2.14.1 (k1958k): A. Abwehr der Propaganda gegen die Haltung der Bundesregierung in der Frage der atomaren Rüstung

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[A.] Abwehr der Propaganda gegen die Haltung der Bundesregierung in der Frage der atomaren Rüstung

Das Kabinett beschließt nach längerer Diskussion, folgendes Plakat zur Abwehr der Propaganda der Opposition zu verwenden:

„Kampf dem Atomtod in der ganzen Welt

Nur die allgemeine, kontrollierte Abrüstung kann die Menschheit von der Furcht vor einem Atomkrieg befreien.

Die Bundesregierung wird diesen Standpunkt auch auf der geplanten Gipfelkonferenz mit allem Nachdruck zur Geltung bringen.

Bis dahin müssen wir die Politik der Sicherheit für das deutsche Volk fortsetzen. Wir dürfen uns nicht durch falsche Propheten irre machen lassen! Die Bundesregierung bittet die Bevölkerung, sie in ihren Bestrebungen zur Sicherung des Weltfriedens weiter vertrauensvoll zu unterstützen." 1

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Siehe 20. Sitzung am 14. April 1958 TOP C. - Sprechzettel für den BMI und Entwurf des Aufrufs in B 106/2437, Unterlagen zur Vorbereitung und Durchführung der Plakatierung und Inserierung in B 145/1586 und 3439, Plakattextentwurf des BPA auch in B 136/3833. - Der Aufruf wurde am 28. April 1958 im gesamten Bundesgebiet ausgehängt (Abbildung siehe Kraushaar, Protest-Chronik, S. 1863). In den Tagen darauf erschien der Text als Anzeige in überregionalen und regionalen Tageszeitungen (Beispiele in B 106/2382 und 2384). - Fortgang 22. Sitzung am 22. April 1958 TOP F.

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