1.105 (z1961z): Meyer-Sevenich, Maria

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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Meyer-Sevenich, Maria

Maria Meyer-Sevenich (1907-1970)

Seit 1923 Mitglied der Kommunistischen Jugend, später der Roten Studentengruppe in Frankfurt am Main, 1933 Verhaftung wegen illegaler Widerstandstätigkeit, nach Entlassung Flucht in die Schweiz, seit 1937 Emigrantin in Frankreich, dort Abkehr vom Kommunismus und Hinwendung zum Katholizismus, 1942 von der Gestapo nach Deutschland verschleppt, Hochverratsprozess, Zuchthaus und Konzentrationslagerhaft, 1945 Befreiung durch US-Truppen in Darmstadt, maßgebliche Mitgründerin der CDU in Hessen, Tätigkeit als Publizistin und Schriftstellerin, 1946 Mitglied des Beratenden Landesausschusses und der Verfassungberatenden Landesversammlung Groß-Hessen (CDU), 1947-1970 MdL Niedersachsen (1948 Austritt aus der CDU, bis 1949 bei keiner Fraktion, 1949-1970 SPD, 1970 erneut CDU), 1965-1967 Niedersächsische Ministerin für Bundesangelegenheiten, für Vertriebene und Flüchtlinge.

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