen Auflösung 1944-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1939-1943 und 1944-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1948 Reichsbankleitstelle, Hamburg, 1948-1952 Bank deutscher Länder, 1952-1961 BMWi, dort Leiter des Referats VI 5 bzw. (ab 1955) VI A 5, (ab April 1958) VI A 2 (Sparkassen und öffentlich-rechtliche Kreditinstitute, ab 1958 zudem Währungs- und Notenbankwesen), 1962-1970 Präsident des Bundesaufsichtsamtes für das Kreditwesen, Berlin.

Ludwig Kattenstroth (1906-1971)

1939 Rechtsanwalt, 1940-1941 beim Reichskommissar für die besetzten niederländischen Gebiete und beim Militärbefehlshaber in Frankreich, 1947-1948 Dokumentenabteilung des Internationalen Militärgerichtshofes in Nürnberg, 1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1962 BMWi, dort 1949-1954 Leiter der Abteilung II (Wirtschaftsordnung bzw. seit 1953: Wirtschaftsordnung und -förderung), 1954-1956 der Abteilung Z (Zentralabteilung), 1956-1962 der Abteilung III (Bergbau, Energie und Wasserwirtschaft, Eisen und Stahl, Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl), 1962-1963 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung II (Wirtschaft, Finanzen, Soziales), 1963-1965 Staatssekretär im BMSchatz, 1965-1969 Staatssekretär im BMA.

Dr. Erich Keßler (1899-1989)

1933 Polizeipräsidien Recklinghausen und Wuppertal sowie Oberpräsidium Königsberg, dort Referent für Polizeiwesen, 1934-1936 Regierungsvizepräsident in Gumbinnen (Ostpreußen), 1937-1940 Landrat des Kreises Stormarn, 1940-1944 Regierungsvizepräsident in Kattowitz, 1944-1945 Reichsministerium des Innern, 1948-1949 Rechnungshof des Deutschen Reiches - Britische Zone, 1949-1964 BMI, dort Leiter der Unterabteilung I B bzw. (ab 1953) I C (Verwaltung, Verwaltungsgerichtsbarkeit, ab 1952 zudem: Kommunalwesen).

Dr. Walter Kleberg (1895-1967)

1926-1945 bei den Regierungen in Arnsberg, Münster, Merseburg, Oppeln, Breslau und Kassel, 1945 Leiter der Hauptabteilung Verkehr im Hessischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr, 1946-1947 ständiger Vertreter des Chefs der (Groß-) Hessischen Staatskanzlei, 1947-1949 Leiter der Landesdienststelle des Länderrats des amerikanischen Besatzungsgebiets in Wiesbaden und Hessischer Sonderbeauftragter beim Länderrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets in Stuttgart, 1949 ständiger Vertreter des Hessischen Bevollmächtigten beim Bund, 1950-1960 BMVt, dort Leiter der Abteilung I (u. a. Verwaltung, Verbindung zu Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung, Ländern, Verbänden und Gewerkschaften, Presse, Kulturangelegenheiten, Kriegsgefangene, Vermißte, ab 1953: Allgemeine Abteilung).

Helmut Klein (1897-1967)

1920 Handelsvertreter für deutsche Exportfirmen in Mailand, 1921-1926 Angestellter beim Deutschen Generalkonsulat Mailand, zugleich 1922-1925 Geschäftsführer der Deutschen Handelskammer Mailand, 1926-1935 Mitglied der Geschäftsführung des Deutschen Industrie- und Handelstages, Berlin, 1935-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1940-1953 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1953-1962 BMWi, dort 1953-1958 Leiter des Referats V A 2 (Multilaterale Organisation des Handelsverkehrs, ab 1958: Multilaterale außereuropäische außenwirtschaftliche Organisation), 1958-1962 Leiter der Unterabteilung E A (Koordinierung und europäische Grundsatzfragen).

Dr. Werner Knieper (1909-1977)

1939-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1947 Syndikus in der Bergbauindustrie, 1947-1952 Rechtsanwalt in Dortmund, 1947-1952 Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der Eisen- und Metallindustrie Dortmund, 1951-1966 Amt Blank bzw. BMVtg, dort Leiter der Unterabteilung Recht, 1959 der Abteilung Verteidigungswirtschaft (W), 1965 der Hauptabteilung II (Rüstungsangelegenheiten), 1966-1967 Staatssekretär des Bundeskanzleramtes, 1968-1974 Geschäftsführer der Vereinigten Flugtechnischen Werke GmbH (VFW) bzw. Vorstandsvorsitzender der VFW Fokker GmbH, 1970-1974 zudem Vorsitzender des Aufsichtsrats und 1974-1977 Mitglied des Aufsichtsrats, 1973-1976 Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie, 1974-1976 Mitglied des Präsidiums des BDI.

Dr. Herbert Knolle (1906-1993)

1946-1949 Zentralamt für Arbeit in der britischen Zone, 1949-1950 Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, dort Referent für Lohnfragen, 1950-1971 BMA, dort 1951-1965 Leiter des Referats Ia 6 bzw. (ab 1955) Ia 8, (ab 1956) Ic 1, (ab 1960) Ib 1 (Volkswirtschaftliche Fragen, ab 1961: Volks- und betriebswirtschaftliche Angelegenheiten, Steuerrecht), 1956-1968 (bis 1965 gleichzeitig) Leiter der Unterabteilung Ic bzw. (ab 1960) Ib (Volkswirtschaftliche Angelegenheiten, ab 1960 Wirtschaftspolitische und Statistische Angelegenheiten, Internationale Sozialpolitik), 1968-1971 Leiter der Abteilung VI (Internationale Sozialpolitik).

