4.3 (x1956e): Ministerialbeamte

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Kabinettsausschuß für Wirtschaft. Band 3. 1956-1957Alfred Hartmann, Ludger Westrick, Hermann Wandersleb, Günther BergmannSchreiben des Bankiers Robert Pferdmenges an Konrad AdenauerGebäude des Bundesministeriums für WirtschaftGraphische Darstellung der landwirtschaftlichen Nutzflächen 1956

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Text

Ministerialbeamte

Karl Andres (1906-1996)

1933-1934 Reichsarbeitsministerium, 1934-1945 ständiger Stellvertreter des Reichstreuhänders der Arbeit für Mitteldeutschland in Weimar bzw. Magdeburg, 1953-1966 BMA, dort Leiter des Referats IIIb 3 (Neue Kindergeldgesetzgebung einschl. Rechtsverordnungen, Frauenlohn, Lohn in volkswirtschaftlicher Sicht), 1961-1966 Leiter der Unterabteilung II b (Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosenhilfe, Kindergeld, arbeits- und sozialpolitische Fragen der Verteidigung und des Notdienstes, Ziviler Ersatzdienst), 1966-1969 BMFa, dort Leiter der Abteilung II (Familienpolitik).

Kurt Bahrmann (geb. 1913)

1933 Kontrollassistent bei der Lüneburger Herdbuchgesellschaft, 1934-1935 Wehrdienst, 1935-1940 ohne Beschäftigung wegen Wehrdienstbeschädigung, 1941 Hilfswirtschaftsberater bei der Landwirtschaftsschule in Stade, 1942-1946 Landwirtschaftsstudium, 1946-1947 Sachbearbeiter beim Zentralamt für Ernährung und Landwirtschaft und bei der Hauptstelle für Kartoffelwirtschaft in Hamburg, 1947-1963 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets in Frankfurt/Main, bzw. BML, dort 1950-1958 Leiter des Referats III B 7, ab März 1953 III B 6 (Verkehrswesen), 1958-1963 Leiter des Referats III A 1 (Getreide- und Futtermittelwirtschaft), 1964 Ruhestand.

Joachim Berg (geb. 1911)

1939-1951 Landgericht Hamburg, 1941-1945 Kriegsdienst, 1951-1953 Oberlandesgericht Hamburg, 1953-1962 BMV, dort 1953-1961 Leiter des Referats Z 7 (Rechtsreferat, ab 1960: Rechtsreferat und Justitiariat), 1961-1962 Leiter des Referats W 9 (Wasserbau: Verwaltungsangelegenheiten der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung, Verfassungs- und Völkerrecht), 1962-1969 BMGes, dort Leiter der Abteilung II, ab 1963: III (Wasserwirtschaft, Reinhaltung der Luft und Lärmbekämpfung), 1969-1976 BMI, dort Leiter der Abteilung U (Umweltschutz), ab 1973: UA (Umweltschutz, Reaktorsicherheit und Strahlenschutz), ab 1975: RS (Reaktorsicherheit, Sicherheit sonstiger kerntechnischer Anlagen, Strahlenschutz).

Dr. Wolfgang Bergemann (1910-1980)

1937-1938 Verwaltung für Handel, Schiffahrt und Gewerbe, Hamburg (1938 Senatsrat), 1938-1942 Hamburgisches Staatsamt, 1940-1945 Hauptabteilung Wirtschaft in der Regierung des General-Gouvernements Krakau, Januar-Mai 1945 Reichswirtschaftsministerium, 1945-1948 Leiter eines Notkohlenbergbaues, 1948-1952 Ölimporthandel, 1952-1955 Bundeskanzleramt, bei dem Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen, bzw. Dienststelle Blank, 1955-1959 BMVtg, dort 1953 Leiter der Unterabteilung III 2 (Wirtschaft), 1954-1955 Leiter der Gruppe AK/B (Außenabteilung Koblenz/Bonn), 1955-1957 Leiter der Unterabteilung M/A, später X A (Programme und Bedarfsdeckung), 1958-1959 Leiter der Unterabteilung W I (Allgemeine verteidigungswirtschaftliche Angelegenheiten, Programme), 1959-1969 beurlaubt, Privatwirtschaft, Januar-Juni 1970 erneut BMVtg.

Hans von Boeckh (1900-1980)

1927-1931 und 1933-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1946 Rechtsanwalt, 1948-1951 Badisches Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, 1952-1958 BMWi, dort Leiter der Unterabteilung I A (Wirtschaftspolitische Grundsatzfragen, Marshallplan), 1958-1963 Forschungsbeirat für Fragen der Wiedervereinigung Deutschlands beim BMG, 1963-1965 geschäftsführender Vorstand der Forschungsstelle für gesamtdeutsche wirtschaftliche und soziale Fragen.

Hellmut Bormann (1906-1964)

1931-1940 Stellvertretender Geschäftsführer und Verbandssyndikus beim Verband Rheinischer Haus- und Grundbesitzer, Köln, gleichzeitig Prokurist der Rheinischen Kreditgesellschaft für Haus- und Grundbesitzer AG, 1941-1943 Geschäftsführer beim Verband der Haus- und Grundbesitzervereine von Kurhessen in Kassel, 1943-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1946-1947 Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone, 1947 Verwaltungsamt für Wirtschaft, 1947-1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1964 BMWi, dort 1950-1964 Leiter des Referats I B 4 (Preisfragen in der Bauwirtschaft, Miet-, Versicherungs- und Verkehrswesen, öffentliche Gebühren), 1954-1955 zugleich auch des Referats IV C 5 (Gewerbliche Wirtschaft: Bauwirtschaft).

Dr. Curt Bretschneider (1898-1966)

1926-1945 Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1946-1948 Referent, später Leiter der Haushaltsabteilung beim Zentralhaushaltsamt für die Britische Zone in Hamburg, 1948-1963 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BML, dort 1950-1952 Leiter des Referats I 4 (Haushalts-, Rechnungs- und Kassenwesen), 1952-1955 Leiter der Unterabteilung I A (Organisation und Haushalt), 1955-1958 Leiter der Abteilung III (Ernährungswirtschaft), 1958-1963 Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung).

Dr. Otto Buurmann (1890-1967)

1927-1945 Tätigkeit als Arzt in der Gesundheitsverwaltung, 1945-1954 Oberpräsidium in Hannover und Niedersächsisches Sozialministerium, 1954-1956 BMI, dort Leiter der Abteilung IV (Gesundheitswesen).

Prof. Dr. Karl Carstens (1914-1992)

1939-1945 Wehrdienst, 1945-1949 Rechtsanwalt und 1945-1947 Referent beim Senator für Justiz und Verfassung in Bremen, 1949-1954 Bevollmächtigter Bremens beim Bund, 1950-1973 Lehrtätigkeit für Staats- und Völkerrecht an der Universität Köln (1960 Ordinarius), 1954-1966 AA, dort 1954-1955 Gesandter und Leiter der ständigen Vertretung der Bundesrepublik beim Europarat, 1955-1958 stellvertretender Leiter der Politischen Abteilung, 1958-1960 Leiter der Europaabteilung, 1960-1966 Staatssekretär und ab 1961 ständiger Vertreter des Bundesaußenministers, 1967 Staatssekretär im BMVtg, 1968-1969 Chef des Bundeskanzleramts, 1969-1972 Leiter des Forschungsinstituts der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, 1972-1979 MdB (CDU), dort 1973-1976 Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, 1976-1979 Präsident des Deutschen Bundestages, 1979-1984 Bundespräsident.

Dr. Wolfgang Cartellieri (1901-1969)

1923-1939 Justizdienst (zuletzt Landgerichtsdirektor in Erfurt), 1939-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, seit 1947 Chefredakteur der Zeitschrift „Der Betriebsberater", 1949-1951 Rechtsanwalt, 1951-1956 Dienststelle Blank bzw. BMVtg, dort Leiter der Unterabteilung Verwaltung und Organisation bzw. später Politische, organisatorische und Verwaltungsangelegenheiten, Leiter des Statutausschusses beim Interimsausschuß der EVG in Paris, 1956-1966 BMAt bzw. BMwF, dort zunächst Leiter der Unterabteilung I (Allgemeine Angelegenheiten, Recht und Verwaltung), ab 1957 Leiter der Abteilung I (Recht, Wirtschaft, Verwaltung und internationale Zusammenarbeit) und Chefdelegierter beim Direktionsausschuß für Kernenergie beim Europäischen Wirtschaftsrat in Paris, 1959-1966 Staatssekretär, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaft für Kernforschung mbH in Karlsruhe sowie des Verwaltungsrats der Gesellschaft für Weltraumforschung in Bad Godesberg.

