2.6.9 (k1957k): D. Einfügung einer Saarklausel in:

Zum Text. Zur Fußnote (erste von 6). Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 10. 1957Das 3. Kabinett Adenauer bei Bundespräsident Theodor HeussTelegramm des FDP-Bundesvorsitzenden Reinhold Maier an  AdenauerEs ist schon wieder fünf Minuten vor Zwölf!CDU-Wahlplakat 1957

Extras:

 

Text

Tagesordnungspunkt als RTF Download

[D.] Einfügung einer Saarklausel in:

a) die Verordnung über die steuerliche Behandlung von Prämien über Verbesserungsvorschläge 16,

b) die Dritte Verordnung zur Änderung und Ergänzung der Dritten Verordnung zur Durchführung des Feststellungsgesetzes 17,

c) die Neunte Verordnung zur Durchführung des Feststellungsgesetzes (9. FeststellungsDV) 18,

d) die Verordnung zur Änderung und Ergänzung der Sechsten Verordnung zur Durchführung des Feststellungsgesetzes 19,

e) die Verordnung zur Änderung und Ergänzung der Fünften Verordnung zur Durchführung des Feststellungsgesetzes 20.

Auf Antrag des Bundesministers der Finanzen beschließt das Kabinett die Einfügung einer negativen Saarklausel in die obengenannten Verordnungen und ermächtigt den Bundesminister der Finanzen, die Paragraphenfolge dieser Verordnungen entsprechend zu ändern 21.

Fußnoten

16

Vorlage des BMF vom 27. Okt. 1956 in B 126/19004 und B 136/626. - BR-Drs. 488/56. - Verordnung vom 18. Febr. 1957 (BGBl. I 33).

17

Vorlage des BMF vom 4. Dez. 1956 in B 126/10610 und B 136/649. - BR-Drs. 507/56. - Dritte Verordnung vom 19. Febr. 1957 (BGBl. I 161).

18

Vorlage des BMF vom 4. Dez. 1956 in B 126/10617 und B 136/649. - BR-Drs. 510/56. - Neunte Verordnung vom 14. März 1957 (BGBl. I 214).

19

Vorlage des BMF vom 4. Dez. 1956 in B 126/10621 und B 136/649. - BR-Drs. 509/56. - Verordnung vom 19. Febr. 1957 (BGBl. I 163).

20

Vorlage des BMF vom 4. Dez. 1956 in B 126/10617 und B 136/649. - BR-Drs. 508/56. - Verordnung vom 14. März 1957 (BGBl. I 231).

21

Die Verordnungsentwürfe zu a) bis e) waren im Umlaufverfahren genehmigt worden. Die Verordnungen bezogen sich auf das Gesetz vom 21. April 1952 über die Feststellung von Vertreibungsschäden und Kriegssachschäden (BGBl. I 237), das die Rechtsgrundlage für die Leistungen aus dem Lastenausgleichsgesetz vom 14. Aug. 1952 (BGBl. I 446) bildete. Der Antrag des BMF entsprach jeweils den Änderungswünschen des Bundesrates (vgl. den Vermerk des Bundeskanzleramtes vom 29. Jan. 1957 in B 136/649). - Nach dem Eingliederungsgesetz vom 23. Dez. 1956 (BGBl. I 1011) sollten alle nach dem 1. Jan. 1957 verkündeten Gesetze und Verordnungen auch im Saarland gelten, sofern dies nicht ausdrücklich ausgeschlossen war. Vgl. dazu 177. Sitzung am 27. März 1957 TOP 2.

Extras (Fußzeile):