Hans Clausen Korff (1905-2000)

1933-1936 Finanzamt Flensburg und Landesfinanzamt Schleswig-Holstein, 1937-1940 Finanzämter Wismar, Schwerin, Hagenow und Berlin-Mitte, 1940-1945 Leiter der Abteilung Finanzen beim Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete, 1945-1947 Konsulent für Finanzfragen beim Königlich Norwegischen Justiz-Department in Oslo, 1948 Oberfinanzpräsidium Schleswig-Holstein, 1948-1949 Ministerium für Finanzen des Landes Schleswig-Holstein, 1949-1950 Landeskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, 1950 Stellvertretender Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund, 1950-1969 BMF, dort 1950-1957 Leiter des Referats II A 2 (Bundeshaushalt: Einzelpläne 12 und 13, Haushalt der Verkehrsträger, Hilfsmaßnahmen für Handelsflotte, Beteiligung an Verkehrsmittelunternehmungen), 1957-1958 Leiter der Unterabteilung VI A (Finanzbeziehungen zu den internationalen Einrichtungen, zu den Ländern und Gemeinden, Wirtschafts- und Verkehrsangelegenheiten), 1958 (1. April)-1959 Leiter der Abteilung VI (Finanzbeziehungen zu den Ländern, Wirtschaftsförderung, Verteidigungslasten, Rechtsangelegenheiten u. a.), 1959 (16. Nov.)-1969 Leiter der Abteilung II (Bundeshaushalt).

Prof. Dr. Hans Wilhelm Kötter (1911-1975)

Seit 1938 Rechtsanwalt, 1940-1945 Kriegsdienst, 1945-1949 Richter am Amtsgericht Erlangen, 1949-1950 am Oberlandesgericht Nürnberg, 1950-1967 BMWi, dort 1950-1956 im Referat II R bzw. ab 1954: ZR (Rechtsreferat) Referent für Bürgerliches Recht, Verfahrensrecht, Handelsrecht u. a., 1956-1967 Leiter des Referates ZR, 1967-1975 Professor für Bürgerliches Recht an der Universität Marburg.

Dr. Carl Krautwig (1904-1981)

1931-1939 Rechtsanwalt in Köln, 1939-1942 Kriegsdienst, 1942-1945 Heeresrichter, 1945-1948 Oberverwaltungsdirektor bei der Stadt Köln, 1948-1949 Verwaltungsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, dort Leiter der Direktorialkanzlei, 1949-1963 BMWi, dort bis 1953 Leiter der Abteilung Z (Verwaltung), 1953-1963 Leiter der Abteilung IV (Gewerbliche Wirtschaft), 1964-1968 Staatssekretär im BMG, daneben 1966-1969 Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin.

Dr. Rudolf Kriele (1900-1973)

1925-1932 Regierungsassessor bei den Landratsämtern in Hoechst und Opladen sowie bei der Stadtverwaltung Köln, 1932-1933 beim Oberpräsidium und der Regierung Schneidemühl, 1933-1935 beim Oberpräsidium in Berlin, 1935-1937 Landrat in Lübben (Spreewald), 1937-1939 in Sorau (Lausitz) und 1939-1945 in Gablonz (Sudetenland), 1945-1949 Tätigkeit in der Privatindustrie, 1949-1952 Landesgeschäftsführer beim Deutschen Roten Kreuz Hessen, 1952-1953 BMI, dort Delegierter bei der Interimskonferenz der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG), 1953-1956 Bundesrechnungshof, 1956-1959 Bundeskanzleramt, dort Geschäftsführer des Bundesverteidigungsrates und Leiter des Referates 10 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMVtg, der zivilen Notstandsplanung einschließlich des zivilen Bevölkerungsschutzes beim BMI sowie Verteidigungsangelegenheiten der übrigen Bundesressorts), 1959-1964 BMAt bzw. ab 1962 BMwF, dort Leiter der Abteilung I (Recht und Wirtschaft der Kernenergie, Verwaltung, Internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kernenergie, ab 1964: Zentralabteilung).

Dr. Wolfram Langer (1916-2002)

1940-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1947 Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone, Minden, 1947-1958 Redakteur beim Handelsblatt, Frankfurt am Main und Bonn, 1958-1966 BMWi, dort 1958-1963 Leiter der Abteilung I (Wirtschaftspolitik), 1963-1966 Staatssekretär, 1966-1968 Staatssekretär im BMSchatz, 1968-1978 Präsident der Deutschen Pfandbriefanstalt (Depfa).

Friedrich Louis (1900-1979)

1929-1936 Landratsämter Düren und (ab 1934) Breslau, 1936-1939 Regierung Merseburg, 1939-1945 beim Reichskommissar für die Preisbildung, 1948-1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1965 BMWi, dort 1949-1956 Leiter des Referats I B 3 (Ernährung und Landwirtschaft), 1957-1965 Leiter der Unterabteilung I B (Preise, Kartelle, Monopole, Steuern und Abgaben).