Dr. Constantin Cramer von Laue (1906-1991)

siehe unter Protokollführer

Dr. Hubert Darsow (1903-1988)

1925-1932 Referendar und Assessor beim Oberlandesgericht Stettin, 1932-1933 Bank für deutsche Industrie-Obligationen in Stettin und Berlin, 1933-1934 Reichsfinanzverwaltung Berlin, 1934-1944 Reichsluftfahrtministerium, 1944-1945 Wehrdienst, 1949-1951 Staatsanwalt in Krefeld und Wuppertal, 1951-1952 BMI, dort Hilfsreferent im Referat VI A 8 (Luftschutz, Grenzschutz, Technisches Hilfswerk), 1952-1968 BMV, dort 1952-1968 Leiter des Referats L 1 (Gesetzgebung, internationale Vorschriften und Abkommen, ab 1957: Öffentliches Luftrecht, Gesetzgebung, ab 1964: Luftrecht, Gesetzgebung).

Dr. Hans Deinhart (geb. 1896)

1925-1945 im Postdienst, 1948-1961 Hauptverwaltung für das Post- und Fernmeldewesen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMP, dort 1950-1954 Leiter des Referats IV h E bzw (ab 1953) V E (Bauverwaltungsangelegenheiten der Baubezirke 3 und 4; grundsätzliche Angelegenheiten und allgemeine Rechtsfragen), 1954-1956 in der Abteilung III (Personalwesen) Generalreferent III a (Generalreferent für allgemeine Personalangelegenheiten und Unterabteilungsleiter für die Referate III F, III G, III J, III K, III L, III R), 1956-1961 Leiter der Abteilung V (Hochbau-, Bauverwaltungs-, Maschinen- und Beschaffungsangelegenheiten).

Dr. Willy Drescher (1894-1968)

1920-1921 bei der Reichsbank, 1921-1925 Industrie- und Handelskammer Königsberg, 1925-1933 Syndikus bei verschiedenen Unternehmen, 1933-1945 Reichsfilmkammer, 1939-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1948-1949 stellvertretender Gemeindedirektor in Nauen (Niedersachsen), 1949-1958 BMVt, dort 1949 Leiter des Sachgebietes A 13 (Auswanderung und Südostdeutsche Volkstumsfragen), sowie zugleich Leiter des Sachgebietes B 1 (Wirtschaftliche Grundfragen), 1950-1953 Leiter des Referats III 1 (Wirtschaft, Freie Berufe, Auswanderung vertriebener Deutscher, ab 1952: Grundsatzfragen der wirtschaftlichen und beruflichen Eingliederung), 1953-1957 Leiter des Referats II 1 (Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsrecht, wirtschaftliche und berufliche Eingliederung, Vertriebenen- und Flüchtlingsfragen auf internationaler Ebene, Auswanderung), 1957-1958 Leiter des Referats I 5 (Statistik).

Werner Ebeling (1897-1980)

1928-1934 Preußischer Landesbeamter, 1934-1945 Reichsluftfahrtministerium, 1945-1947 Internierung, 1947-1948 in der Privatwirtschaft, 1948-1950 Angestellter der Stadtverwaltung Coburg, 1950-1962 BMWo, dort 1953 Leiter des Referats I 5 (Wohnungswirtschaftliche Organisationen und Verbände, Organe der staatlichen Wohnungsbaupolitik, Wohnungsbaugenossenschaften, betriebswirtschaftliche Fragen der Wohnungswirtschaft, Prüfungs- und Rechnungswesen der Wohnungsunternehmen, Berufsausbildung in der Wohnungswirtschaft), 1954 Leiter des Referats I/12 (Organisationen und Unternehmen der Wohnungswirtschaft), 1954-1956 Leiter des Referats III/3 (Betreuung von wohnungswirtschaftlichen Unternehmen, Beteiligungen des Bundes, Vermögensverwaltung der Wohnungsbaumittel), 1956-1957 Leiter des Referats I/4 (Wohnungsgemeinnützigkeitsrecht, Wirtschaftlichkeit im Wohnungswesen, Verbindung mit den wohnungswirtschaftlichen Verbänden und Unternehmen), 1957-1962 Leiter des Referats I A 4 (Wohnungswirtschaft und Gemeinnützigkeit im Wohnungswesen).

Dr. Klaus Aretin Eggert (1904-1980)

1933 Amts- und Landgericht Potsdam und Deutsche Bau- und Bodenbank Berlin, 1933-1938 Kriegsmarinewerften Wilhelmshaven und Kiel, 1937-1938 Marineintendantur Kiel, 1938-1946 Oberkommando der Kriegsmarine, Berlin, 1946-1949 freiberuflicher Gutachter für Wirtschaftsfragen, 1949-1951 Landesministerium für Wirtschaft und Verkehr Schleswig-Holstein, 1951-1968 BMF, dort 1951-1958 Leiter des Referats I A 10 (Bundeshaushalt, Epl. 29, Haushaltsmäßige Auswirkung der finanziellen Beziehungen zum Ausland und der Liquidation des Krieges), 1958-1962 Leiter des Referats II A 4 (Epl. 06 Inneres), 1962-1963 Leiter des Referats II A 8 (Allgemeine Angelegenheiten der militärischen und zivilen Verteidigungsfinanzierung Epl. 14), 1963-1968 des Referats II A 6, später II B 6 (Bundeshaushalt Epl. 31: Wissenschaftliche Forschung).

Dr. Konrad Elsholz (1911-1990)

1933-1944 Stadtinspektor bei der Stadt Berlin, 1945 Abteilungsleiter beim Landratsamt Marburg, ab 1947 beim Gemeinsamen Deutschen Finanzrat, bzw. Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, ab 1950-1962 BMF, dort zunächst Leiter des Referats II C 4 (Sozialaufwendungen), 1952-1954 Leiter der Referate II C 6 (Sozialleistungen: Generalreferat) und II A 11 (Bundeshaushalt Einzelpläne XI und XXVI), 1954-1958 Leiter des Referats II C 10 (Sozialreform, Sozialversicherung, Kriegsopferversorgung), 1957-1962 Leiter des Referats II A 7 (Bundeshaushalt: Einzelplan 11, Sozialreform, Sozialversicherung, Kriegsopferversorgung), 1962-1965 Oberstadtdirektor von Remscheid, anschließend Beigeordneter des Deutschen Städtetages.

Dr. Ludwig Falk (1907-1995)

1933-1934 Finanzamt Mainz und Landesfinanzamt Darmstadt, 1934-1935 Finanzamt Wörrstadt, 1935-1938 Finanzamt Mainz, 1938-1948 Oberfinanzpräsidium Düsseldorf, 1948-1949 Finanzministerium Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, 1949-1969 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, bzw. BMF, dort 1951-1956 Leiter der Referate IV 3 (Lohnsteuer), 1952 IV A 3 (Lohnsteuer, Steuerfragen des General- und EVG- Vertrages), 1954 IV B 3 (Lohnsteuer und andere Abzugssteuern), 1956 IV B 1 (Einkommensteuer und einkommensteuerliche Nebengesetze), 1957-1963 Leiter der Unterabteilung IV B (Steuern vom Einkommen), 1963-1969 Leiter der Abteilung IV (Besitz- und Verkehrssteuern).

Fritz Georg Fechner (1900-1994)

1928-1929 Landgericht Dortmund, 1929-1930 Land- und Amtsgericht Essen, 1930-1945 Preußisches bzw. Reichsjustizministerium, 1945-1946 Internierung, 1947-1949 Besondere Rechtsberatungsstelle/Deutsche Rechtsabteilung bei der Britischen Militärregierung, Herford, 1950-1965 BMF, dort 1951 Leiter des Referats V 4 (Börsen- und Wertpapiere, Währungsrecht), 1952-1954 Leiter des Referats V 4, dann V A 8 (Wertpapierbereinigung), 1955-1957 zugleich Präsident des Amtes für Wertpapierbereinigung, 1955-1962 Leiter der Unterabteilung V A (Schuldenwesen, allgemeine und internationale Finanzierungsfragen), 1961-1965 Leiter der Abteilung V (Schuldenwesen und internationale Finanzierungsfragen, Finanzbeziehungen zu den Ländern, Wirtschaftsförderung).

Dr. Joachim Fischer-Dieskau (1896-1977)

1927-1941 Reichsarbeitsministerium, 1941-1945 beim Reichswohnungskommissar, dort Leiter der Abteilung II (Wohnungswesen), 1945-1949 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1949 bei der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, 1949-1957 BMWo, dort Leiter der Abteilung I (Wohnungs- und Siedlungswesen, Wohnungswirtschaft), 1957-1964 Vorstandsmitglied der Deutschen Bau- und Bodenbank AG.

