3.2 (k1961k): B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 14. 1961Abriegelung des Ost-Sektors in BerlinPortrait Hermann HöcherlDas Katholische Büro Bonn an den BundeskanzlerBundestagswahlen 1961

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B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

Dr. Helmut Allardt (1907-1987)

1936-1945 auswärtiger Dienst mit Stationen in Teheran (1938-1940), Kopenhagen (1940-1941) und Ankara (1941-1945), 1945-1946 in britischer Internierung, 1947-1949 Mitarbeiter des wirtschaftspolitischen Verlags „Archiv der Gegenwart" in Wien, 1949-1952 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebietes bzw. BMWi, dort Angestellter in der Handelspolitischen Abteilung, seit 1952 erneut Auswärtiges Amt, dort 1952-1954 in der Handelspolitischen Abteilung Leiter des Referates 416 (Europäischer, Mittlerer und Naher Osten), 1954-1958 Botschafter in Djakarta, 1958-1961 bei der EWG in Brüssel, dort beim Kommissar für Überseeische Entwicklungsfragen Generaldirektor mit Zuständigkeit für die assoziierten Gebiete, 1961-1963 Leiter der Handelspolitischen Abteilung im Auswärtigen Amt, 1963-1968 Botschafter in Madrid, 1968-1972 Botschafter in Moskau.

Josef Arndgen (1894-1966)

1932-1933 Vorsitzender des Zentralverbandes Christlicher Lederarbeiter, 1933-1945 Lebensmittelkaufmann, zweimalige Verhaftung, zuletzt nach dem 20. Juli 1944, 1946-1949 MdL Hessen, 1947-1949 Minister für Arbeit und Wohlfahrt des Landes Hessen, 1949-1965 MdB (CDU), dort 1949-1957 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Sozialpolitik, 1957-1958 Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, 1952-1957 Bundesbeauftragter für die Wahlen in der Sozialversicherung.

Dr.-Ing. Franz-Josef Bach (1917-2001)

1942-1945 Wiss. Mitarbeiter am Aerodynamischen Institut der TH Aachen, 1946-1950 Stellvertretender Chefredakteur der Aachener Volkszeitung, 1950-1957 AA, dort 1952-1955 Vizekonsul und Gesandtschaftsrat in Sydney, 1955-1957 Gesandtschaftsrat an der Botschaft in Washington, 1957-1960 Bundeskanzleramt, dort 1957-1958 Hilfsreferent im Referat 11 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des AA), 1959 (Januar)-1960 Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1960-1968 erneut AA, dort 1961-1964 Generalkonsul in Hongkong, 1964-1968 Botschafter in Teheran, 1969-1972 MdB (CDU).

Bernhard Bauknecht (1900-1985)

Landwirt, 1932-1933 Mitglied des Stadtrates von Ravensburg (Zentrumspartei), 1946-1952 MdL Württemberg-Hohenzollern (CDU), 1949-1969 MdB (CDU), dort 1953-1969 Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, 1947-1973 Präsident des Landesbauernverbandes Württemberg-Hohenzollern, seit 1951 Mitglied des geschäftsführenden Präsidiums des Deutschen Bauernverbandes, 1959-1969 dessen Vizepräsident.

Karl Blessing (1900-1971)

Seit 1920 Tätigkeit bei der Reichsbank, 1930-1934 abgeordnet zur Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), dort Abteilungsleiter, 1934-1937 Reichswirtschaftsministerium, 1937-1939 Mitglied des Reichsbankdirektoriums, 1939-1941 Vorstandsmitglied der Margarine-Union AG (Tochtergesellschaft von Unilever), 1941-1945 kriegsdienstverpflichtet in der Mineralölwirtschaft, 1948-1957 erneut Tätigkeit bei Unilever, Mitglied von Aufsichtsräten verschiedener Unternehmen, 1958-1969 Präsident der Deutschen Bundesbank.