Dr. Hermann Maassen (1915-2008)

Seit 1944 im Justizdienst, 1947 Amtsgerichtsrat im Geschäftsbereich des Oberlandesgerichts Köln, 1947-1951 am Amtsgericht Königswinter, 1951-1971 BMJ, dort 1951-1956 Hilfsreferent im Referat II 1 (Sachliches Strafrecht, ab 1954: Reform der Strafgesetzgebung: Koordinierungs- bzw. ab 1956 Generalreferat), 1954-1956 zugleich Persönlicher Referent des Ministers, 1957-1966 Leiter des Referats IV 1 bzw. ab 1962 IV A 1 a (Verfassungsrecht, bundesverfassungsgerichtliche Verfahren, allgemeine staatsrechtliche Fragen, Kirchenrecht, ab 1962: Grundsatzfragen des Verfassungsrechts und der Verfassungsgerichtsbarkeit), 1962-1966 zusätzlich Leiter der Unterabteilung IV A, 1966-1967 in der Abteilung II (Strafrecht und Verfahren) Leiter der Unterabteilung II B, 1967-1968 Leiter der Abteilung und zugleich Leiter der Unterabteilung II C, 1968-1969 Leiter der Abteilung IV (Öffentliches Recht), 1969-1971 Staatssekretär.

Dr. Hermann Martinstetter (1907-1977)

1935-1945 Reichsfinanzministerium, zwischenzeitlich: 1935-1937 beim Oberfinanzpräsidium München und nachgeordneten Dienststellen, 1937 beim Bezirkszollkommissar Tangen (Pommern), 1939-1940 bei der deutschen Delegation für die deutsch-russische Zentralkommission (Deutsche Botschaft Moskau), 1940 beim Hauptzollamt Klagenfurt, 1949-1950 Landestreuhänder für den Reichsnährstand in München, 1950-1972 BML, dort 1951-1955 Leiter des Referats III A 2, ab 1953: VII 2 (Zahlungsverkehr mit dem Ausland, Devisenbewirtschaftung, Devisenrecht, Einfuhrverfahren, Einfuhrausschuss), 1955-1958 Leiter der Unterabteilung VII A (Grundsatzfragen des Außenhandels, Wirtschaftsbeziehungen zu den Ländern der EZU und des Vorderen Orients), 1958-1963 Leiter der Unterabteilung VII B (Außenhandelsrecht, Zoll- und Devisenpolitik, Wirtschaftsbeziehungen zu Ost- und Südosteuropa sowie zu den überseeischen Ländern, Internationale Landwirtschafts- und Warenabkommen), 1964-1970 Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung), 1970-1972 der Abteilung VII (Außenwirtschaft).

Wolfgang Mersmann (1902-1973)

Seit 1930 in der Finanzverwaltung, 1948-1949 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, dort stellvertretender Leiter der Abteilung III (Zölle, Finanzmonopole, Verbrauch-, Besitz- und Verkehrsteuern), 1949-1962 BMF, dort 1950-1962 Leiter der Abteilung IV (Besitz- und Verkehrsteuern), 1962-1970 Präsident des Bundesfinanzhofs.

Dr. Ulrich Meyer-Cording (1911-1998)

1939-1945 Reichsjustizministerium, 1939-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1947 juristischer Hilfsarbeiter, dann Richter beim Amts- und Landgericht Heilbronn, 1947-1950 Rechtsanwalt in Stuttgart, 1950-1956 BMJ, dort nach Hilfsreferententätigkeit 1952-1953 Leiter des Referats III 5 (Öffentliches Landwirtschaftsrecht), 1953-1956 des Referats III 4 bzw. ab 1954: III 5 (u. a. Organisationsrecht der gewerblichen Wirtschaft, Gewerberecht, Handwerksrecht, Kartell- und Monopolrecht, Energierecht, Bewirtschaftungs- und Preisrecht, wirtschaftsrechtliche Fragen der europäischen wirtschaftlichen Integration), ab 1954 zusätzlich erneut Leiter des für Landwirtschaftsrecht zuständigen Referates (jetzt: III 6), 1956-1958 BMAt, dort Leiter der Gruppe I B (Internationale Zusammenarbeit) und gleichzeitig Leiter des Referats I B 1 (u. a. Grundsatzfragen, ausländisches Atomrecht, internationale Rechtsangleichung und bilaterale Verträge), 1958-1964 BMWi, dort Leiter der Abteilung E (Europäische zwischenstaatliche wirtschaftliche Zusammenarbeit), 1964-1972 Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank in Luxemburg.

Werner Middelmann (1909-1985)

1933-1945 Angestellter in einer elektrotechnischen Fabrik, 1945-1946 Landrat des Kreises Bruchsal, 1946-1947 Landesbeauftragter für das Flüchtlingswesen in Nordbaden, 1947-1949 Länderrat des amerikanischen Besatzungsgebietes, dort Referent für Flüchtlingsfragen, gleichzeitig Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Flüchtlingsverwaltungen, 1949 Amt für Fragen der Heimatvertriebenen bei der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, dort stellvertretender Leiter, 1949-1961 BMVt, dort Leiter der Abteilung II (Wirtschaftliche Eingliederung, Auslandshilfen, Finanzen, Planung und Forschung, Lastenausgleich, Wohnungsbau, Eingliederung in die Landwirtschaft u. a.), 1949-1961 deutscher Delegierter im Exekutivkomitee des Hohen Kommissars der UNO für Flüchtlinge, 1961-1965 Regionaldirektor der Organisation des Kinderhilfswerks der UNO (UNICEF) für den Mittleren Osten in Beirut, 1965-1974 Finanzdirektor der UNICEF in New York.

Dr. Udo Müller (geb. 1902)

1932-1945 Rechtsanwalt in Dessau, 1945-1949 Präsident des Landgerichts Dessau, 1950 erneut Rechtsanwalt in Dessau, 1950-1952 nach Übersiedlung in die Bundesrepublik Hauptreferent und zuletzt Senatsdirektor beim Senator für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund in Bonn, 1953-1965 BMG, dort Leiter der Abteilung I (insbesondere Angelegenheiten der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands und der deutschen Ostgebiete, Maßnahmen zur Wiedervereinigung dieser Gebiete mit der Bundesrepublik, Förderung des gesamtdeutschen Gedankens).

