1.45.5 (k1973k): 7. Jahresgutachten 1973 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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7. Jahresgutachten 1973 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(11.38 Uhr)

BM Friderichs unterrichtet das Kabinett über die Prognosen des Jahresgutachtens für das Jahr 1974 und erläutert seine Kabinettvorlage vom 21. November 1973 mit dem ersten Entwurf einer Stellungnahme der Bundesregierung.

Das Kabinett führt eine Aussprache, an der sich der Bundeskanzler, BM Schmidt, BM Friderichs, Bundesbankpräsident Klasen, BM Dohnanyi und St Eicher beteiligen.

Das Kabinett beschließt, der Kabinettvorlage mit folgenden Maßgaben zuzustimmen:

1)

Der Titel wird abgeändert in

„Erste Stellungnahme der Bundesregierung ..."

2)

In Abschnitt I, Absatz 3 wird der zweite Satz

(„Auch die Bundesregierung ... werden darf") gestrichen.

3)

Auf Seite 5, Absatz 2, lautet der zweite Satz:

Voraussetzung für die Realisierung wäre allerdings, daß - bei gleichzeitiger Beibehaltung der Stabilitätspolitik von Bundesregierung und Bundesbank bis ins Jahr 1974 hinein - der Ausgabenanstieg der öffentlichen Haushalte auf eine Rate von rd. 11% begrenzt wird und die durchschnittliche Zunahme der Bruttolöhne und -gehälter je beschäftigtem Arbeitnehmer (Effektivlöhne) deutlich darunter bleibt.

4)

Auf Seite 5, Ziffer 3 a) wird nach dem ersten Satz folgender Satz eingefügt:

Die Einengung der Preiserhöhungsspielräume erscheint insbesondere dann geboten, wenn die gegenwärtige Verknappung und Verteuerung an den Weltmineralölmärkten nicht bloß von kurzer Dauer bleiben sollten.

5)

Der auf Seite 5 unten und Seite 6 oben stehende Satz „Allein die Befürchtung, ... Politik sein kann" wird gestrichen.

6)

Auf Seite 6 beginnt der erste Satz wie folgt:

„Sollte sich eine längerfristige Verknappung von Energie tatsächlich abzeichnen, ..."

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