1.25.5 (k1986k): ‹4. Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der beruflichen Bildung für Abiturienten im dualen System (Az. III B 1 - 6509 - 4 des BMBW vom 16.6.1986)›

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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‹4. Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der beruflichen Bildung für Abiturienten im dualen System (Az. III B 1 - 6509 - 4 des BMBW vom 16.6.1986)›

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(10.13 Uhr)

Nach Auffassung von Frau BM Wilms belegt der Bericht deutliche Veränderungen in der Entwicklung der beruflichen Bildung für Abiturienten während der letzten Jahre. So hätten 1985 knapp 100 000 Abiturienten sich für eine Betriebsausbildung entschieden. Das Abitur werde zunehmend als Bildungsabschluß mit eigenem Wert verstanden, nicht mehr dagegen in erster Linie als Zugangsvoraussetzung zur Universität.

Der immer wieder beschworene Verdrängungsprozeß zwischen Abiturienten und Bewerbern mit Hauptschulabschluß finde nicht statt und habe auch in der Vergangenheit nie stattgefunden. Ebensowenig sei schon wegen der demographischen Entwicklung mit einem solchen Verdrängungswettbewerb in der Zukunft zu rechnen.

Abschließend verweist Frau BM Wilms darauf, daß nach den Unterlagen ihres Hauses das Problem der Arbeitslosigkeit der Jungakademiker im Trend gebrochen sei, da die Zuwachsrate sich hier deutlich verringere.

‹Das Kabinett stimmt der Vorlage des BMBW zu.›

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