Prof. Dr. Alfred Müller-Armack (1901-1978)

1939 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Münster, 1950-1969 an der Universität Köln, 1952-1963 BMWi, dort 1952-1958 Leiter der Abteilung I (Wirtschaftspolitik), 1958-1963 (3. Okt.) Staatssekretär mit Zuständigkeit für die Vertretung des Ministers in den Ministerräten der OEEC und EWG und für die Abteilungen E (Europäische zwischenstaatliche wirtschaftliche Zusammenarbeit) und I (nur 1958), 1960-1963 Vorsitzender des Konjunkturausschusses der EWG, 1964-1968 Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, 1966-1968 Aufsichtsratsvorsitzender der Rheinischen Stahlwerke in Essen, 1977-1978 Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung.

Dr. Herbert Müller-Roschach (1910-1988)

1936-1938 Reichswirtschaftsministerium, dort Referent bei der Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung und der Hauptabteilung Außenhandel, seit 1938 im auswärtigen Dienst mit Stationen 1939-1940 im AA (Wirtschaftspolitische Abteilung), 1940-1941 an der Gesandtschaft Teheran, 1941-1942 erneut im AA (Abteilung Deutschland), 1942-1943 Kriegsdienst und Verwundung, 1943-1945 an der Botschaft Paris bzw. seit 1944 an deren Ausweichstelle Sigmaringen, 1945-1946 in französischer Internierung, 1949 Berater in der ECA-Mission (Marshallplan-Verwaltung) für die französische Zone in Baden-Baden, 1950-1951 Angestellter der deutschen Delegation bei der Internationalen Ruhrbehörde, seit 1951 erneut im auswärtigen Dienst, mit Stationen 1951-1956 in der Zentrale, dort 1952-1954 Leiter des Referates II 5 bzw. (ab 1953) 214 (Montangemeinschaft), 1954-1956 des Referates 210 (Grundsatzfragen der zwischen- und überstaatlichen Organisationen), 1956-1957 an der Botschaft Belgrad, 1957-1960 erneut in der Zentrale, dort seit 1958 stellvertretender Leiter der Abteilung 2 (West I), 1960-1962 Botschafter in Rabat, 1962-1966 wiederum in der Zentrale, dort 1962-1966 Leiter der Abteilung 3 (West II), 1963-1966 des neu eingerichteten Planungsstabes, 1966-1969 Botschafter in Lissabon, 1969-1972 Vorsitzender des Ausschusses für Internationale Angelegenheiten der Deutschen Kommission für Ozeanographie zugleich Vertreter des AA bei der Kommission und Botschafter z. D.

Dr. Fritz Neef (1913-1979)

1935-1943 Prüfungsstelle Glasindustrie, dort zunächst Referent, dann Abteilungsleiter, später Leiter der Vorprüfstelle Glas in Haida sowie Leiter der Vorprüfstelle Glas und Waren verschiedener Art in Prag, 1943-1945 Reichswirtschaftsministerium, dort Referent für Glas und Keramik, gleichzeitig in derselben Eigenschaft dienstverpflichtet im Produktionsamt für Verbrauchsgüter, 1939-1941 und 1943 Kriegsdienst, 1946-1949 Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone bzw. Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, dort Leiter der Referate Holz, Zellstoff, Papier und Glas und Keramik, 1949-1968 BMWi, dort 1949-1955 Leiter des Referats IV B 4 (Holz, Zellstoff, Papier), 1955-1962 Leiter der Unterabteilung IV B (Chemie), 1962-1963 Leiter der Abteilung III (Bergbau, Energie- und Wasserwirtschaft, Eisen und Stahl, EGKS), 1963-1968 Staatssekretär, 1968-1969 Staatssekretär im BML, 1969-1976 Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie.

Curt Pollex (1898-1987)

1915-1921 Kriegsdienst und anschließend Reichswehr, 1921-1923 Studium der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaftslehre, 1923-1926 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1926-1934 im Polizeidienst, zuletzt 1933-1934 Adjutant des Kommandeurs der Landespolizei Thüringen, 1934-1945 Berufssoldat, zuletzt 1944 Sonderbeauftragter für die Vereinheitlichung der Wehrmachtorganisation, 1945 Chef des Stabes beim Chef der Wehrmachtrüstung, 1945-1947 Kriegsgefangenschaft, 1948-1951 Prokurist in der Privatwirtschaft, 1951-1960 Dienststelle Blank bzw. ab 1955 BMVtg, dort 1951-1952 Co-Referatsleiter in der Unterabteilung II W (Wirtschaft und Beschaffung), 1953 Leiter des Referats III 2 5 (Erfindungen und wehrtechnische Spezialfragen), 1953-1955 in der Abteilung V (Außenabteilung Koblenz) Leiter des Referats D Q 2 (Beschaffungsplanung), zusätzlich 1951-1954 bei der Deutschen Delegation beim Interimsausschuss für die Organisation der EVG in Paris, dort u. a. Bearbeiter von Rüstungsangelegenheiten und zuletzt zweiter Stellvertreter des Delegationsleiters, 1956-1960 in der Abteilung X (Verteidigungswirtschaft und Technik) Leiter der Unterabteilung X B bzw. ab 1958 W II, ab 1959 W III (Durchführung der Beschaffungsprogramme).