Peter Wilhelm Brand (1900-1978)

1930-1952 Prokurist und Geschäftsführer einer Präzisionswerkzeugfabrik, 1946-1949 Stadtverordneter in Remscheid (CDU), 1953-1969 MdB, dort 1960-1964 Vorsitzender des Arbeitskreises Wirtschaft und CDU/CSU-Fraktion, 1961-1969 stellvertretender Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses bzw. (ab 1965) des Ausschusses für Wirtschaft und Mittelstandsfragen.

Dr. Curt Bretschneider (1898-1966)

1926-1945 Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1946-1948 Referent, später Leiter der Haushaltsabteilung beim Zentralhaushaltsamt für die Britische Zone in Hamburg, 1948-1963 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BML, dort 1950-1952 Leiter des Referats I 4 (Haushalts-, Rechnungs- und Kassenwesen), 1952-1955 Leiter der Unterabteilung I A (Organisation und Haushalt), 1955-1958 Leiter der Abteilung III (Ernährungswirtschaft), 1958-1963 Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung).

Dr. Hasso von Etzdorf (1900-1989)

1928-1945 auswärtiger Dienst mit Stationen in Tokio (1931-1934), Rom (1937-1938), Palermo (1938) und Genua (1945), 1939-1944 Vertreter des AA beim Oberkommando des Heeres, 1946-1948 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1948-1950 Deutsches Büro für Friedensfragen in Stuttgart und Bonn, seit 1950 erneut im auswärtigen Dienst, 1950-1953 AA, 1953-1955 an der Botschaft in Paris, dort stellvertretender Leiter der deutschen Delegation beim Interimsausschuss für die EVG, 1955-1956 stellvertretender Generalsekretär der Westeuropäischen Union, 1956-1958 Botschafter in Ottawa, 1958-1961 in der Zentrale Leiter der Abteilung West II, 1961-1965 Botschafter in London.

Dr. Ernst Féaux de la Croix (1906-1995)

1934-1945 Reichsjustizministerium, 1946 Regional Food Office, Hamburg, 1946-1949 Tätigkeit in einem Steuerberatungsbüro in Berlin, 1949-1971 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebietes bzw. BMF, dort 1950-1952 Leiter des Referates VI 4 (Gesetzgebung über Reichs- und Staatsvermögen), 1952 zusätzlich Leiter des Referates II B 1 (Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft), 1953-1959 Leiter der Unterabteilung V B (Wiedergutmachung, Liquidation des Krieges, Rechtsangelegenheiten), 1959-1971 Leiter der Abteilung VI (Liquidation des Krieges, Verteidigungslasten, Finanzielle Verteidigungsangelegenheiten, Rechtsangelegenheiten).

Karl Gumbel (1909-1984)

1946 Oberregierungspräsidium Pfalz in Neustadt, 1947-1949 Ministerium des Innern des Landes Rheinland-Pfalz, 1949-1955 Bundeskanzleramt, dort zuletzt 1953-1955 Leiter der u. a. für Inneren Dienst, Personal sowie Angelegenheiten des BMI, BMJ, BMG, BMBR, BMFa, BMAt, AA und der Dienststelle Blank bzw. des BMVtg zuständigen Unterabteilung A, 1955-1966 BMVtg, dort Leiter der Abteilung III (Personal), 1959-1964 Stellvertreter des Staatssekretärs und 1964-1966 Staatssekretär, 1967-1969 Staatssekretär im BMI.

Hermann Höcherl (1912-1989)

siehe Der Bundesminister des Innern

Dr. Josef Jansen (1909-1966)

1934-1945 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, zuletzt 1939-1943 kaufmännischer Direktor der griechischen Osram-Gesellschaft, Athen, 1943-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946 Erster Geschäftsführer des Groß- und Außenhandelsverbandes Ruhrgebiet, Essen, 1946-1948 Landrat des Kreises Zell, 1948-1951 des Kreises Mayen, 1951-1954 Generalkonsul bzw. (ab April 1951) Gesandter in Luxemburg, 1954-1956 Leiter des Referates 202 (Deutschland-Referat) im Auswärtigen Amt, 1956-1960 Gesandter I. Klasse an der Botschaft in Paris, 1960-1965 Leiter der Abteilung West I bzw. (ab 1963) der Abteilung I (Politische Abteilung) im Auswärtigen Amt, 1965-1966 Botschafter beim Heiligen Stuhl.

