2.5.7 (k1957k): D. Hausbrandversorgung

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 10. 1957Das 3. Kabinett Adenauer bei Bundespräsident Theodor HeussTelegramm des FDP-Bundesvorsitzenden Reinhold Maier an  AdenauerEs ist schon wieder fünf Minuten vor Zwölf!CDU-Wahlplakat 1957

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[D.] Hausbrandversorgung

Auf eine Frage des Bundeskanzlers teilt der Bundesminister für Wirtschaft mit, daß die Hausbrandversorgung gegenwärtig nicht gefährdet sei. Die Versorgung der Industrie mit Kohle und Koks müsse als gut bezeichnet werden. Wenn in der Hausbrandversorgung bei längerem Anhalten der Kälteperiode Verknappungserscheinungen aufträten, könne daher diese Lücke aus der laufenden Produktion aufgefüllt werden 7. Der Bundesminister für Verkehr bemerkt hierzu, daß die Bundesbahn trotz rechtzeitiger Anforderung auch im vergangenen Sommer zu wenig Kohle geliefert bekommen habe 8.

Fußnoten

7

Siehe 162. Sitzung am 5. Dez. 1956 TOP F (Kabinettsprotokolle 1956, S. 757) sowie 57. Sitzung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft am 4. Sept. 1956 TOP 2 (B 136/36219). - Unterlagen über die Versorgungslage in der Industrie in B 102/4406 sowie bei Hausbrand und Kleinverbrauch in B 102/34295. - In Beantwortung eines an den Bundeskanzler gerichteten Schreibens des MdB Ernst Müller-Hermann (CDU) hatte der BMWi eine Verbesserung der Versorgung privater Haushalte auf Kosten der Industrie mit der Begründung abgelehnt, daß bei einer weiteren Verknappung der Kohlebelieferung für die Industrie die Bewirtschaftung wieder eingeführt werden müßte. Die Versorgungslage der Industrie sei überdies nur durch den Zukauf teurer Importkohle möglich, während sich der private Verbrauch auf die Belieferung mit billiger Inlandskohle stützen könne (Schreiben des BMWi vom 8. Jan. 1957 in B 136/2495). - Zur Kohlenversorgungslage vgl. auch 172. Sitzung am 21. Febr. 1957 TOP 4.

8

Vgl. dazu auch das Schreiben des BMV an den BMWi vom 19. Febr. 1957 in B 102/34295.

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