2.44.12 (k1958k): 6. Kapitalerhöhung bei der Preußischen Bergwerks- und Hütten-Aktiengesellschaft (PREUSSAG) über den freien Kapitalmarkt, BMBes

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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6. Kapitalerhöhung bei der Preußischen Bergwerks- und Hütten-Aktiengesellschaft (PREUSSAG) über den freien Kapitalmarkt, BMBes

Der Bundesminister für wirtschaftlichen Besitz des Bundes trägt den wesentlichen Inhalt seiner Vorlage vom 4. Dezember 1958 vor 35. Nach kurzer Aussprache nimmt das Kabinett von der Vorlage zustimmend Kenntnis 36.

35

Vorlage des BMBes vom 4. Dez. 1958 in B 126/9002 und B 136/2348, Sprechzettel für den BMF vom 18. Dez. 1958 in B 126/51607. - Das Grundkapital der Preußischen Bergwerks- und Hütten AG (Preussag), die sich in Besitz der Staatsholding VEBA (Vereinigte Elektrizitäts- und Bergwerks AG) befand, sollte von 75 Millionen auf 105 Millionen DM erhöht werden. Der BMBes hatte in seiner Vorlage auf die grundsätzliche Bedeutung der Kapitalaufstockung, insbesondere in Hinblick auf die geplante Privatisierung der Volkswagenwerk GmbH, hingewiesen. Er hatte eine breite Streuung von Aktien vorgeschlagen, die durch eine Beschränkung der Kaufsumme auf 500 DM pro Käufer bei einer Stückelung zu 100 DM je Aktie erreicht werden sollte. Zeichnungsberechtigt sollten natürliche deutsche Personen mit einer Einkommensgrenze von 8000 DM für Ledige und 16 000 DM für Verheiratete sein. Vgl. hierzu auch den Beitrag Lindraths in Bulletin Nr. 6 vom 10. Jan. 1959, S. 58. - 53% der zeichnungsberechtigten Angestellten und 1,5% der zeichnungsberechtigten Arbeiter der Preussag nahmen das Kaufangebot an. Den 2400 Belegschaftsaktionären standen 213 000 nicht zur Belegschaft gehörende Aktionäre gegenüber (vgl. „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 26. Juni 1959, S. 14).

36

Fortgang 60. Sitzung am 25. März 1959 TOP C (B 136/36120).

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