1.39.6 (k1986k): ‹5. Bericht „Chancen für Mädchen und Frauen in Ausbildung und Beruf" (Az. IIIB5-6384 des BMBW vom 21.10.1986)›

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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‹5. Bericht „Chancen für Mädchen und Frauen in Ausbildung und Beruf" (Az. IIIB5-6384 des BMBW vom 21.10.1986)›

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(10.37 Uhr)

Frau BM Wilms verweist eingangs auf den Kabinettauftrag vom 9. Juli 1986, der diesem Bericht zugrunde liegt. Der Bericht enthalte neben einem Problemaufriß eine Fülle von Vorschlägen für kurz- und mittelfristige Maßnahmen in künftigen Handlungsfeldern. Insbesondere die kurzfristig angebotenen Maßnahmen seien 2 geeignet, die etwa aus dem Ruhrgebiet gestellten Anfragen befriedigend zu beantworten. BM Blüm ergänzt den Vortrag mit Daten aus dem Bereich der Arbeitsverwaltung und weist in diesem Zusammenhang auf die positiven Auswirkungen der 7. Novelle zum Arbeitsförderungsgesetz hin.

2

In der Textvorlage fehlt: „seien".

In der sich anschließenden Diskussion, an der sich neben dem Bundeskanzler die BM Wilms, Blüm, Wörner und Riesenhuber beteiligen, wird als entscheidender Faktor für eine Verbesserung der Chancen der Betroffenen die Veränderung der überkommenen Einstellung zu vielen Berufsbildern angesehen. Hier sei - so der Bundeskanzler - umfangreiche Erziehungsarbeit vonnöten; sowohl bei den Betroffenen als auch bei den Arbeitgebern seien Umdenkungsprozesse und der Abbau bestehender Mentalitätsprobleme unumgänglich.

‹Das Kabinett nimmt die Vorlage des BMBW zustimmend zur Kenntnis.›

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