Dr. Konrad Kraske (geb. 1926)

1943-1945 Kriegsdienst, 1951-1952 Dienststelle Blank, dort Pressereferent, 1954-1958 stellvertretender Bundesgeschäftsführer, 1958-1970 Bundesgeschäftsführer, 1971-1973 Generalsekretär der CDU, 1965-1980 MdB.

Dr. Heinrich Krone (1895-1989)

siehe Der Bundesminister für besondere Aufgaben

Dr. Erich Mende (1916-1998)

1936-1945 Berufssoldat, 1945 Mitbegründer der FDP, 1950-1953 Dozent für Öffentliches Recht und Politische Wissenschaften an der Universität Köln, 1949-1980 MdB (FDP, 1970 CDU), dort 1949-1953 parlamentarischer Geschäftsführer, 1953-1957 stellvertretender und 1957-1963 Fraktionsvorsitzender, 1960-1968 Bundesvorsitzender der FDP, 1963-1966 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen und Stellvertreter des Bundeskanzlers, 1967-1970 Deutschland-Manager der amerikanischen Investmentfirma IOS, 1970-1980 Tätigkeit als Wirtschaftsjurist für Bonn-Finanz/Deutscher Herold.

Dr. Reinhold Mercker (1903-1996)

1925-1945 im Reichspostdienst, 1947-1949 niedersächsischer Justizdienst, 1950-1951 niedersächsisches Justizministerium, 1951-1956 BMJ, dort Leiter des Referats IV 1 (Verfassungsrecht), 1956-1966 Bundeskanzleramt, dort 1956-1960 Leiter der Unterabteilung A (Referate 1, 3, 4, 5, 9 und 11: u. a. zuständig für Innerer Dienst, Personal sowie Angelegenheiten des BMI, BMJ, BMVtg, BMG, BMBR, BMFa, BMAt und des AA), 1960-1966 Leiter der Abteilung I (Referate mit Zuständigkeit u. a. für Innerer Dienst, Personal sowie Angelegenheiten des BMI, BMJ, BMVtg, BMG, BMBR, Bundespräsidialamt, Bundestag und Bundesrat), 1965-1966 auch Stellvertreter des Chefs des Bundeskanzleramts, 1966-1967 Staatssekretär im Bundesministerium für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates, 1967-1968 Staatssekretär (mit Sonderaufgabe) im BML.

Dr. Udo Müller (geb. 1902)

1932-1945 Rechtsanwalt in Dessau, 1945-1949 Präsident des Landgerichts Dessau, 1950 erneut Rechtsanwalt in Dessau, 1950-1952 nach Übersiedlung in die Bundesrepublik Hauptreferent und zuletzt Senatsdirektor beim Senator für Bundesangelegenheiten des Landes Berlin in Bonn, 1953-1965 BMG, dort Leiter der Abteilung I (insbesondere Angelegenheiten der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands und der deutschen Ostgebiete, Maßnahmen zur Wiedervereinigung dieser Gebiete mit der Bundesrepublik, Förderung des gesamtdeutschen Gedankens).

Dr. Horst Osterheld (1919-1998)

1937-1947 Wehr- und Kriegsdienst, Kriegsgefangenschaft, 1949-1950 Tätigkeit bei einer Außenhandelsgesellschaft, 1951-1960 auswärtiger Dienst mit Stationen in Paris (1953-1955), bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO (1955-1957) und in Washington (1958-1960), 1960-1969 Bundeskanzleramt, dort 1960-1966 Leiter des außenpolitischen Büros, 1966-1969 Leiter der Abteilung I (mit Zuständigkeiten u. a. für Kabinettsachen des AA, BMJ, BMWi, BML, BMA und in Personalangelegenheiten sowie für Grundsatzfragen der Deutschlandpolitik), 1969-1971 Botschafter in Chile, anschließend einstweiliger Ruhestand, 1974-1979 Leiter der Zentralstelle Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, 1979-1984 Bundespräsidialamt, dort Leiter der Abteilung II (Ausland, Protokoll, Presse).

