2.18.3 (k1958k): 1. Personalien

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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1. Personalien

Das Kabinett beschließt die Anlage 1 zu Punkt 1 der Tagesordnung für die 25. Kabinettssitzung nebst Nachtrag mit den Vorschlägen zur Ernennung von Ministerialrat Wodtke 9 zum Ministerialdirigenten, Ministerialrat Dr. Toyka 10 zum Ministerialdirigenten und Oberregierungsrat und Obermedizinalrat Dr. Daniels 11 zum Ministerialrat 12. Der Vorschlag zur Ernennung des Regierungsdirektors Greuel 13 zum Ministerialrat wird gegen die Stimme des Bundesministers der Justiz beschlossen.

9

Albrecht Wodtke (1901-1983). 1929-1946 Provinzialverwaltung in Merseburg, 1946-1947 Bezirksregierung Merseburg, 1947-1949 Spruchgericht in Bielefeld, 1949-1950 Landgericht Düsseldorf, 1951-1952 Landesverwaltungsgericht Düsseldorf, 1952-1966 BMI, dort 1952-1955 Leiter des Referates Z 1 b bzw. (ab 1953) Z 2 (Personalangelegenheiten der nachgeordneten Behörden bzw. Dienststellen), 1955-1960 Leiter des Referates II 3 bzw. (ab Juni 1958) II A 3 (Disziplinarrecht, Disziplinargerichtsbarkeit), Juni 1958-1966 (bis 1960 gleichzeitig) Leiter der Unterabteilung II A (Allgemeines Recht des öffentlichen Dienstes).

10

Dr. Rudolf Toyka (1905-1981). 1934-1935 Rechtsreferent beim Reichsbund für Leibesübungen, Berlin, 1935-1936 und 1937-1940 Reichsfinanzverwaltung, 1936-1937 Reichsministerium des Innern, 1940-1945 Treuhandstelle Posen, 1948-1950 Zentralamt für Vermögensverwaltung, Bad Nenndorf, 1950-1951 Stahltreuhändervereinigung, Düsseldorf, 1951-1952 Deutsche Edelstahlwerke, Krefeld, 1952-1970 BMI, dort 1952-1954 in der Unterabteilung ZB (Ziviler Bevölkerungsschutz) Hilfsreferent im Referat ZB 2 (Bundessachleistungsgesetz, Landbeschaffung), 1954-1956 Leiter des Referates VI A 3 (Staatsschutz I und Bundeskriminalamt, ab 1955 dazu Bundesamt für Verfassungsschutz), 1956-1964 Leiter der Unterabteilung VI A (Staatsschutz), 1964-1967 Leiter der Unterabteilung I B (Staatsangehörigkeit, Verwaltung, Verwaltungsgerichtsbarkeit und - bis 1965 -- Kommunalwesen), ab November 1966 zusätzlich Leiter der Arbeitsgruppe Rationalisierung und Modernisierung in der Verwaltung, 1967-1968 Leiter des Planungsstabes, 1968-1970 Leiter der Abteilung R (Raumordnung, Kommunalwesen).

11

Dr. Josef Daniels (1910-1983). 1936-1945 und 1946 Staatliches Gesundheitsamt Hechingen, 1939-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1949 Landesdirektion des Innern von Württemberg-Hohenzollern, 1949-1955 Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Tübingen, 1955-1958 Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1958 (Januar)-1962 BMI, dort Leiter des Referates IV A 1 (Gesundheitswesen-Allgemein, Heilberufe), 1962-1964 BMGes, dort 1962-1963 Leiter des Referates A 2 bzw. (ab November 1962) I A 2 (Allgemeine Fragen des Gesundheitswesens, Heilberufe, Krankenhauswesen), 1963-1964 Leiter der Unterabteilung I A (Ärztliche und pharmazeutische Angelegenheiten), zugleich Leiter des Referates I A 1 (Allgemeine Fragen des Gesundheitswesens), 1964-1969 Präsident des Bundesgesundheitsamtes.

12

Anlage mit Nachtrag in B 134 VS/14. - Vorgeschlagen war in Anlage 1 außerdem die Ernennung zweier Vortragender Legationsräte Erster Klasse im AA und je eines Ministerialrates im BMF und im BMA.

13

Wilhelm Greuel (1904-1987) 1925-1930 und 1933 Amts- und Oberlandesgericht Köln, 1930-1932 Preußisches Justizministerium, 1933-1939 Reichsjustizministerium, 1939-1945 beim Reichsprotektor in Böhmen und Mähren, dort Geschäftsleitender Beamter der Abteilung Justiz, 1947-1948 Zentraljustizamt für die Britische Zone, Hamburg, 1948-1950 Deutsches Obergericht für das Vereinigte Wirtschaftsgebiet, Köln, 1950-1968 BMF, dort 1950-1958 Ministerialbürodirektor, 1958 (Mai)-1968 Leiter des Referates I A 6 bzw. (ab 1967) Z A 5 (Personalien des Ministeriums von Besoldungsgruppe A 12 oder TO.A IV bzw. (ab 1961) BAT IV abwärts und der Arbeiter, Besoldungs-, Tarif-, Arbeits-, Versorgungs-, Umzugs- und Reisekostenangelegenheiten des Ministeriums.

Der Bundeskanzler empfiehlt eine einheitlichere Handhabung der Beförderungszeiten. Nach Aussprache beauftragt das Kabinett auf Vorschlag des Bundeskanzlers Staatssekretär Dr. Globke, eine Prüfung der Handhabung der Beförderungszeiten zu veranlassen und dem Kabinett Vorschläge für eine Vereinheitlichung vorzulegen. Dabei soll auch die Frage der stufenweisen Beförderung untersucht werden 14.

14

Mit Rundschreiben vom 11. Aug. 1958 forderte das Bundeskanzleramt die Bundesministerien auf, für die in den Jahren 1956 und 1957 vorgenommenen Beförderungen der Beamten des gehobenen und höheren Dienstes mitzuteilen, welche Zeiträume jeweils zwischen den beiden letzten Beförderungen lagen (Rundschreiben und Antworten der Bundesministerien in B 136/4221). - Fortgang hierzu 77. Sitzung am 9. Sept. 1959 TOP 1 (B 136/36120).

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