2.40.1 (k1958k): A. Berlin-Note der Sowjetunion

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[A. Berlin-Note der Sowjetunion]

Der Bundeskanzler berichtet einleitend über seine Besprechung mit den Fraktionsvorsitzenden zu den mit der Berlin-Note zusammenhängenden Fragen; das Gespräch sei in einer zufriedenstellenden Atmosphäre verlaufen und werde demnächst fortgesetzt 1.

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Siehe 44. Sitzung am 28. Nov. 1958 TOP 1. - An dem Gespräch beim Bundeskanzler am 1. Dez. 1958 hatten neben von Brentano, Globke und Selbach von der FDP Erich Mende und Max Becker, von der DP Herbert Schneider (Bremerhaven) und Georg Ripken, von der SPD Erich Ollenhauer und Herbert Wehner und von der CDU/CSU Adolf Cillien und Hermann Höcherl teilgenommen (Tageskalender Adenauers in B 136/20686). - Über das Gespräch berichtete Adenauer ausführlich in der Fraktionssitzung der CDU/CSU am 2. Dez. 1958 (ACDP VIII-001-1008/1). Laut Mitteilung des Politisch-Parlamentarischen Pressedienstes der SPD vom 1. Dez. 1958 herrschte innerhalb der Fraktionen Übereinstimmung darüber, dass der Vorschlag der Sowjetunion zur Umwandlung des Status von Berlin unannehmbar sei, dass das Berlin-Problem nur im Zusammenhang mit der deutschen Frage gelöst werden könne und das gespannte Ost-Westverhältnis bei der kommenden internationalen Konferenz Gesprächsgegenstand sein müsse. Über die vertrauliche Besprechung berichtete auch Ollenhauer am 4. Dez. 1958 seiner Fraktion (SPD-Fraktion 1957-1961, S. 142 f.). - Fortgang hierzu 47. Sitzung am 10. Dez. 1958 TOP A und E.

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