1.43.4 (k1986k): ‹4. Entwurf einer Antwort der Bundesregierung auf die große Anfrage der Fraktionen der CDU/CSU und der FDP „Jugend in Staat und Gesellschaft" (BT-Drs. 10/5818) (Az. 211-2100-201/3 des BMJFFG vom 1.12.1986 mit Ergänzungsschreiben vom 5.12.1986 sowie 9.12.1986)›

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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‹4. Entwurf einer Antwort der Bundesregierung auf die große Anfrage der Fraktionen der CDU/CSU und der FDP „Jugend in Staat und Gesellschaft" (BT-Drs. 10/5818) (Az. 211-2100-201/3 des BMJFFG vom 1.12.1986 mit Ergänzungsschreiben vom 5.12.1986 sowie 9.12.1986)›

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(10.21 Uhr)

Der Antwortentwurf hebe - so Frau BM Süssmuth - insbesondere das nach ihrer Auffassung unterschätzte Engagement junger Menschen in verschiedenen sozialen Bereichen hervor. Er unterstreiche deutlich die optimistischen und zukunftsbejahenden Tendenzen in weiten Kreisen der jungen Generation. Der Bundeskanzler sieht in diesem Zusammenhang einen Gegensatz zwischen den offiziellen Positionen der organisierten Jugendverbände, in denen sich eher eine skeptische Grundhaltung gegenüber künftigen Entwicklungen artikuliere, wohingegen er in der jungen Generation überwiegend eine positive Zukunftseinstellung beobachte. So werde etwa das Ausmaß des sozialen Engagements der jungen Generation durch sehr beeindruckende Zahlen belegt.

Nach Auffassung von Frau BM Süssmuth sei zwar im Siebten Jugendbericht diese von ihr auch beobachtete Verhaltenstendenz der jungen Generation nicht hinreichend herausgearbeitet worden. Dies gelte jedoch nicht für die vorgelegte Antwort auf die Große Anfrage der Koalitionsfraktionen. Diese gehe durchaus darauf ein, daß die heutige Jugend sich den auf sie zukommenden Herausforderungen sehr viel offensiver stelle, als dies nach Auffassung verschiedener Kritiker der Fall sei, die ausschließlich eine vermeintliche Larmoyanz in weiten Teilen der jungen Generation in den Vordergrund rückten.

Die Jugend verhält sich nach Auffassung von Frau BM Wilms nach Abschluß der Ausbildung zunehmend flexibler; vielfach würden zusätzliche Ausbildungsqualifikationen angestrebt. Insbesondere die Jungakademikerarbeitslosigkeit sinke.

‹Das Kabinett beschließt gemäß Vorlage des BMJFFG.

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