Dr. Johannes Praß (1914-1989)

1941-1945 in der Heeresverwaltung, 1947-1956 in der Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg, dort 1947 Landesjugendamt und Schulbehörde, 1948 Rechtsamt des Senats, ab 1950 Finanzbehörde, 1956-1969 Bundeskanzleramt, dort 1956-1963 Leiter des Referats 6 bzw. ab 1957 B 6 (zuständig u. a. für Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMM bzw. BMZ, BMF, BMWi, BML, BMBes, für Angelegenheiten der Bundesbank, der multilateralen wirtschaftlichen Organisationen einschließlich der europäischen Wirtschaftsintegration, für handels- und wirtschaftspolitische Angelegenheiten des AA sowie für die Geschäftsführung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft), 1964-1969 Leiter der Abteilung II bzw. ab 1968 der Abteilung III (Referate mit Zuständigkeit u. a. für Finanzen, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit und Vertriebene).

Dr. Hans Rannow (geb. 1905)

1934-1935 Verwaltung der Stadt Berlin, 1935-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1948-1950 bei der Deutschen Revisions- und Treuhand AG, Berlin, 1950 BMF, dort Referent in der Abteilung IV (Währungs- und Kreditwesen, Banken, Börsen und Versicherungen), 1950-1953 BMM, dort 1950 Leiter des Referats I 1 (Personalangelegenheiten), 1950-1953 Leiter der Abteilung I (Zentralabteilung: Allgemeine Angelegenheiten und Verwaltung), 1953-1970 erneut BMF, dort 1953-1958 Leiter des Referats V 6 bzw. ab 1954 V A 5 (Finanzierungsangelegenheiten u. a. Internationaler Währungsfonds und Weltbank, ERP-Vermögen, Angelegenheiten der Europäischen Zahlungsunion, JEIA- und StEG-Abwicklung), 1958-1959 Leiter des Referats VI A 3 (Finanzpolitische Angelegenheiten der inländischen Wirtschaftsförderung, der Verbreiterung der Eigentumsbildung, der Bundesbeteiligungen; JEIA- und StEG-Abwicklung), 1959-1965 Leiter der Unterabteilung VI A bzw. ab 1960 V B (Finanzbeziehungen zu den Ländern und Gemeinden, Wirtschaftsförderung), 1965-1970 Leiter der Abteilung V (Schuldenwesen, allgemeine und internationale Finanzierungsfragen, Finanzbeziehungen zu den Ländern, Wirtschaftsförderung).

Dr. Hermann Reinhardt (1898-1972)

1925-1933 Reichsfinanzverwaltung, 1933-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1947-1950 Stadtdirektor von Gronau, 1950-1964 BMWi, dort 1950 Leiter der Unterabteilung V A (Außenhandel außerhalb des Marshallplanraumes), 1951-1953 der Unterabteilung V B (Handelspolitik mit dem Ausland), 1953-1964 Leiter der Abteilung V (Außenwirtschaft).

Martin Richter (1899-1982)

1927-1929 gutachterliche Tätigkeit und Dienst bei einer privaten Bergwerksgesellschaft, 1929-1932 Bergamt West-Waldenburg in Waldenburg (Schlesien), 1932-1935 Oberbergamt Breslau, 1936-1945 Reichswirtschaftsministerium, dort Tätigkeit in der Bergabteilung, Oberberghauptmannschaft, 1940 Kriegsdienst, 1946-1953 Oberbergamt Dortmund, 1953-1964 BMWi, dort 1953-1955 Leiter des Referats III A 4 (Bergwirtschaftliche und technische Fragen des Braun- und Steinkohlenbergbaus), 1955-1964 Leiter der Unterabteilung III A (Bergbau).

Roland Risse (1902-1990)

1932-1937 Rechtsanwalt, 1937-1945 Syndikus beim Reichsverband der deutschen Industrie, 1945-1948 Leiter einer Photochemischen Fabrik in Flörsheim/Main, 1948-1967 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1949-1957 Leiter der Unterabteilung I B (Preise, Kartelle, Monopole, Steuern und Abgaben), 1957-1964 Leiter der Abteilung II (Allgemeine Mittelstandsfragen, Wirtschaftsförderung, Handwerk, Handel, Gewerbe, Technik), 1964-1967 Leiter der Abteilung IV (Gewerbliche Wirtschaft), zusätzlich bis April 1966 beauftragt mit der Koordinierung der wirtschaftlichen Fragen der Verteidigung.

Walter Roemer (1902-1985)

1929-1931 Staatsanwalt, 1931-1934 Amtsgerichtsrat, 1934-1945 erneut Staatsanwalt, 1945-1950 Bayerisches Staatsministerium der Justiz, 1950-1968 BMJ, dort Leiter der Abteilung Öffentliches Recht.

Franz Rompe (1903-1960)

1927-1930 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Statistischen Reichsamt, 1930 Leiter des Statistischen Amtes in Hindenburg (Oberschlesien), 1930-1937 Geschäftsführer der kommunalen Interessengemeinschaft für das oberschlesische Industriegebiet, 1937-1945 beim Reichskommissar für die Preisbildung, 1946 Berater der Britischen Militärregierung im Planungsstab für Statistik, 1946-1948 Statistisches Amt für die Britische Zone, 1948-1960 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMF, dort 1949-1954 in der Abteilung II (Allgemeine Finanzpolitik und öffentliche Finanzwirtschaft) Leiter der Gruppe I (Volkswirtschaftliche Gruppe), 1954-1957 Leiter des Referates II C 1 (Generalreferat für Volkswirtschaft und Statistik), 1957-1960 Leiter der Finanzpolitischen und Volkswirtschaftlichen Gruppe.

