1.25.4 (k1975k): B. Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit dem Baader-Meinhof-Prozeß

Zum Text. Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

Extras:

 

Text

Tagesordnungspunkt als RTF Download

[B.] Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit dem Baader-Meinhof-Prozeß

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(11.15 Uhr)

Der Bundeskanzler weist auf das dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland teilweise abträgliche Echo hin, das der Baader-Meinhof-Prozeß und Maßnahmen der Bundesregierung gegen den Terrorismus in der ausländischen Presse gefunden hätten. Er regt die Erarbeitung eines Konzeptes zur Einwirkung auf die Auslandspresse an. BM Vogel und BM Maihofer erläutern die hierzu in ihren Häusern bereits eingeleiteten Maßnahmen. Es folgt eine Aussprache, an der sich der Bundeskanzler, die BM Vogel, Maihofer, Leber, Bahr, Gscheidle und die StM Wischnewski und Moersch beteiligen. Der Bundeskanzler faßt das Ergebnis wie folgt zusammen:

1)

BM Vogel betont vor der Bundespressekonferenz, daß der Entwurf mit den völkerrechtlichen Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland in Einklang steht.

2)

Es ist wünschenswert, daß sich BMJ und BMI in lockerer Folge gegenüber prominenten ausländischen Presseorganen zu Fragen der Bekämpfung des Terrorismus in der Bundesrepublik Deutschland äußern.

3)

Das AA wird regelmäßig die Auslandsvertretungen über diese Fragen informieren.

Extras (Fußzeile):