3.1.7 (k1961k): Die Protokollführer

Zum Text. Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 14. 1961Abriegelung des Ost-Sektors in BerlinPortrait Hermann HöcherlDas Katholische Büro Bonn an den BundeskanzlerBundestagswahlen 1961

Extras:

 

Text

Die Protokollführer

Dr. Günter Bachmann (geb. 1915)

1939-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1947-1948 Staatsanwaltschaft Mannheim, 1948-1950 Industrie-Forschungs-Institut München, 1950-1951 Amtsgericht Mannheim, 1951 Landgericht Mannheim, 1952-1968 Bundeskanzleramt, dort 1952-1955 Hilfsreferent im Referat 5 (zuständig u. a. für Grundsatzfragen und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des AA, des BMI, Abt. Innere Sicherheit, des BMG und der Dienststelle Blank), 1955-1958 Leiter dieses Referats, Mai-Dezember 1958 Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1959-1964 erneut Leiter des Referats 5, 1960-1963 zusätzlich des Referats 4 (zuständig u. a. für Kabinettssachen des BMVtg, Verteidigungsangelegenheiten, Geschäftsführung des Bundesverteidigungsrats), 1964-1969 Leiter der für Fragen der militärischen und zivilen Verteidigung zuständigen Unterabteilung I A bzw. (ab 1966) III A, 1969 BMI, dort Leiter der Abteilung D (Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes), 1970-1983 Direktor des Caritas-Verbands Bonn e.V.

Otto Freiherr von Bechtolsheim (1910-1999)

1936-1938 Reichsverkehrsministerium, 1938-1941 Reichsbahndirektion Essen, 1941-1945 Vorstand des Reichsbahnverkehrsamtes Allenstein, 1943-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1947 ohne Beschäftigung, 1947-1951 Justitiar bei der IHK Kassel, 1951-1954 BMV, 1954-1970 Bundeskanzleramt, dort 1954-1956 Hilfsreferent im Referat 9 (Wissenschaftliche Forschung), 1957-1968 u. a. Leiter der für Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen u. a. aus den Geschäftsbereichen BMV, BMP, BMAt, BMwF, BMSchatz, wissenschaftliche Forschung bzw. BMwF, Bundesbahn und Bundespost zuständigen Referate 8 und 9 bzw. (ab 1965) II/5 und (ab 1967) II/6, 1968-1970 Leiter der Gruppe I/1 (u. a. Personalangelegenheiten der Bundesregierung und des Bundeskanzleramtes; Kassen- und Rechnungswesen, Organisation, Innerer Dienst), 1970-1975 erneut BMV, dort Leiter des Referats L 8 (Internationale Zusammenarbeit in der Luftfahrt, Zivile Verteidigung).

Dr. Hans-Erich Hornschu (1914-1986)

1948 Angestellter bei der Kreisverwaltung Minden/Westf., 1948-1951 Institut für Weltwirtschaft Kiel, dort 1950-1951 Verwaltungsdirektor, 1951-1952 BMF, dort in der Unterabteilung II C (Bund und Länder) Hilfsreferent im Referat 1 (Öffentliche Finanzwirtschaft, Finanzverfassung, Finanzausgleich), 1953-1978 Bundeskanzleramt, dort 1953-1956 Hilfsreferent im Referat 6 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMM, BMF, BMWi, BML; Bundesbank), 1956-1969 Leiter des Referats 8, später II 5 und III 5 (BMF, BMWo, Bundesrechnungshof u. a.), 1969-1978 des Referats III 4 bzw. (ab 1978) 34 (BMV, BMP, Bundesbahn).

Franz Loosen (1900-1968)

1931-1947 Rechtsanwalt, 1950-1955 BMF, dort 1950-1952 Hilfsreferent im Referat V 6 (ERP-Angelegenheiten), 1952-1955 Leiter des Referats V 7 (Liquidation der JEIA, Abwicklung der StEG), 1955-1958 Referent des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, 1958-1965 Bundeskanzleramt, 1958-1959 Leiter des Referats 4 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMI, Abt. I, III, IV, V, Gr. J, BMJ, BMBR, BPA, Grundsatzfragen und allgemeiner Verkehr mit Bundestag, Bundesrat, Bundespräsidialamt), 1960-1965 Leiter des Referats 7 (BMA, BMVt, BMFa, BAVAV, Geschäftsführung des Ministerausschusses für Sozialreform), 1965 des Referats II 2 (BMWi, BML, BMSchatz, Bundesbank, Kabinettsausschuss für Wirtschaft).

Dr. Johannes Praß (1914-1989)

1941-1945 in der Heeresverwaltung, 1947-1956 in der Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg, dort 1947 Landesjugendamt und Schulbehörde, 1948 Rechtsamt des Senats, ab 1950 Finanzbehörde, 1956-1969 Bundeskanzleramt, dort 1956-1963 Leiter des Referats 6 bzw. (ab 1957) B 6 (zuständig u. a. für Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMM bzw. BMZ, BMF, BMWi, BML, BMBes, für Angelegenheiten der Bundesbank, der multilateralen wirtschaftlichen Organisationen einschließlich der europäischen Wirtschaftsintegration, für handels- und wirtschaftspolitische Angelegenheiten des AA sowie für die Geschäftsführung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft), 1964-1969 Leiter der Abteilung II, bzw. ab 1968 der Abteilung III (Referate mit Zuständigkeit u. a. für Finanzen, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit und Vertriebene).

Hans-Leo Stolzhäuser (1912-1997)

1939-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, seit 1943 Staatsanwalt in Duisburg, 1947 Staatsanwalt bei der Anklagebehörde beim Spruchgericht in Hiddesen/Detmold, 1947-1953 erneut Staatsanwalt in Duisburg, 1953-1958 Oberstaatsanwalt bei der Bundesanwaltschaft am Bundesgerichtshof, 1958-1974 Bundeskanzleramt, dort 1958-1960 in der Abteilung I Leiter des Referates 5 (Innere Sicherheit, BMG, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin), 1960-1965 Leiter des Referates 3 (Bundestag, Bundesrat, Bundespräsident, BMI, BMJ, BMBR, BPA, Beamten- und sonstiges Personalrecht, Wiedergutmachung, Bewirtschaftung von Forschungsmitteln), 1965-1974 Leiter des Referates I A/7 bzw. (ab 1966) III A/7, (ab 1967) III A/2, (ab 1968) II/4 und (ab 1970) I/5 ( mit Zuständigkeit vor allem für Zivile Verteidigung, ab 1970 zudem Krisenstab, Lagezentrum).

Extras (Fußzeile):