Dr. Ewald Rosenbrock (1898-1983)

1923-1933 Deutscher Landwirtschaftsrat, dort Geschäftsführer und Abteilungsleiter, 1933-1945 Reichsnährstand, dort zuletzt Abteilungsleiter, 1946 Zentralamt für Ernährung und Landwirtschaft in der britischen Zone, seit September 1946 Ernährungs- und Landwirtschaftsrat der amerikanischen und britischen Zone, 1947-1950 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1963 BML, dort bis 1952 in der Unterabteilung III B (Ernährungswirtschaft) Leiter des Referats III B 1 (Grundsätzliche Fragen, Marktordnung, Subventionen), 1952-1963 Leiter der Unterabteilung III B (Allgemeine Fragen der Ernährungswirtschaft).

Dr. Hans-Georg Sachs (1911-1975)

1938-1940 Reichswirtschaftsministerium, 1940-1945 AA, 1946-48 Leiter des Zentralbüros des Council of Relief Agencies Licensed for Operations in Germany (CRALOG) in der französischen Besatzungszone, 1948-1949 Leiter der deutschen Geschäftsstelle des Marshallplanes in der französischen Besatzungszone, 1949-1952 BMM, dort Leiter der Abteilung III (ERP-Politik und Durchführung, seit 1951: Zwischenstaatliche Wirtschaftsbeziehungen), 1952-1975 AA und auswärtiger Dienst, dort 1952-1955 Leiter des Referats 401 (Grundsätze der europäischen wirtschaftlichen Integration), 1955-1958 Botschaftsrat an der Botschaft in Paris, 1958-1961 im AA Leiter der Unterabteilung Allgemeine Handelspolitik, 1961-1963 Leiter der Entwicklungsabteilung, 1963-1965 der Abteilung für Handels- und Entwicklungspolitik, 1965-1973 Botschafter und Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei EWG und EURATOM in Brüssel, 1973-1975 Staatssekretär im AA.

Dr. Hans Schäfer (1910-1980)

1937-1939 und 1942-1945 Reichsjustizministerium, 1947-1955 Ministerium der Justiz des Landes Rheinland-Pfalz, 1955-1966 und 1969-1971 BMI, dort 1955-1962 Leiter der Abteilung I (Verfassung, Staatsrecht und Verwaltung), 1962-1966 und 1969-1971 Staatssekretär, 1971-1978 Präsident des Bundesrechnungshofes.

Dr. Friedrich Schiller (1895-1990)

1925-1928 Referent im Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Berlin, 1928-1933 Württembergisches Wirtschaftsministerium, 1933-1946 u. a. Vorstandsmitglied der Deutschen Eisenbahn-Gesellschaft AG, 1946-1947 Vorsitzender des Verwaltungsrates für Verkehr in Bielefeld, 1946-1949 (bis 1947 gleichzeitig) Stellvertreter des Direktors der Verwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1960 BMV, dort Stellvertreter des Staatssekretärs.

Dr. Werner Schlebitz (1913-1964)

1939-1945 Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1946-1950 Finanzverwaltung des Landes Württemberg-Hohenzollern, 1950-1964 BML, dort 1950-1954 Hilfsreferent im Referat II A 1 bzw. (ab 1952) VII A 1 und (ab 1953) VII 1 (Allgemeine Angelegenheiten des Außenhandels), 1954-1958 Leiter dieses Referats, 1958-1964 Leiter der Unterabteilung VII A (Grundsatzfragen des Außenhandels, Wirtschaftsbeziehungen zu den Ländern der EZU und des Vorderen Orients).

Dr. Josef Schneeberger (1909-1982)

1935-1939 im bayerischen Justizdienst, u. a. an den Amtsgerichten Günzburg und Nürnberg sowie am Landgericht und an der Oberstaatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, 1939-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1953 Justitiar der Diözese Speyer, 1953-1958 Ministerium des Innern des Landes Rheinland-Pfalz, dort Leiter der Abteilung I (Verwaltungs- und Gesetzgebungsabteilung), 1958-1959 BMI, dort Leiter der Abteilung VI (Öffentliche Sicherheit), 1959-1973 Regierungspräsident in Münster, 1951-1957 Vorsitzender des Cartellverbandes der katholischen deutschen Studentenverbindungen, 1956 Präsident des Deutschen Katholikentags in Köln, 1962-1964 Präsident der Deutschen Katholischen Akademikerschaft, 1977-1982 Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Dr. Johannes Schornstein (1909-1976)

1937-1943 Reichswirtschaftsministerium, 1943-1945 Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion, 1946-1947 Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1947-1949 Landesvertretung Nordrhein-Westfalen im Länderrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1969 BMWo, dort bis 1952 im Sonderreferat „Ausbau Bonn und Bundeszone" Leiter des Referats 1 (u. a. Generalplanung und grundsätzliche Fragen der Wohnraumerfassung und Unterbringung), 1952-1956 Leiter der Abteilung III (Beamtenwohnungsfürsorge, Sonderbauprogramme, Bauwirtschaftliche Koordinierung der öffentlichen und privaten Baumaßnahmen im Bundesgebiet), 1957-1965 der Abteilung I (Wohnungs- und Siedlungswesen, Wohnungswirtschaft), 1965-1969 Staatssekretär.

Dr. Heinz Simon (1907-1983)

1937-1940 Vorsteher des Finanzamtes Landshut, 1940-1945 Oberfinanzdirektion Breslau, 1948-1951 Abteilungsleiter und stellvertretender Kurdirektor im Staatsbad Pyrmont, 1951-1954 Oberfinanzdirektion Münster, 1954-1966 BMFa, dort 1954-1956 Leiter des Referats 3 (u. a. zuständig für die Wahrung der Belange der Familie in der Steuer- und Wirtschaftspolitik, für Personal-, Beamten- und Tarifrecht, ab 1956 zudem für Familienlastenausgleich), 1957-1966 Leiter der Abteilung Familienfragen bzw. (ab 1962) der Abteilung II (Familienpolitik).