Herbert Fischer-Menshausen (1906-2000)

1933-1946 Staatsanwaltschaft und Finanzverwaltung Hamburg, 1946-1948 Zentralhaushaltsamt für die britische Besatzungszone, 1948 Rechnungshof für die britische Besatzungszone, 1948-1949 Länderrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950 beim Bundesrat, dort Sekretär des Finanzausschusses, 1950-1958 BMF, dort 1950-1957 Leiter der Unterabteilung II C (Bund und Länder, ab 1954: Volkswirtschaft und Statistik, Bund und Länder, Europäische Politische Gemeinschaft, Lastenausgleichsleistungen, Sozialleistungen), 1957-1958 Leiter der Abteilung VI (Finanzwirtschaftliche Beziehungen zum Ausland, Finanzverfassung, Wirtschaft, Verteidigungslasten, Bundesvermögen, Bundesbauangelegenheiten), 1958-1969 Vorstandsmitglied der Esso AG Hamburg, ab 1962 stellvertretender Vorstandsvorsitzender.

Dr. Rudolf Fleischmann (1903-1975)

Seit 1930 im preußischen Justizdienst, 1941-1945 Kammergerichtsrat in Berlin, 1953-1968 BMJ, dort 1953-1965 Leiter des Referats III 4, ab 1962: III A 4, dann III A 5 (u.a. Bank- und Börsenrecht, Recht der Bankenaufsicht, Depotgesetz, Devisenrecht, internationale Fragen dieser Sachgebiete, ab August 1959 zusätzlich Recht der Außenwirtschaft), 1965-1968 Leiter der Unterabteilung III A, zugleich Vertreter des Abteilungsleiters und 1965-1967 Leiter des Referats III A 6 (u.a. Recht der Privatversicherung, Bank- und Börsenrecht).

Dr. Georg Garbe (geb. 1904)

1932-1933 Statistisches Reichsamt, 1933-1945 Institut für Konjunkturforschung, 1945-1949 Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahn, Berlin, 1949-1950 Magistrat Berlin (West), 1950-1969 BMP, dort Leiter des Referats IV D (Allgemeine Wirtschafts- und Finanzpolitik der Deutschen Bundespost, seit 1954: Volkswirtschaftliche Angelegenheiten und finanzpolitische Grundsatzfragen u.a., seit 1960: Wirtschaftspolitik u.a.).

Dr. Hanns Gareis (1896-1972)

1924-1933 Geschäfts- bzw. Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Landbundes, 1934-1945 Hauptstabsleiter im Reichsnährstand, 1945-1947 landwirtschaftliche Praxis, 1948-1950 Direktor des Bayerischen Bauernverbandes, 1950-1957 BML, dort Leiter der Abteilung IV (Agrarwesen).

Hans Geitmann (1902-1990)

1931-1935 Reichsbahndirektionen Stuttgart, Oppeln und Königsberg, 1935-1938 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter im Reichsverkehrsministerium, 1938-1939 Vorstand eines Betriebsamtes der Reichsbahndirektion Essen, 1939-1942 Dezernent bzw. Referent beim Beauftragten des Reichsverkehrsministeriums in Prag, bei der Reichsbahndirektion Wuppertal, in den besetzten Westgebieten und bei der Wehrmachttransportleitung Südost, 1942-1945 Präsident der Reichsbahndirektion Oppeln, 1945-1946 amerikanische Internierung, 1947 Dezernent für Betriebsfragen beim Eisenbahn-Zentralamt Minden, 1949-1952 Vizepräsident und Leiter der Betriebsabteilung der Eisenbahndirektion Frankfurt/Main, 1952-1954 Präsident der Generalbetriebsleitung Süd in Stuttgart, 1954-1957 Präsident der Bundesbahndirektion Nürnberg, 1957-1967 Mitglied des Vorstands und Präsident der Deutschen Bundesbahn.

Gregor Geller (1903-1988)

1930-1947 Richter im Bezirk des Oberlandesgerichtes Düsseldorf, 1940-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1947-1955 Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, dort Leiter der Abteilung II (Gesetzgebung, später: Öffentliches Recht und Privatrecht, Ausbildungs-, Prüfungs- und Fortbildungswesen) und Präsident des Landesprüfungsamtes, 1955-1960 BMA, dort Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung, Presse, Statistik, Volkswirtschaftliche Angelegenheiten, Internationale Sozialpolitik), 1960-1963 Abteilungsleiter im Zwischenstaatlichen Komitee für Europäische Auswanderung, Genf, 1963-1971 Richter am Bundesverfassungsgericht.

Dr. Ernst Geßler (1905-1986)

1930-1934 Hilfsrichter im Kammergerichtsbezirk Berlin, 1934-1945 Preußisches und Reichsjustizministerium, 1946-1948 juristischer Hilfsarbeiter bei Rechtsanwälten, 1948-1970 Zentraljustizamt für die britische Zone bzw. BMJ, dort 1949-1964 Leiter des Referats III 1 bzw. (ab 1962) III A 1 (Handelsrecht, Recht der Kapitalgesellschaften und der bergrechtlichen Gewerkschaften, Bilanzrecht, Entflechtungsvorschriften, Seerecht, internationale Fragen dieser Sachgebiete, ab 1957 zudem Aktienrechtsreform, GmbH-Reform), 1954-1964 zugleich Leiter der Unterabteilung III A, 1965-1970 Leiter der Abteilung III (Handels- und Wirtschaftsrecht).

Dr. Wilhelm Grau (1901-1975)

1934-1938 Württembergisches Innenministerium, 1938-1945 Reichsministerium des Innern, 1947-1949 Innenministerium Württemberg-Hohenzollern, 1949-1955 Bundeskanzleramt, dort Leiter des Referats 2 (Haushaltsreferat) und gleichzeitig der Referate 8 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMV, BMP; Rechnungshof, Bundesbahn, Bundespost) und 9 (Wissenschaftliche Forschung), 1955-1959 BMAt, dort 1955-1958 Stellvertreter des Ministers, 1958-1959 Freistellung zum Ausbau der Reaktorstation Karlsruhe zu einer Forschungsstätte, Mitglied des Aufsichtsrats der Kernreaktor Bau- und Betriebsgesellschaft m.b.H. Karlsruhe, des Aufsichtsrats der Gesellschaft für Kernenergieverwertung in Schiffbau und Schiffahrt m.b.H. und des Verwaltungsrats der Gesellschaft zur Förderung kernphysikalischer Forschung e.V. in Düsseldorf, 1959-1966 BMV, dort Leiter der Abteilung Binnenschiffahrt.

Prof. Dr. Wilhelm Grewe (1911-2000)

1935-1942 Dozent u.a. an den Universitäten Hamburg (1936-1937) und Königsberg (1936-1937) sowie in Berlin (1937-1938 am Deutschen Institut für außenpolitische Forschung, 1938-1940 an der Hochschule für Politik, 1940-1942 an der Universität), 1942-1955 Professor an den Universitäten Berlin (1942-1945), Göttingen (1945-1947) und Freiburg i. Breisgau (1947-1955), seit 1949 ordentlicher Professor für öffentliches Recht, 1951-1955 Leiter der deutschen Delegation für die Ablösung des Besatzungsstatuts, 1953-1954 gleichzeitig kommissarischer Leiter der Rechtsabteilung des AA, Dezember 1953-1954 Sonderbevollmächtigter der Bundesregierung bei der Konferenz der vier Außenminister in Berlin, 1955 Übernahme in das Auswärtige Amt, dort 1955-1958 Leiter der Politischen Abteilung, 1958-1962 Botschafter in Washington, 1962-1971 Leiter der ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO, 1971-1976 Botschafter in Tokio.

Franz Haenlein (1903-1989)

1947 Justitiar der Kirchlichen Hilfsstelle für Flüchtlinge in München, 1947-1948 Exekutivrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1948-1949 Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, 1949-1952 Bevollmächtigter des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund, 1952-1960 Bundeskanzleramt, dort 1952-1957 Leiter des Referats 6 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMM, BMF, BMWi, BML; Bundesbank), 1957-1960 Leiter des Referats II (Haushaltsangelegenheiten, Kassen- und Rechnungswesen u.a.), gleichzeitig seit 1956 Leiter der Unterabteilung B (Referate 2, 6, 7 und 8), 1960 Leiter des Planungsbüros, 1960-1968 BMA, dort Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung, wirtschaftspolitische und statistische Angelegenheiten, internationale Sozialpolitik).

Dr. Kurt Häfner (1908-1985)

1934-1945 Ernährungswirtschaftliche Forschungsstelle, Berlin, 1945-1946 OMGUS Berlin, 1946 Länderrat des amerikanischen Besatzungsgebietes, dort Leiter der statistischen Abteilung, 1947-1949 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1973 BML, dort Leiter der Abteilung VI (Planung und Statistik, ab 1953: Planung und Wirtschaftsbeobachtung).

