2.22.1 (k1958k): A. Angriffe gegen den Bundesminister des Auswärtigen

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[A.] Angriffe gegen den Bundesminister des Auswärtigen

Der Bundeskanzler spricht sein Bedauern über die ungerechtfertigten Rundfunk- und Presseangriffe gegen den Bundesminister des Auswärtigen aus und erklärt, daß der Bundesminister des Auswärtigen sein volles Vertrauen genieße 1. Das Bundespresseamt solle über diese Erklärung eine Mitteilung an die Presse herausgeben 2.

1

Nach den Aufzeichnungen Seebohms (Nachlass Seebohm N 1178/9c) bezog sich Adenauer u. a. auf einen Kommentar von Georg Schröder in der „Welt" vom 10. Juni 1958, S. 1, und einen Beitrag des Hessischen Rundfunks. Zu den Angriffen gegen von Brentano vgl. die Titelgeschichte im „Spiegel" Nr. 12 vom 25. Juni 1958, S. 19-27, sowie Adenauer-Heuss, Unter vier Augen, S. 273 f. - Die Kritik war im Zusammenhang mit einer Reihe von Vorgängen, u. a. dem Gesetzentwurf zum Ehrenschutz für ausländische Staatsoberhäupter (vgl. 26. Sitzung am 21. Mai 1958 TOP 6), dem Revirement im Auswärtigen Amt (vgl. 11. Sitzung am 29. Jan. 1958 TOP C) und den Verhandlungen über die Stationierungskosten für die britischen Truppen (vgl. 20. Sitzung am 14. April 1958 TOP A) aufgekommen.

2

Vgl. den Text der Pressekonferenz vom 11. Juni 1958 in Pressearchiv des BPA, F 1/30, sowie Bulletin Nr. 104 vom 12. Juni 1958, S. 1047.

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