Walter Solveen (1901-1979)

1927-1938 Deutsche Reichsbahn, 1938-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1948-1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1966 BMWi, dort 1949-1952 Leiter des Referats IV A 1 Eisen und Stahl, 1952-1966 Leiter der Unterabteilung III C (Eisen und Stahl), 1966-1967 Sonderberater des BMWi für die Rourkela-Stahlwerke in Indien.

Dr. Dr. Joachim von Spindler (1899-1987)

1932-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1948 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1961 BMF, dort bis 1952 Leiter des Referats V 1 (Geld- und Kreditwesen), 1952-1961 Leiter der Abteilung V (Banken, internationale Finanzierungsfragen, Devisen, öffentliches Versicherungswesen, ab 1954 zudem Liquidation des Krieges, Rechtsangelegenheiten, ab 1958: Schuldenwesen, allgemeine und internationale Finanzierungsfragen, Liquidation des Krieges), ab 1961 Finanzberater der Regierung Malaysias in Kuala Lumpur.

Dr. Otto Stalmann (1905-1972)

1924-1945 Preußisches Justizministerium und Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1946-1948 Zentralamt für Ernährung und Landwirtschaft in der britischen Zone, 1948-1950 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, 1950-1970 BML, dort 1950-1953 Leiter des Referats III A 1 bzw. (ab 1952) VII 1 (Grundsatzfragen, ab 1952: Allgemeine Angelegenheiten des Außenhandels), 1953-1970 Leiter der Abteilung VII (Außenhandel).

Dr. Fritz Stedtfeld (1908-1993)

1935-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1946-1947 Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone, 1947 Verwaltungsamt für Wirtschaft, 1947-1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1970 BMWi, dort 1949-1950 Leiter des Referats V B 1 (Grundsatzfragen des Zahlungsverkehrs mit dem Ausland), 1950-1953 des Referats V C 1 bzw. (ab 1953) V D 1 (Zahlungsverkehr mit dem Ausland: Devisenbilanz, Reiseverkehr), 1954-1956 Leiter der Gruppe V A II (Zahlungsverkehr mit dem Ausland), 1956-1970 Leiter der Unterabteilung V A (Allgemeine Fragen der Außenwirtschaft, ab 1966: Handelspolitik), 1970-1973 Deutscher Direktor bei der Weltbank.

Dr. Fritz Steinhaus (geb. 1910)

1931-1935 Bankangestellter, 1939-1945 Volkswirtschaftlicher Berater der Berliner Handelsgesellschaft, 1940-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1947 Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone, 1947 Verwaltungsamt für Wirtschaft, 1947-1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1973 BMWi, dort 1949-1952 Hilfsreferent im Referat I A 3 (Grundstoffeinsatz, Produktionsprogramme), 1952-1956 Leiter des Referats III A 5 bzw. (ab 1953) III A 6 (Bergbau: Grundsatzfragen der Brennstoffversorgung), 1957-1959 Leiter des Referats III 1 (Grundsatzfragen des Energiebedarfs) und 1957-1958 zusätzlich des Referats III 2 (Atomwirtschaft), 1959-1964 Leiter der Unterabteilung III E (Energiepolitik), 1964-1973 Leiter der Unterabteilung IV A (insbesondere Bauwirtschaft, Industriepolitik, wirtschaftliche Fragen der Verteidigung), 1970-1973 zudem Leiter der Arbeitsgruppe für Umweltfragen.

Helmut Stukenberg (1909-1991)

1937-1946 Deutsche Reichsbahn, ab 1950 BMV, dort 1950-1952 Hilfsreferent in der Abteilung Z, 1953-1957 Leiter des Referates Z 2 (Beamtenrecht, Personalangelegenheiten der Deutschen Bundesbahn und nachgeordneter Stellen) sowie ständiger Vertreter des Abteilungsleiters Z, 1957-1962 Leiter der Abteilung Z, 1962-1972 im Vorstand der Deutschen Bundesbahn.

Alexander Freiherr von Süßkind-Schwendi (1903-1973)

1934-1944 Reichswirtschaftsministerium, 1944-1945 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1948-1949 Leiter der Verbindungsstelle der Wirtschaftsministerien in den Ländern der französischen Zone zur Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1951 BMM, dort Leiter des Referats II 2 (Methoden der europäischen Zusammenarbeit und der Marshallhilfe), 1951-1956 stellvertretender Leiter in der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der OEEC in Paris, 1957-1968 erneut BMZ bzw. (ab Oktober 1957) BMBes bzw. (ab 1961) BMSchatz, dort 1957-1959 Dienstaufsicht über die Abteilungen II (Europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit) und III (Verwaltung des ERP-Sondervermögens), 1959-1968 Leiter der Abteilung II (Bundes- und ERP-Vermögen).

Dr. Wilhelm Ter-Nedden (1904-2000)

1933-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1950-1969 BMV, dort 1950-1952 Leiter des Referats A 4 (Rechtsetzung, Rechtsförmlichkeit der Gesetze und Verordnungen, Justitiar), 1953-1969 Leiter der Abteilung A (Allgemeine Verkehrspolitik und Verkehrswirtschaft).