Dr. Günther Harkort (1905-1986)

1928-1929 kaufmännischer Volontär in London und Paris, 1934-1936 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter am Institut für Weltwirtschaft Kiel, 1937-1941 wissenschaftlicher Hilfsarbeiter im Statistischen Reichsamt Berlin, 1941-1943 Referent im Reichswirtschaftsministerium, 1943-1945 Kriegsdienst, März bis September 1946 Wirtschaftsministerium Württemberg-Baden, Oktober/November 1946 Referent beim Beauftragten des Länderreferats für Preisbildung und Preisüberwachung in der US-Zone, 1946-1947 Verwaltung für Wirtschaft, Minden, 1947-1949 Referent beim Deutschen Büro für Friedensfragen, Stuttgart, 1949-1952 BMM, dort Leiter der volkswirtschaftlichen Arbeitsgruppe bei der Economic Cooperation Administration (ECA) in Washington, 1952-1970 AA, dort 1952 Referent in der Handelspolitischen Abteilung, seit 1955 Leiter der Unterabteilung Allgemeine Handelspolitik, 1969-1970 Staatssekretär.

Dr. Hans-Joachim Heise (1907-1988)

1935-1942 Reichswirtschaftsministerium, 1942-1945 Reichsstelle für Eisen und Metalle, 1946-1952 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1953-1957 BMM bzw. BMZ, dort bis 1953 Leiter des Referats III 2 (Zwischenstaatliche Wirtschaftsbeziehungen: Warenverkehr), 1953-1957 des Referats II 3 (Handelspolitik im Rahmen der OEEC und der anderen internationalen Organisationen, Kabinettsausschuß - Kleines Wirtschaftskabinett u.a.), 1957-1972 BMWi, dort bis 1972 Leiter des Referats E A 6 (Europäische Zusammenarbeit: Assoziierung der überseeischen Gebiete, Entwicklungsgebiete: Investitionsbank, Entwicklungsfonds usw., ab 1960 dazu: Koordinierung der gemeinsamen Handelspolitik der EWG, Förderungspolitik der EWG gegenüber Entwicklungsländern).

Dr. Hans Henckel (1906-1967)

1931-1935 Justizdienst u.a. beim Landgericht Hannover und beim Obersten Disziplinarhof (Kammergericht) Berlin, 1935-1945 beim Reichskommissar/Reichsaufsichtsamt für Kreditwesen, 1939-1942 abgeordnet zur Haupttreuhandstelle Ost in Berlin, 1942-1948 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1949-1950 Bankenaufsicht im Hessischen Finanzministerium, 1950-1966 BMWi, dort 1950-1952 in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik) Leiter des Referats I C 2 (Bankenreferat), 1952-1958 Leiter des Referats VI 2 bzw. (ab 1955) VI A 2 (Notenbankwesen, ab 1954: Währungs- und Notenbankwesen), Verfasser des Entwurfs zum Bundesbankgesetz von 1957, 1956 (November)-1958 gleichzeitig Leiter der Unterabteilung VI B (Finanzierungen und Versicherungen), 1958-1965 Leiter der Abteilung VI (Geld und Kredit), 1966-1967 Mitglied des Direktoriums der Deutschen Bundesbank.

Prof. Dr. Wilhelm Herschel (1895-1986)

1931-1944 Professor am Staatlichen Berufspädagogischen Institut in Köln und Frankfurt/Main, 1940-1946 Direktor des Instituts für Arbeitsrecht der Universität Halle, 1946 Mitglied der Beratenden Landesversammlung von Sachsen-Anhalt, 1946-1949 Zentralamt für Arbeit in der britischen Zone, 1949-1950 Verwaltung für Arbeit des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1960 BMA, dort Leiter der Abteilung III (Arbeitsrecht, Lohn-, Tarif- und Schlichtungswesen, Arbeitsschutz).

Dr. Wolfgang Holtz (1897-1966)

1922-1932 Reichsfinanzverwaltung, 1932-1943 Reichswirtschaftsministerium, 1943 Reichsverkehrsministerium, 1944 Militärverwaltung in Frankreich, 1944-1945 Reichsstelle für Eisen und Metalle, 1948-1949 Verwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1951 BMWo, dort Leiter des Sonderreferats „Ausbau Bonn und Bundeszone", 1951-1955 Dienststelle Blank, dort Vertreter des Leiters, 1955-1959 BMVtg, dort Leiter der Abteilung Verteidigungswirtschaft.

Dr. Hans-Erich Hornschu (1914-1986)

1948-1951 Institut für Weltwirtschaft Kiel, dort 1950-1951 Verwaltungsdirektor, 1951-1952 BMF, dort in der Unterabteilung II C (Bund und Länder) Hilfsreferent im Referat 1 (Öffentliche Finanzwirtschaft, Finanzverfassung, Finanzausgleich), 1953-1978 Bundeskanzleramt, dort 1953-1956 Hilfsreferent im Referat 6 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMM, BMF, BMWi, BML; Bundesbank), 1956-1969 Leiter des Referats 8, später II 5 und III 5 (BMF, BMWo, Bundesrechnungshof u.a.), 1969-1978 des Referats III 4, ab 1978: 34 (BMV, BMP, Bundesbahn).

Dr. Kurt Jantz (1908-1984)

1934-1935 Deutscher Gemeindetag, 1935 Reichswirtschaftsministerium, 1935-1938 Reichsversicherungsamt, 1938-1945 Reichsarbeitsministerium, dort Referent für die Kranken- und Unfallversicherung, 1947-1949 Theologiestudium, 1949-1951 Vikar und Dozent an der Kirchlichen Hochschule Bethel, 1951-1953 BMF, dort Leiter des Referats II C 8 (Sozialversicherung, Kriegsopferversorgung), 1953-1973 BMA, dort 1953-1955 Leiter des Referats IV 1 (Generalreferat für die Reform der Sozialversicherung), 1955-1973 Leiter der Abteilung IV (Sozialversicherung), 1955 (Juli)-1970 Generalsekretär für die Sozialreform, ab 1957 Mitglied des Sachverständigenbeirats für soziale Sicherheit im Internationalen Arbeitsamt in Genf, ab 1966 Honorarprofessor für Sozialpolitik an der Universität Köln.

Friedrich Jaspert (1900-1980)

1925-1940 Architekt, 1940-1945 Referent beim Reichsarbeitsdienst und der Reichsautobahndirektion Berlin, 1949 Leiter des Kreisbauamtes Stendal, 1949 Referent beim Büro Bundeshauptstadt in Bonn, 1949-1951 Referent beim Amt Bundeszone, 1951-1965 BMWo, dort u.a. 1952-1954 Leiter des Referats III/3 bzw. (ab 1953) III/4 (Überwachung des Beamtenwohnungsbaues und der Sonderbauprogramme, sowie Mitwirkung beim Bergarbeiterwohnungsbau), 1954-1956 Leiter des Referats III/7 (Wohnungsfürsorge und Sonderbauprogramm des Bundes in Bonn, planerische und technische Bearbeitung von Sonderbauprogrammen des Bundes - ECA, MSA, Montan Union), 1956 (Februar)-1959 Leiter des Referats II/2 bzw. (ab November 1957) III A 2 (Versuchs- und Vergleichsbauten, Wiederaufbau der Städte, Städtebau), 1959-1965 Leiter des Referats III A 4 (Versuchs- und Vergleichsbauten, ab 1963 zusätzlich: Demonstrativbauvorhaben).

Otto Jerratsch (1900-1975)

1933-1940 Prokurist bei der Siedlungsgenossenschaft Hof und Hufe, Waren, 1940-1947 Geschäftsführer bei der Bauernsiedlung Westmark GmbH, Saarbrücken, 1946-1947 Provinzialregierung Pfalz, 1947 Ernährungs- und Landwirtschaftsrat der amerikanischen und britischen Zone, 1947-1950 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1961 BML, dort bis 1953 Leiter des Referats IV 7 (Ländliche Siedlung, Besitzfestigung), 1953-1961 Leiter der Unterabteilung B (Ländliche Sozialfragen, Siedlung, Flurbereinigung, ab 1958: Agrarstruktur) in der Abteilung IV (Agrarwesen), 1961-1966 zunächst stellvertretender, dann Vorstand (Geschäftsführer) der Deutschen Siedlungsbank.

Dr. Günther Joël (1899-1986)

1929-1946 Tätigkeit als Rechtsanwalt und bei der Justizverwaltung Berlin, 1946-1948 Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone, 1948-1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1964 BMJ, dort 1949-1964 Leiter der Abteilung III (Handelsrecht, Recht der gewerblichen Wirtschaft und der Landwirtschaft, gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht, ab 1952: Handels- und Wirtschaftsrecht), ab 1954 zusätzlich Leiter der Unterabteilung III B.

