10.109 (z1961z): Winzer, Otto

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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Winzer, Otto

Otto Winzer (1902-1975)

1916-1922 Ausbildung zum und Tätigkeit als Schriftsetzer, 1918 Mitglied eines Arbeiterrates, 1919 Eintritt in die Freie Sozialistische Jugend und KPD, 1922 Leiter einer Ortsgruppe der Kommunistischen Jugend Deutschlands bzw. des Kommunistischen Jugendverbandes Deutschland, dort 1923 Mitglied der Bezirksleitung Berlin-Brandenburg, 1924 und erneut 1925 Leiter der Wiener Filiale des Verlags der Kommunistischen Jugendinternationalen, 1924-1925 Leiter des Roten Jungsturms, 1925-1927 Mitglied der KPÖ, 1927 Rückkehr nach Berlin, dort Leiter des Verlags der Kommunistischen Jugendinternationalen, 1928 Mitarbeit im Exekutivkomitee der Kommunistischen Jugendinternationalen in Moskau, 1928-1930 Mitglied der KPdSU, 1930 Rückkehr nach Berlin, dort Mitarbeiter im Westeuropäischen Büro des Exekutivkomitees der Kommunistischen Jugendinternationalen, 1930-1933 Leiter des Verlags der Kommunistischen Jugendinternationalen und Politischer Leiter der Revolutionären Gewerkschaftsopposition Grafik, 1933-1934 Politischer Leiter der Revolutionären Gewerkschaftsopposition Berlin-Brandenburg, 1934 Emigration nach Frankreich, dort verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift „Freie Jugend", 1935 Mitarbeiter der Verlagsabteilung des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationalen, 1937 Übersetzer und Redakteur im Verlag für fremdsprachige Literatur, 1941 erneut Mitarbeiter der Kommunistischen Internationalen, Auswerter deutscher Soldatenbriefe und Redakteur am Deutschen Volkssender Moskau, 1943 Mitglied des Nationalkomitees „Freies Deutschland", 1944-1945 Seminarleiter an der Parteischule der KPD, Moskau, 1945 Rückkehr nach Deutschland, 1945-1946 Stadtrat für Volksbildung im Magistrat von Berlin, 1947 gleichberechtigter Leiter der Hauptabteilung Kultur und Erziehung des Zentralsekretariats der SED, ab 1947 Mitglied des Parteivorstands bzw. des Zentralkomitees der SED, dort Leiter der Abteilung Presse, Rundfunk und Information, 1949 zunächst stellvertretender Chefredakteur der Zeitung „Neues Deutschland", dann persönlicher Mitarbeiter Wilhelm Piecks, 1949-1956 Staatssekretär und Chef der Privatkanzlei des Präsidenten der DDR, ab 1950 Abgeordneter der Volkskammer, 1956-1959 stellvertretender Außenminister, 1959-1965 Staatssekretär und Erster stellvertretender Außenminister, 1965-1975 Minister für Auswärtige Angelegenheiten, 1975 Ruhestand, aber weiterhin Mitglied der Außenpolitischen Kommission beim Parteivorstand der SED.

GND:129105392 {{ Winzer, Otto }}

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