Dr. Josef Schafheutle (1904-1973)

1932 Badisches Justizministerium, 1933-1945 Reichsjustizministerium, 1936-1941 Landgerichtsdirektor beim Landgericht Karlsruhe unter gleichzeitiger Weiterbeschäftigung im Reichsjustizministerium, 1939-1945 Kriegsdienst, 1945 Finanzabteilung der Provinzialverwaltung Mark Brandenburg, Mitgründer der CDU Berlin, 1945-1946 Rechtsreferent in der Deutschen Zentralverwaltung der Finanzen in der Sowjetischen Zone, 1946-1950 in sowjetischer Haft im Lager Sachsenhausen, 1950-1951 BMJ, dort Leiter des Referates II 1 (Materielles Strafrecht; Straffreiheitsgesetze), 1951-1953 Generalstaatsanwalt in Freiburg, 1954-1967 erneut BMJ, dort Leiter der Abteilung II (Strafrecht und Verfahren).

Detlef Struve (1903-1987)

Landwirt, 1941-1945 Kriegsdienst, 1946-1950 Landrat, seit 1950 Kreispräsident des Kreises Rendsburg, 1947-1969 Erster Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Bauernverbandes, seit 1948 Mitglied des Präsidiums des Deutschen Bauernverbandes, 1949-1972 MdB (CDU), dort 1957-1972 stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Prof. Dr. Friedrich Karl Vialon (1905-1990)

1929-1937 im Justizdienst, 1937-1942 und 1944-1945 Reichsfinanzministerium, 1942-1944 Leiter der Finanzabteilung beim Reichskommissariat Ostland in Riga, 1945-1950 in der Privatindustrie, 1950-1957 BMF, dort 1950-1952 Leiter des Referats II A 5 (Bundeshaushalt: Einzelpläne VI, VIII, XV, XXVI und ERP), 1952-1953 des Referats II A 9 (Finanzielle Verteidigungsfragen), 1953-1954 des Referats II A 1 (Generalreferat Bundeshaushalt, Einzelpläne 60 und 32), 1955-1957 Leiter der Unterabteilung II A, 1957 Leiter der Abteilung II (jeweils Bundeshaushalt), nach Ernennung Etzels zum BMF im Oktober 1957 einstweiliger Ruhestand, 1958-1962 Bundeskanzleramt, dort Leiter der u. a. für Wirtschaft, Landwirtschaft, Soziales und Verkehr zuständigen Abteilung II, 1962-1966 Staatssekretär im BMZ, ab 1963 Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Meineids (keine Kenntnis von Vernichtungsaktionen gegen Juden in Riga während des Zweiten Weltkriegs), 1971 Hauptverhandlung vor dem Landgericht Koblenz und Freispruch.

Dr. Heinrich Vockel (1892-1968)

1922-1933 Generalsekretär der Deutschen Zentrumspartei, 1934-1945 Tätigkeit bei der Hertie Waren und Kaufhaus GmbH in Berlin, 1945 Mitbegründer der CDU in Berlin, 1950-1962 Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin.

Dr. Renatus Weber (1908-1992)

1934-1946 Landgericht Hamburg, dort 1937-1946 Staatsanwalt, 1940-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1948 Richter beim Amtsgericht Hamburg, seit 1948 Rechtsanwalt in Hamburg, 1949-1954 und 1957-1959 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft (CDU), 1953-1957 Senator und Bevollmächtigter der Freien und Hansestadt Hamburg bei der Bundesregierung in Bonn, 1959 (März)-1967 BMBR, dort als Ministerialdirektor Vertreter des Ministers, 1967-1983 erneut Rechtsanwalt in Hamburg.

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