Dr. Werner Junker (1902-1990)

1927-1944 AA bzw. auswärtiger Dienst mit Stationen in Wien, Peking, Nanking und Belgrad, 1945-1947 Waldarbeiter, 1947-1951 Senatskanzlei der Hansestadt Hamburg, 1951-1967 erneut AA bzw. auswärtiger Dienst, dort 1956 in der Handelspolitischen Abteilung Leiter der Unterabteilung 41 (Handelspolitische Beziehungen zu fremden Staaten), 1956-1963 Botschafter in Argentinien, 1963-1967 Botschafter in Südafrika.

Konrad Kalisch (geb. 1921)

siehe unter Protokollführer

Dr. Friedrich Käß (1910-1984)

1936-1940 bei verschiedenen Reichsbahndirektionen, 1940-1941 Kriegsdienst, 1945-1948 Privatsekretär des stellvertretenden Bayerischen Ministerpräsidenten, 1948 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1957 BMF, dort Leiter des u.a. für das Lastenausgleichsgesetz zuständigen Referats (1952-1954 Referat B 2 in der Sondergruppe Lastenausgleich, 1954-1957 Referat II C 9), 1957 gleichzeitig Leiter der Unterabteilung I A (Organisation, Allgemeine Verwaltung), 1957-1975 Präsident des Bundesausgleichsamtes.

Ludwig Kattenstroth (1906-1971)

1939 Rechtsanwalt, 1940-1941 beim Reichskommissar für die besetzten niederländischen Gebiete und beim Militärbefehlshaber in Frankreich; 1947-1948 Dokumentenabteilung des Internationalen Militärgerichtshofes Nürnberg, 1949-1962 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1949 Leiter der Abteilung II (Wirtschaftsordnung, seit 1953: Wirtschaftsordnung und -förderung), 1954 der Abteilung Z (Zentralabteilung), 1956 der Abteilung III (Bergbau, Energie und Wasserwirtschaft, Eisen und Stahl, Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl), 1962-1963 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung II (Wirtschaft, Finanzen, Soziales), 1963-1965 Staatssekretär im BMSchatz, 1965-1969 Staatssekretär im BMA.

Herbert Klare (geb. 1900)

1936-1939 Reichswirtschaftsministerium, 1939-1945 Leiter des Landwirtschaftsamtes Salzburg, 1945-1947 Internierung, 1949-1951 Technischer Leiter bei der Staatlichen Erfassungsgesellschaft für öffentliches Gut (StEG), 1951-1956 Hauptgeschäftsführer beim Rationalisierungs-Kuratorium der Deutschen Wirtschaft in Frankfurt/Main, 1956(März)-1961 BMVtg, dort 1956-1957 in der Abteilung X (Verteidigungswirtschaft und Technik) Leiter des Referats X A 4 (Bewirtschaftung der für die Materialbeschaffung zugewiesenen Haushaltsmittel), 1958-1959 in der Abteilung Verteidigungswirtschaft (W) Leiter des Referats I 2 (Aufstellung der Beschaffungsprogramme), 1959-1961 des Referats II 4 (Pipelineorganisation, Gesellschaften im Verteidigungsbereich), 1961-1965 Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung.

Dr. Walter Kleberg (1895-1967)

1926-1945 bei den Regierungen in Arnsberg, Münster, Merseburg, Oppeln, Breslau und Kassel, 1945 Leiter der Hauptabteilung Verkehr im Hessischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr, 1946-1947 ständiger Vertreter des Chefs der (Groß-) Hessischen Staatskanzlei, 1947-1949 Leiter der Landesdienststelle des Länderrats des amerikanischen Besatzungsgebiets in Wiesbaden und hessischer Sonderbeauftragter beim Länderrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets in Stuttgart, 1949 ständiger Vertreter des Hessischen Bevollmächtigten beim Bund, 1950-1960 BMVt, dort 1950-1960 Leiter der Abteilung I (u.a. Verwaltung, Verbindung zu Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung, Ländern, Verbänden und Gewerkschaften, Presse, Kulturangelegenheiten, Kriegsgefangene, Vermißte, ab 1953: Allgemeine Abteilung).

Helmut Klein (1897-1967)

1920 Handelsvertreter für deutsche Exportfirmen in Mailand, 1921-1926 Angestellter beim Deutschen Generalkonsulat Mailand, zugleich 1922-1925 Geschäftsführer der Deutschen Handelskammer Mailand, 1926-1935 Mitglied der Geschäftsführung des Deutschen Industrie- und Handelstages, Berlin, 1935-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1940-1953 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1953-1962 BMWi, dort 1953-1958 Leiter des Referats V A 2 (Multilaterale Organisation des Handelsverkehrs, ab 1958: Multilaterale außereuropäische außenwirtschaftliche Organisation), 1958-1962 Leiter der Unterabteilung E A (Koordinierung und europäische Grundsatzfragen).

Karl Koch (1898-1977)

1916-1926 Schlosser in Kassel, 1926-April 1933 Versichertenvertreter in den Vorständen der Krankenversicherung, Invaliden- und Zusatzversicherung, April 1933 aus politischen Gründen aus dem Eisenbahndienst entlassen, 1935-1945 erneut Tätigkeit als Schlosser in Kassel, 1945-1948 Sozialdezernent der Reichsbahndirektion Kassel, seit Oktober 1948 Sozialreferent der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn in Offenbach und Frankfurt/Main, 1957-1967 Mitglied des Vorstands und Präsident der Deutschen Bundesbahn.

Hugo Koester (geb. 1898)

1928-1935 Rheinische Provinzial Straßenbauverwaltung, Düsseldorf, 1936-1945 Generalinspekteur für das deutsche Straßenwesen, Abteilung Reichsautobahnen, 1946 Straßenbau- und Verkehrs-Generaldirektion in der britischen Zone, 1946-1949 Hauptverwaltung der Straßen des amerikanischen und britischen Besatzungsgebiets bzw. (ab 1948) Abteilung Straßen der Verwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1963 BMV, dort 1949-1960 Leiter des Referats StB 1 (Straßenbauplanung und -finanzierung, Gebietsreferat für Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und ab 1957: Saarland), 1960-1963 Leiter der Abteilung StB (Straßenbau).

Hans Clausen Korff (1905-2000)

1933-1940 Finanzamt Flensburg, Landesfinanzamt Schleswig-Holstein, Finanzämter Flensburg, Wismar, Schwerin, Hagenow und Berlin-Mitte, 1940-1945 Leiter der Abteilung Finanzen beim Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete, 1948 Oberfinanzpräsidium Schleswig-Holstein, 1948-1949 Ministerium für Finanzen und 1949-1950 Landeskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, 1950 Stellvertretender Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund, 1950-1969 BMF, dort 1950-1957 Leiter des Referats II A 2 (Bundeshaushalt: Einzelpläne 12 und 13, Haushalt der Verkehrsträger, Hilfsmaßnahmen für Handelsflotte, Beteiligung an Verkehrsmittelunternehmungen), 1957-1958 Leiter der Unterabteilung VI A (Finanzbeziehungen zu den internationalen Einrichtungen, zu den Ländern und Gemeinden, Wirtschafts- und Verkehrsangelegenheiten), 1958-1959 Leiter der Abteilung VI (Finanzbeziehungen zu den Ländern, Wirtschaftsförderung, Verteidigungslasten, Rechtsangelegenheiten u.a.), 1959-1969 Leiter der Abteilung II (Bundeshaushalt).

Dr. Arnold Kramer (1893-1967)

1934-1945 Reichsbank, 1945-1948 Reichsbankleitstelle - Hauptverwaltung der Reichsbank für die britische Zone, 1948-1952 Treuhänder für die Reichsbank in der britischen, später auch in der amerikanischen Zone (ohne Bayern), 1952-1958 BMWi, dort 1952-1958 Leiter der Abteilung VI (Geld und Kredit).

Dr. Carl Krautwig (1904-1981)

1931-1939 Rechtsanwalt in Köln, 1939-1942 Kriegsdienst, 1942-1945 Heeresrichter, 1945-1948 Oberverwaltungsdirektor bei der Stadt Köln, 1948-1949 Verwaltungsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, dort Leiter der Direktorialkanzlei, 1949-1963 BMWi, dort bis 1953 Leiter der Abteilung Z (Verwaltung), 1953-1963 Leiter der Abteilung IV (Gewerbliche Wirtschaft), 1963-1968 Staatssekretär im BMG, daneben 1966-1969 Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin.

Dr. Hans Kreul (1893-1991)

1923-1940 Reichsbahndirektion Dresden (1923-1924), Breslau (1924-1929) und erneut Dresden (1929-1940), 1940-1945 Reichsverkehrsministerium, 1945-1949 Vorstand des Reichsbahn-Verkehrsamtes Braunschweig, 1949-1958 Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn, Frankfurt/Main, dort Referent, 1955-1958 Leiter der Abteilung V (Verkehrs- und Tarifabteilung).

