3.1.3 (k1958k): Der Chef des Bundespräsidialamtes

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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Der Chef des Bundespräsidialamtes

Karl Theodor Bleek (1898-1969)

1927-1931 Preußisches Innenministerium, 1932-1933 Landrat im Kreis Arnswalde/Neumark, 1933 Bezirksregierung in Stade, 1934-1937 in Arnsberg und 1937-1939 in Breslau, 1939-1945 Stadtkämmerer von Breslau, 1946-1951 Oberbürgermeister von Marburg, 1946-1951 MdL Hessen (LDP bzw. FDP), dort 1947-1951 Fraktionsvorsitzender, 1951-1957 Staatssekretär im BMI (Staatssekretär II), 1957-1961 Chef des Bundespräsidialamtes.

Hans Bott (1902-1977)

Bis 1945 Buchhändler und Verleger, 1946-1949 Referent im Kultministerium des Landes Württemberg-Baden, 1949-1959 Persönlicher Referent des Bundespräsidenten und stellvertretender Chef des Bundespräsidialamtes, nach 1959 ehrenamtlicher Mitarbeiter von Theodor Heuss und Mitglied des Stiftungsrates und des Kuratoriums der Elly-Heuss-Knapp-Stiftung „Deutsches Mütter-Genesungswerk".

Albert Einsiedler (1914-1970)

1941-1944 Kriegsdienst, ab 1942 Angehöriger des höheren Dienst der Deutschen Reichsbahn, 1944-1949 sowjetische Kriegsgefangenschaft, 1950-1969 Bundespräsidialamt, dort 1950-1957 Leiter des Referates 4 (zuständig u. a. für Beamtenrechtsfragen, Sozialrechtliche Fragen, Flüchtlingsfragen und Lastenausgleich sowie für Rechtsfragen und Rechtsgutachten für die Bereiche BMI, BMA, BMWi, BML und wechselnde andere Ressorts), 1957-1962 Leiter des Referates 3 (zuständig u. a. für Angelegenheiten der Gesetzgebung und Verwaltung aus den Geschäftsbereichen des BMBR, BMI [Abteilung I], BMWi, BML, BMA, BMVtg, BMZ, BMWo, BMAt, BMG und wechselnder anderer Ressorts, Personalien, Besoldung, Fragen des öffentlichen Dienstrechts, Ernennungs- und Entlassungsvorschläge), seit 1959 zugleich Vertreter des Chefs des Bundespräsidialamtes, 1962-1969 Ständiger Vertreter des Chefs des Bundespräsidialamtes mit der Zuständigkeit für Personalien und Organisation.

Wilhelm Günther von Heyden (geb. 1908)

1935-1945 im auswärtigen Dienst mit Stationen in Kopenhagen (1936), Kairo (1937-1939), Cleveland (1939) und Washington (1940), 1944-1945: Dienststelle des Reichsbevollmächtigten in Italien, 1945-1946 Internierung in Deutschland und Italien, 1948-1951 Redakteur beim „Handelsblatt", 1951-1953 erneut im auswärtigen Dienst, dort u. a. 1951 beim Stellvertretenden Leiter der Delegation für die Pleven-Plan-Konferenz in Paris, 1953-1958 (Mai) Bundespräsidialamt, dort 1953-1957 Leiter des Referats 2 (u. a. zuständig für wirtschaftliche Fragen, Protokollangelegenheiten, Staatsangehörigkeits- und Passangelegenheiten, Auswanderung, Jüdische Probleme, Besatzungsfragen, deutsches Vermögen im Ausland), 1957-1958 Leiter des Referats 1 (Protokollfragen, Verkehr mit dem AA, Auswanderungsfragen, Angelegenheiten der Deutschen im Ausland, Fragen des Judentums), 1958 (Mai)-1973 erneut im auswärtigen Dienst, dort 1958-1963 Botschaftsrat in Neu-Delhi, 1963-1968 Zentrale, 1968-1973 Generalkonsul in Hongkong.

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