Dr. Georg Tiebert (geb. 1908)

1934-1938 Reichsbahndirektion Erfurt, 1938-1939 Vorstand des Reichsbahnverkehrsamtes Chemnitz 2, 1939-1944 Reichsbahndirektion Oppeln, 1944-1948 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1948-1949 Dolmetscher beim Hauptwagenamt Frankfurt am Main, 1949-1952 Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn, Frankfurt am Main, 1953-1973 BMV, dort 1953-1973 Leiter des Referats E 3 bzw. (1967-1972) E 3 I (Eisenbahnverkehr und -tarife).

Prof. Dr. Friedrich Karl Vialon (1905-1990)

1929-1937 im Justizdienst, 1937-1942 und 1944-1945 Reichsfinanzministerium, 1942-1944 Leiter der Finanzabteilung beim Reichskommissariat Ostland in Riga, 1945-1950 in der Privatindustrie, 1950-1957 BMF, dort 1950-1952 Leiter des Referats II A 5 (Bundeshaushalt: Einzelpläne VI, VIII, XV, XXVI und ERP), 1952-1953 des Referats II A 9 (Finanzielle Verteidigungsfragen), 1953-1954 des Referats II A 1 (Generalreferat Bundeshaushalt, Einzelpläne 60 und 32), 1955-1957 Leiter der Unterabteilung II A, 1957 Leiter der Abteilung II (jeweils Bundeshaushalt), nach Ernennung Etzels zum BMF im Oktober 1957 einstweiliger Ruhestand, 1958-1962 Bundeskanzleramt, dort Leiter der u. a. für Wirtschaft, Landwirtschaft, Soziales und Verkehr zuständigen Abteilung II, 1962-1966 Staatssekretär im BMZ, ab 1963 Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Meineids (keine Kenntnis von Vernichtungsaktionen gegen Juden in Riga während des Zweiten Weltkriegs), 1971 Hauptverhandlung vor dem Landgericht Koblenz und Freispruch.

Dr. Franz Walter (1908-1997)

1933-1939 Kreditanstalt Schlesische Landschaft, 1939-1945 Syndikus bei einer Bank, 1948-1949 Rechtsanwalt, 1949-1973 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1949-1950 Referent im Referat II R 1 (Rechtsangelegenheiten: Wirtschaftsrecht u. Wirtschaftsstrafrecht, internationales Privatrecht, Justitiariat), 1950-1956 Leiter des Referats II R (Rechtsreferat), zusätzlich 1952-1956 Leiter der Unterabteilung II C (Handel, Fremdenverkehr, Gewerberecht, Verbraucherpolitik), 1956-1973 Leiter der Abteilung Z (Zentralabteilung).

Dr. Siegfried Woelffel (1904-1967)

Seit 1930 in der Finanzverwaltung, 1951-1965 BMF, dort 1952-1955 Leiter des Referates II A 5 (Bundeshaushalt: Einzelpläne VI, XV) und bis 1954 des Referates II A 8 (Einzelpläne VIII, XX), 1955-1957 Leiter des Referates II A 1 (Generalreferat Bundeshaushalt: Einzelpläne 60 und 32, ab 1957 auch 20), 1957-1965 Leiter der Unterabteilung II A bzw. (ab 1963) II C (Gesamthaushalt, Verwaltungs- und Sozialhaushalte, ab 1959: Allgemeines Haushaltswesen, Teile des Bundeshaushalts, insbesondere Sozialhaushalte), 1965-1967 Präsident der Oberfinanzdirektion Karlsruhe.

Joachim Wolff (1918-1977)

1937-1945 Arbeits- und Kriegsdienst, seit 1946 Tätigkeit im CDU-Landesverband Berlin, 1951-1959 Bezirksstadtrat für Volksbildung und 1955-1959 Bezirksbürgermeister von Schöneberg, 1959-1963 Senator für Finanzen, zugleich Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Berlin, 1963-1971 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, 1965-1968 Verwaltungsdirektor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik.

Dr. Gerhard Woratz (1908-1997)

1938-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1951-1968 BMWi, dort 1951-1952 Hilfsreferent im Referat IV C 1 (Textil und Bekleidung), 1952-1955 Leiter des Referats IV C 6 (Nahrungs- und Genussmittel, Tabak), 1955-1959 Leiter der Unterabteilung IV A (Eisen- und Metallwirtschaft), 1956 gleichzeitig Leiter des Referats IV A 6 (Interzonenhandel), 1959-1964 Leiter der Unterabteilung IV C (Sonstige Industrien), 1964 Leiter der Abteilung E (Europäische zwischenstaatliche Zusammenarbeit), 1964-1968 Leiter der Abteilung III (Bergbau, Energie und Wasserwirtschaft, Eisen und Stahl, Mineralöl, EGKS), 1968-1974 Bundesbeauftragter für den Steinkohlenbergbau und die Steinkohlenbergbaugebiete.

Dr. Karl Zepf (1905-1977)

Seit 1930 in der Finanzverwaltung, 1951-1965 BMF, dort 1952-1955 Leiter des Referates II A 5 (Bundeshaushalt: Einzelpläne VI, XV) und bis 1954 des Referates II A 8 (Einzelpläne VIII, XX), 1955-1957 Leiter des Referates II A 1 (Generalreferat Bundeshaushalt: Einzelpläne 60 und 32, ab 1957 auch 20), 1957-1965 Leiter der Unterabteilung II A bzw. (ab 1963) II C (Gesamthaushalt, Verwaltungs- und Sozialhaushalte, ab 1959: Allgemeines Haushaltswesen, Teile des Bundeshaushalts, insbesondere Sozialhaushalte), 1965-1967 Präsident der Oberfinanzdirektion Karlsruhe.

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