Dr. Rudolf Kriele (1900-1973)

1922-1935 Justizdienst, 1935-1945 Landrat, 1945-1949 Tätigkeit in der Privatindustrie, 1949-1952 Landesgeschäftsführer beim Deutschen Roten Kreuz Hessen, 1953-1956 Bundesrechnungshof, 1956-1959 Bundeskanzleramt, dort u.a. Leiter des Referats 10 (u.a. zuständig für Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMVtg, der zivilen Notstandsplanung einschließlich des zivilen Bevölkerungsschutzes beim BMI sowie für Verteidigungsangelegenheiten der übrigen Bundesressorts) und Geschäftsführer des Bundesverteidigungsrates, 1959-1964 BMAt bzw. ab 1962 BMwF, dort Leiter der Abteilung I (Recht und Wirtschaft der Kernenergie, Verwaltung, Internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kernenergie, ab 1963: Zentralabteilung).

Dr. Helmut Laurien (1901-1985)

1924-1925 Betriebschemiker einer Zuckerfabrik in Rastenburg und einer Zuckerraffinerie in Danzig, 1925-1931 Angestellter im Städtischen Betriebsamt, Abteilung Gaswerke, Danzig, 1931-1945 Direktor der Städtischen Werke in Spremberg/Lausitz, 1940-1943 Referent für Gas- und Wasserversorgung beim Militärbefehlshaber in Frankreich, 1943-1945 Geschäftsführung der Wirtschaftsgruppe Gas- und Wasserversorgung, 1945-1948 Chefchemiker einer Großhandlung für Gas- und Wasserarmaturen, 1948-1950 ohne Beschäftigung, 1950 Technischer Leiter der Westfälischen Apparatebau- und Vertriebsgesellschaft, 1950-1963 BMWi, dort 1950-1953 Hilfsreferent im Referat III B 3 (Gaswirtschaft), 1954-1963 Leiter dieses Referats, 1958-1963 zugleich Leiter des Referats III B 4 (Wasserwirtschaft).

Franz Loosen (1900-1968)

1931-1947 Rechtsanwalt, 1950-1955 BMF, dort 1950-1952 Hilfsreferent im Referat V 6 (ERP-Angelegenheiten), 1952-1955 Leiter des Referats V 7 (Liquidation der JEIA, Abwicklung der StEG), 1955-1958 Referent des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, 1959-1965 Bundeskanzleramt, dort 1959-1965 Leiter des Referats 7 (BMA, BMVt, BMFa, Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, Geschäftsführung des Ministerausschusses für Sozialreform), 1965 des Referats II 2 (BMWi, BML, BMSchatz, Bundesbank, Kabinettsausschuß für Wirtschaft).

Friedrich Louis (1900-1979)

1929-1936 Landratsämter Düren und (ab 1934) Breslau, 1936-1939 Regierung Merseburg, 1939-1945 beim Reichskommissar für die Preisbildung, 1948-1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1965 BMWi, dort 1949-1956 Leiter des Referats I B 3 (Ernährung und Landwirtschaft), 1957-1965 Leiter der Unterabteilung I B (Preise, Kartelle, Monopole, Steuern und Abgaben).

Joachim Lützow (1913-1998)

1934-1945 Berufssoldat, 1950-1952 nach Studium Physiker in der Entwicklungsabteilung eines Industrieunternehmens, 1952-1953 Gutachtertätigkeit für die Dienststelle Blank, 1953-1978 Dienststelle Blank bzw. BMVtg und Geschäftsbereich, dort 1953-1955 Leiter des Referats C Q 1 (Wissenschaft, Forschung, Erfindungen), 1956-1959 in der Abteilung Wehrtechnik Leiter der Unterabteilung II (Forschung), in dieser Eigenschaft entscheidend an der Einrichtung des deutsch-französischen Forschungsinstitutes St. Louis beteiligt, 1959-1978 "Offizier zur besonderen Verwendung" und Betrauung mit Sonderaufgaben, u.a. seit 1962 Deutscher Wissenschaftlicher Beauftragter bei einer deutsch-amerikanischen Gemeinschaftsstudie, 1965-1966 Leiter der Operation Research Abteilung Land bei der Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft m.b.H., München, 1967-1975 Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, dort Leiter der Technischen Dienststelle für Führungssysteme (später Unterabteilung FE VI), 1975-1978 erneut BMVtg, dort Sonderbeauftragter beim Abteilungsleiter Rüstung.

Dr. Reinhold Mercker (1903-1996)

1925-1945 im Reichspostdienst, 1947-1949 niedersächsischer Justizdienst, 1950-1951 niedersächsisches Justizministerium, 1951-1956 BMJ, dort Leiter des Referats IV 1 (Verfassungsrecht), 1956-1966 Bundeskanzleramt, dort 1956-1960 Leiter der Unterabteilung A (Referate 1, 3, 4, 5, 9 und 11: u.a. zuständig für Innerer Dienst, Personal sowie Angelegenheiten des BMI, BMJ, BMVtg, BMG, BMBR, BMFa, BMAt und des AA), 1960-1966 Leiter der Abteilung I (Referate mit Zuständigkeit u.a. für Innerer Dienst, Personal sowie Angelegenheiten des BMI, BMJ, BMVtg, BMG, BMBR, Bundespräsidialamt, Bundestag und Bundesrat), 1965-1966 auch Stellvertreter des Chefs des Bundeskanzleramts, 1966-1967 Staatssekretär im Bundesministerium für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates, 1967-1968 Staatssekretär (mit Sonderaufgabe) im BML.

Wolfgang Mersmann (1902-1973)

Seit 1930 in der Finanzverwaltung, 1948-1949 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, dort stellvertretender Leiter der Abteilung III (Zölle, Finanzmonopole, Verbrauchs-, Besitz- und Verkehrssteuern), 1949-1962 BMF, dort 1950-1962 Leiter der Abteilung IV (Besitz- und Verkehrssteuern), 1962-1970 Präsident des Bundesfinanzhofs.

Martin Meyer-Burckhardt (geb. 1908)

1934-1935 Amtsgericht Magdeburg, 1935-1945 Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1946-1950 in der Privatwirtschaft, 1950-1958 BML, dort 1950-1953 Leiter des Referats III A 5 (Außenhandel und Ernährungswirtschaft, OEEC, Frankreich, Benelux, Dänemark, Brasilien), 1953-1955 Leiter des Referats VII 6 (Außenhandel, Frankreich, Italien, Holland, Dänemark, Indonesien), 1955-1958 Leiter der Unterabteilung VII B (Zahlungsverkehr mit dem Ausland, Handelsbeziehungen), zugleich Leiter des Referats VII B 4 (Handelsbeziehungen mit Argentinien, Brasilien, Uruguay), 1958-1967 Kommission der EWG, Brüssel, dort beim Kommissar für Landwirtschaft Leiter der Direktion A (Allgemeine Angelegenheiten).

Werner Middelmann (1909-1985)

1933-1945 Angestellter in einer elektrotechnischen Fabrik, 1945-1946 Landrat des Kreises Bruchsal, 1946-1947 Landesbeauftragter für das Flüchtlingswesen in Nordbaden, 1947-1949 Länderrat des amerikanischen Besatzungsgebietes, dort Referent für Flüchtlingsfragen, gleichzeitig Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Flüchtlingsverwaltungen, 1949 Amt für Fragen der Heimatvertriebenen bei der Verwaltung des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, dort stellv. Leiter, 1949-1961 BMVt, dort Leiter der Abteilung II (Wirtschaftliche Eingliederung, Auslandshilfen, Finanzen, Planung und Forschung, Lastenausgleich, Wohnungsbau, Eingliederung in die Landwirtschaft u.a.), 1949-1961 deutscher Delegierter im Exekutivkomitee des Hohen Kommissars der UNO für Flüchtlinge, 1961-1965 Regionaldirektor der Organisation des Kinderhilfswerks der UNO (UNICEF) für den Mittleren Osten in Beirut, 1965-1974 Finanzdirektor der UNICEF in New York.

Dr. Wilhelm Mollat (1899-1965)

1922-1945 Fachgruppe Bergbau des Reichsverbandes der Deutschen Industrie, bzw. Wirtschaftsgruppe Bergbau, 1945-1946 Hauptabteilung Planung und Statistik der Deutschen Zentralverwaltung der Brennstoffindustrie für den Bereich der Sowjetzone, Berlin, 1949-1964 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, bzw. BMWi, dort 1949-1964 Leiter des Referats III A 3 (zuständig vor allem für Bergwirtschaft, geologische, technische, wirtschaftliche Fragen sowie soziale Angelegenheiten des Bergbaues).

