2.10.9 (k1958k): D. Ausschuß für Wissenschaft und Technik bei der Kommission der europäischen Atomgemeinschaft; hier: Benennung der deutschen Kandidaten für den Ausschuß

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[D.] Ausschuß für Wissenschaft und Technik bei der Kommission der europäischen Atomgemeinschaft; hier: Benennung der deutschen Kandidaten für den Ausschuß

Der Bundesminister für Atomkernenergie und Wasserwirtschaft begründet seine Vorlage vom 28.2.1958 31. Der Bundesminister für Verkehr äußert Bedenken. Der Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung schließt sich den Bedenken an und wiederholt seine Ausführungen in der Kabinettssitzung am 5.3.1958. Auch Staatssekretär Dr. Rust wendet sich gegen bestimmte Vorschläge der Kabinettvorlage. Der Bundeskanzler unterstreicht die politische Bedeutung der Entscheidung, erklärt aber auf Einwendungen des Bundesministers für Atomkernenergie und Wasserwirtschaft, daß an der Vorlage jetzt nur noch schwer etwas geändert werden könne, da die Beteiligten zu den vorgeschlagenen Ernennungen bereits ihr Einverständnis gegeben hätten. Das Kabinett stellt daher seine Bedenken zurück und stimmt der Vorlage zu 32.

31

Siehe 16. Sitzung am 5. März 1958 TOP 3. - Vorlage des BMAt vom 13. und 28. Febr. 1958 in B 138/734. - Gegenüber der Vorlage vom 13. Febr. waren in der Vorlage vom 28. Febr. 1958 die Beschlüsse des Rates der Europäischen Atomgemeinschaft vom 25. Febr. 1958 berücksichtigt worden. Danach sollte sich der Ausschuss aus zehn Wissenschaftlern und zehn Technikern zusammensetzen. Die Mitgliedsstaaten Frankreich, Italien, die Bundesrepublik und die Beneluxstaaten sollten jeweils fünf Vertreter entsenden, aber die doppelte Anzahl an Kandidaten vorschlagen. Dementsprechend enthielt die Vorschlagsliste des BMAt die Namen von fünf Wissenschaftlern und fünf Technikern.

32

Auf der Tagung des Ministerrates am 18. März 1958 wurden als deutsche Mitglieder ernannt Prof. Dr. Karl Winnacker (Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Farbwerke Hoechst AG), Dr. Hans Reuter (Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der DEMAG), Dr. Walther Schnurr (Abteilungsleiter im BMAt für Forschung, Technik und Strahlenschutz), Prof. Dr. Otto Haxel (Direktor des Physikalischen Instituts der Universität Freiburg) und Prof. Dr. Hermann Holthusen (Professor für Radiologie). Vgl. dazu den Vermerk des BMAt vom 21. März 1958 in B 138/734.

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