2.35.1 (k1958k): A. Konzentrationsmaßnahmen der Mannesmann AG, BMWi

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[A.] Konzentrationsmaßnahmen der Mannesmann AG, BMWi

Der Bundeskanzler gibt ein Telegramm bekannt, in dem der DGB gegen angebliche neue Konzentrationsmaßnahmen der Mannesmann AG Stellung nimmt 1. Hieran schließt sich eine Aussprache, in der Staatssekretär Dr. Westrick darauf hinweist, daß die Mannesmann AG mit den beschlossenen organisatorischen Maßnahmen ihren Konzern nicht ausweite, sondern Werke ihrer wichtigsten Tochtergesellschaften in Zukunft als Betriebsabteilungen in den Konzern eingliedere.

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Telegramm des DGB nicht ermittelt. - Am 29. Okt. 1958 hatte der Vorstandsvorsitzende der Mannesmann AG, Hermann Winkhaus, vor der Presse erklärt, dass die Verwaltung des Konzerns ihre bisherigen Tochtergesellschaften, die Röhrenwerke, Hütten- und Walzwerke, Bergwerke und andere Unternehmungen in unselbständige Betriebsabteilungen umwandeln wolle. Der DGB hatte darin eine weitere Konzentration gesehen und befürchtete nicht zuletzt durch diese Maßnahmen eine Beeinträchtigung des Mitbestimmungsrechts in den Betrieben. Vgl. dazu die „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 30. Okt. 1958, S. 13, und die Pressedokumentation in B 102/12474. - Zu den Fragen der Wirtschaftskonzentration brachte die Fraktion der CDU/CSU am 4. Dez. 1958 eine Große Anfrage in den Bundestag ein (BT-Drs. 702). Unterlagen dazu in B 102/33556 und B 136/135.

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