Dr. Udo Müller (geb. 1902)

1932-1945 Rechtsanwalt in Dessau, 1945-1949 Präsident des Landgerichts Dessau, 1950 erneut Rechtsanwalt in Dessau, 1950-1952 nach Übersiedlung in die Bundesrepublik Hauptreferent und zuletzt Senatsdirektor beim Senator für Bundesangelegenheiten des Landes Berlin in Bonn, 1953-1965 BMG, dort Leiter der Abteilung I (insbes. Angelegenheiten der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands und der deutschen Ostgebiete, Maßnahmen zur Wiedervereinigung dieser Gebiete mit der Bundesrepublik, Förderung des gesamtdeutschen Gedankens).

Prof. Dr. Alfred Müller-Armack (1901-1978)

1926-1939 Privatdozent bzw. (seit 1934) Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Köln, 1939-1950 an der Universität Münster, dort u.a. Leiter des Instituts für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und der Forschungsstelle für Siedlungs- und Wohnungswesen, 1950-1969 erneut an der Universität Köln, dort Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik, 1952-1963 BMWi, dort 1952-1958 Leiter der Abteilung I (Wirtschaftspolitik), 1958-1963 Staatssekretär mit Zuständigkeit für die Vertretung des Ministers in den Ministerräten der OEEC und EWG und für die Abteilungen I (nur 1958) und E (Europäische zwischenstaatliche wirtschaftliche Zusammenarbeit), 1960-1963 Vorsitzender des Konjunkturausschusses der EWG, 1964-1968 Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, 1966-1968 Aufsichtsratsvorsitzender der Rheinischen Stahlwerke in Essen, 1977-1978 Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung.

Dr. Heinz Maria Oeftering (geb. 1903)

1930-1943 Reichsfinanzverwaltung, 1943-1945 Kriegsdienst, 1945-1947 Präsident der Rechnungskammer Rheinhessen-Pfalz, 1947-1949 Präsident des Rechnungshofes Rheinland-Pfalz, 1949-1957 BMF, dort Leiter der Abteilung II (Allgemeine Finanzpolitik und öffentliche Finanzwirtschaft) und Ständiger Vertreter des Staatssekretärs, 1957 (Februar-Mai) Präsident des Bundesrechnungshofes, 1957-1972 Vorstandsvorsitzender und Erster Präsident der Deutschen Bundesbahn, 1972-1975 Präsident des Verwaltungsrates der Deutschen Bundesbahn.

Dr. Karl Heinrich Panhorst (1899-1986)

1926-1938 Ibero-Amerikanisches-Institut Berlin, 1938 als politisch unzuverlässig entlassen, 1939-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1949-1960 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, bzw. BMWi, dort 1949-1950 im Länderreferat VI Referent für Mittel- und Südamerika, 1951-1960 Leiter des Referats Mittel- und Südamerika (1950-1951 V A 4, 1951-1953 zunächst V B 3, dann V B 2), 1960-1964 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Guatemala.

Dr. Rudolf Petz (1904-1970)

1933-1938 Österreichisches Bundeskanzleramt, 1938-1945 Reichsministerium des Innern, 1945-1947 Oberkreisdirektor in Eutin, 1947-1949 Zentralamt für Arbeit der britischen Zone bzw. Verwaltung für Arbeit des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1950 BMA, dort Leiter der Referate 3, 4 und 5 in der Abteilung II a (Arbeitsplanung), 1950-1952 Bundeskanzleramt, dort Leiter des Referats 7 (Arbeit, Vertriebene, Wohnungsbau, ab 1951: Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen BMA, BMWo und BMVt; BAVAV), 1952 Leiter des Kanzlerbüros, 1952-1961 erneut BMA, dort Leiter der Abteilung II (Arbeitsmarktpolitik, Arbeitsvermittlung, Berufsberatung, Berufsausbildung, unterstützende Arbeitslosenhilfe; seit 1957: Arbeitskräfte), danach Universitätsdozent in Graz.

Dr. Johannes Praß (1914-1989)

1941-1945 in der Heeresverwaltung, 1947-1956 in der Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg (1947 Landesjugendamt und Schulbehörde, 1948 Rechtsamt des Senats, ab 1950 Finanzbehörde), 1956-1969 Bundeskanzleramt, dort 1956-1963 Leiter des Referats 6, ab 1957: B 6 (zuständig u.a. für Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMM bzw. BMZ, BMF, BMWi, BML, BMBes, für Angelegenheiten der Bundesbank, der multilateralen wirtschaftlichen Organisationen einschließlich der europäischen Wirtschaftsintegration, für handels- und wirtschaftspolitische Angelegenheiten des AA sowie für die Geschäftsführung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft), 1964-1969 Leiter der Abteilung II, bzw. ab 1968 der Abteilung III (Referate mit Zuständigkeit u.a. für Finanzen, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit und Vertriebene).

Dr. Joachim Pretsch (1909-1970)

1935-1945 Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Aerodynamischen Versuchsanstalt Göttingen e.V., 1945-1949 Wissenschaftlicher Verbindungsbeauftragter und Mitarbeiter (Berater) bei der Britischen Militärregierung in Göttingen, 1949-1955 BMWi, dort 1949-1952 in der Hauptabteilung bzw. (ab 1950) Abteilung II (Wirtschaftsordnung und -förderung) Hilfsreferent im Referat II 6 (Technik und Gewerbeförderung, ab 1950 zudem Rationalisierung, Forschung, Berufsausbildung), 1952-1956 Leiter des Referats II D 2 (Forschung und Forschungskontrolle), 1956-1970 BMAt bzw. (ab 1963) BMwF bzw. (ab 1969) BMBW, dort 1956-1958 Leiter des Referats II A 1 (Technische Nutzung der Atomenergie), 1959-1963 Leiter des Referats II B 1 (Kernphysik und Reaktortechnik), 1960-1961 zugleich des Referats II B 2 (Spaltbare Stoffe und Baustoffe), 1963-1964 Leiter des Referats II B 1 bzw. III B 1 (Grundsatzfragen der technischen Entwicklung), 1964-1965 Leiter der Gruppe III A (Förderung der Forschung und technischen Entwicklung), 1965-1970 Leiter der Abteilung III bzw. (ab 1970) IV (Kernforschung und Datenverarbeitung, ab 1970 zusätzlich: Technologien).

Joachim Raack (1901-1997)

1933-1934 Magistrat von Berlin, 1934-1945 Reichsversicherungsamt Berlin, 1948-1951 Versicherungsanstalt Berlin, 1951-1952 Sozialversicherungsamt Berlin, 1952-1961 BMA, dort 1952-1956 in der Abteilung IV (Sozialversicherung und Kriegsopferversorgung) Leiter des Referats IV a 2 bzw. (ab 1955) Referat IV 2 (Gemeinsame Angelegenheiten mehrerer Versicherungszweige, Beziehungen zu anderen Rechtsgebieten), 1957-1961 Leiter der erneut eingerichteten Unterabteilung IV a (Inländische Sozialversicherung mit Ausnahme der Rentenversicherungen), 1959 zugleich Leiter der Gruppe I des Generalsekretariates für die Sozialreform, 1961-1969 Richter am Bundessozialgericht, dort Vorsitzender des 12. Senates mit Zuständigkeit für die Rentenversicherung der Arbeiter.

Walter Rau (geb. 1907)

1946-1951 Amt für Wirtschaft, dann Ministerium für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr, später Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Landes Schleswig-Holstein, danach Landeskanzlei des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, 1951-1962 BMWi, dort 1951-1958 Leiter des Referats I A 2 (Strukturplanung, regionale Wirtschaftsfragen, Notstandsgebiete), 1959 Leiter des Referats I A 5 (Wirtschaftspolitische Grundsätze der Außenwirtschaft), 1959-1962 Leiter des Referats I A 1 (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik, Konjunkturpolitik), 1962-1963 beurlaubt als Leiter der deutschen Wirtschaftsberatergruppe der (süd-)koreanischen Regierung in Seoul, 1964-1972 BMZ, dort bis 1967 Leiter der Unterabteilung II A (Grundlagen und Programme der deutschen Entwicklungshilfe, Beirat für Entwicklungspolitik, Entwicklungspolitische Forschung, Zusammenarbeit mit der Wirtschaft u.a.), 1970-1972 Leiter der Unterabteilung II B (Internationale Entwicklungshilfe, Internationale Fragen der Technologie).

Dr. Hermann Reinhardt (1898-1972)

1925-1933 Reichsfinanzverwaltung, 1933-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1947-1950 Stadtdirektor von Gronau, 1950-1964 BMWi, dort 1950 Leiter der Unterabteilung V A (Außenhandel außerhalb des Marshallplanraumes), 1951-1953 der Unterabteilung V B (Handelspolitik mit dem Ausland), 1953-1964 Leiter der Abteilung V (Außenwirtschaft).

