1.21.11 (k1986k): ‹7. Bericht über die Situation der Mannschafts-/Unteroffizierheime der Bundeswehr›

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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‹7. Bericht über die Situation der Mannschafts-/Unteroffizierheime der Bundeswehr›

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(12.38 Uhr)

BM Wörner trägt vor und erläutert insbesondere die Einzelheiten der seit Anfang 1976 geltenden Organisationsform der Mannschafts- und Unteroffiziersheime der Bundeswehr. Er verweist darauf, daß der selbständige Heimbetriebsleiter ein vorgeschriebenes Grundsortiment an Waren des alltäglichen Bedarfs zu einheitlichem günstigen Preis anbieten müsse und daneben über ein zusätzliches, frei zu bestimmendes Sortiment verfüge. BM Wörner betont, daß das System sich grundsätzlich bewährt habe, die Bundeswehr um Detailverbesserungen jedoch stets bemüht bleibe. Es sei ihm vorgeschlagen worden, die Preise der Waren im Grundsortiment zu erhöhen. Dazu habe er seine Zustimmung noch nicht gegeben. Er werde die Angelegenheit vielmehr zunächst gründlich prüfen.

St Ermisch berichtet ergänzend, das Grundsortiment mache 42 v. H. des Umsatzes der Heimbetriebe aus. Eine Preiserhöhung habe es zuletzt Anfang 1985 gegeben, so daß eine solche jetzt geringfügig vorgenommen werden könnte. Schwerwiegende Einwände hätten die Soldaten dagegen nicht erhoben. Zu berücksichtigen seien auch die Interessen der Heimbetriebsleiter.

Zur Verbesserung der Situation der Mannschafts- und Unteroffizierheime seien u. a. folgende Maßnahmen vorgesehen:

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Erhöhung der Hilfen (Ausgleichszahlungen) für umsatzschwache Betriebe,

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Verbesserung der Wirtschaftsräume,

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Maßnahmen zur Eindämmung der bestimmungswidrigen Einkäufe der Soldaten außerhalb der Kasernen.

‹Das Kabinett nimmt den Bericht des BMVg zustimmend zur Kenntnis.›

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