Roland Risse (1902-1990)

1932-1937 Rechtsanwalt, 1937-1945 Syndikus beim Reichsverband der deutschen Industrie, 1945-1948 Leiter einer Photochemischen Fabrik in Flörsheim/Main, 1948-1967 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1949-1957 Leiter der Unterabteilung I B (Preise, Kartelle, Monopole, Steuern und Abgaben), 1957-1964 Leiter der Abteilung II (Allgemeine Mittelstandsfragen, Wirtschaftsförderung, Handwerk, Handel, Gewerbe, Technik), 1964-1967 Leiter der Abteilung IV (Gewerbliche Wirtschaft), zusätzlich bis April 1966 beauftragt mit der Koordinierung der wirtschaftlichen Fragen der Verteidigung.

Dr. Ernst Freiherr Roeder von Diersburg (1896-1983)

1921-1922 Hilfsreferent im Reichsarchiv, 1922-1923 Hilfsreferent bei der Außenhandelsstelle Eisen und Stahl beim Verein Deutscher Eisen- und Stahlindustrieller, 1923-1928 kaufmännischer Angestellter, 1928-1945 Statistisches Reichsamt, 1943-1945 kommandiert zur Dienstleistung beim Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion, 1946-1949 Statistisches Amt für die Britische Besatzungszone, 1949-1961 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1950-1961 Leiter des Referats I A 7 (Statistik).

Dr. Walter Roegner (1895-1968)

1920-1921 Revisor einer Treuhandgesellschaft, Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter beim Reichskohleverband, 1921-1937 Reichswirtschaftsministerium, 1937-1938 Rechnungshof des Deutschen Reiches, 1938-1940 Mitglied der Geschäftsführung des Reichskohleverbandes, 1940-1946 Mitglied der Geschäftsführung des Oberschlesischen Steinkohlensyndikates, 1946-1957 Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone bzw. Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1949-1957 Leiter des Referats III A 6, ab 1950 III A 4, ab 1953 III A 5, später III A 6 (Kohlewirtschaft und Kohlebewirtschaftung).

Walter Roemer (1902-1985)

1929-1945 Justizdienst, 1945-1950 Bayerisches Staatsministerium der Justiz, 1950-1968 BMJ, dort Leiter der Abteilung Öffentliches Recht.

Dr. Franz Rompe (1903-1960)

1927-1930 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Statistischen Reichsamt, 1930 Leiter des Statistischen Amtes in Hindenburg (Oberschlesien), 1930-1937 Geschäftsführer der kommunalen Interessengemeinschaft für das oberschlesische Industriegebiet, 1937-1945 beim Reichskommissar für die Preisbildung, 1946 Berater der Britischen Militärregierung im Planungsstab für Statistik, 1946-1948 Statistisches Amt für die Britische Zone, 1948-1960 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMF, dort 1949-1954 in der Abteilung II (Allgemeine Finanzpolitik und öffentliche Finanzwirtschaft) Leiter der Gruppe I (Volkswirtschaftliche Gruppe), 1954-1957 Leiter des Referats II C 1 (Generalreferat für Volkswirtschaft und Statistik), 1957-1960 Leiter der Finanzpolitischen und Volkswirtschaftlichen Gruppe.

Alwin Johannes Rossig (1905-1990)

1931-1934 Regierungsbauführer bei der Sächsischen Hochbauverwaltung, 1934-1937 technischer Angestellter bei der Staatlichen Landesbrandversicherungsanstalt Sachsen, 1936-1938 Reichsbauamt Schwerin, 1939-1945 Vorsteher des Reichsbauamtes Passau, 1941-1945 Abordnung zum Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete, 1947-1949 Tätigkeit als Architekt, 1949-1951 Bundesbaudirektion, 1951-1958 BMF, dort 1952-1958 Leiter der Unterabteilung II D bzw. (ab 1957) VI C (Bundesbauangelegenheiten), zugleich 1952-1953 Leiter des Referats II D 1 (Allgemeine und grundsätzliche Angelegenheiten für Bundesbauaufgaben), 1956-1958 Vertreter des BMF im Beirat für die Vorbereitung der Weltausstellung in Brüssel 1958, 1958-1969 BMBes bzw. BMSchatz, dort Leiter Abteilung III (Bau-Abteilung), 1969-1970 erneut BMF, dort Leiter der Abteilung VII (Bauwesen).

Walter Schädel (1909-1993)

1934-1935 bei schlesischen Land- und Amtsgerichten, 1937-1938 Landesfinanzamt Breslau, Bezirkszollkommission Marquartstein, Landesfinanzamt Köln, 1938-1939 Oberfinanzpräsidium Köln, 1939-1940 Hauptzollamt Saarbrücken, 1940-1942 Hauptzollamt Aachen, 1942-1945 Kommandostelle des Zollgrenzschutzes Krakau, 1948-1950 Hauptzollamt Aachen, 1950 Oberfinanzpräsidium Köln, Abteilung Zoll, 1950-1969 BMF, dort 1952 Leiter des Referats III B 6 (Zolltarif), 1959-1965 Leiter des Referats III B 1 (Zollrecht: Grundsatzfragen, Reform), 1965-1967 Leiter der Unterabteilung I B (Angelegenheiten des öffentlichen Dienstes und der Arbeitnehmer bei den Stationierungsstreitkräften, Personalien: Zoll), 1967-1969 Leiter der Unterabteilung III B (Zölle, Abschöpfungen, Ein- und Ausfuhrverfahren, Handelspolitik), 1969 Leiter der Abteilung III (Zölle, Verbrauchssteuern, Monopole).

Dr. Hans Schäfer (1910-1980)

1937-1939 und 1942-1945 Reichsjustizministerium, 1947-1955 Ministerium der Justiz des Landes Rheinland-Pfalz, 1955-1966 und 1969-1971 BMI, dort 1955-1962 Leiter der Abteilung I (Verfassung, Staatsrecht und Verwaltung), 1962-1966 und 1969-1971 Staatssekretär, 1971-1978 Präsident des Bundesrechnungshofes.

Kurt Schander (1899-1972).

1921-1923 Polizeileutnant der Sächsischen Landespolizei, 1923-1924 Bankangestellter in Hamburg, 1924-1933 selbständiger Kaufmann, 1933-1950 Referent bei der Freien und Hansestadt Hamburg, 1950-1962 BMWi, dort 1950-1959 Hilfsreferent, ab 1954 Referent im Referat I A 1 (zuständig vor allem für Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik, ab 1952 auch Geschäftsführung des Interministeriellen Ausschusses, ab 1954 für Wirtschaftspolitische Grundsätze der Verkehrspolitik), 1959-1962 Leiter des Referats I A 6 (Wirtschaftspolitische Grundsatzfragen des Verkehrs).

Dr. Gerhard Scheffler (1894-1977)

1931-1933 Landrat des Landkreises Bentheim, 1933-1940 Preußisches bzw. Reichsministerium des Innern, 1940-1945 Oberbürgermeister von Posen, 1949 Sozialministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1950 Landesrechnungshof Nordrhein-Westfalen, 1950-1958 BMI, dort 1950-1952 Leiter des Referats V 2 (Kriegsfolgenhilfe, Lastenausgleich, freie Wohlfahrt, soziale Auslandshilfe), 1952-1955 Leiter der Unterabteilung V B (Soziale Angelegenheiten), 1955-1958 Leiter der Abteilung V (Sozialwesen, Soziale Angelegenheiten und Wohlfahrt).

Dr. Fritz Schelp (1898-1989)

1925-1927 AA, 1927-1941 Reichsbahndirektion Hamburg, dort 1934-1941 Dezernent für (Güter-)Verkehr, sowie im Vorstand der Verkehrsämter Göttingen, Weimar und Hamburg, 1941-1945 Reichsverkehrsministerium, dort 1941-1942 Referent für Güterverkehr, seit 1943 Leiter der Tarif- und Verkehrsabteilung, 1945-1948 Gutachtertätigkeit beim Zonenbeirat für die Britische Zone in Frankfurt/Main und Bielefeld, 1948 Vorstand des Verkehrsamtes Bremen, 1949-1950 Leiter der Verkehrsabteilung der Bundesbahndirektion Hannover, 1950-1952 bei der Bundesbahndirektion Hamburg, 1952-1962 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbahn, seit 1957 Präsident.

Dr. Albert Hilger van Scherpenberg (1899-1969)

1926-1944 im auswärtigen Dienst mit Stationen in Genf (1928) und London (1928-1935), Februar 1944 Verhaftung und Verurteilung durch den Volksgerichtshof, 1945-1949 Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, 1949-1953 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort Leiter des Referats V A 6 bzw. (ab 1951) V B 3 und (ab 1952) V B 4 (Außenwirtschaft: Sterlingblock), 1953-1964 erneut AA bzw. auswärtiger Dienst, dort bis 1958 Leiter der Handelspolitischen Abteilung, 1958-1961 Staatssekretär, 1961-1964 Botschafter beim Heiligen Stuhl.

Dr. Friedrich Schiller (1895-1990)

1925-1928 Referent im Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Berlin, 1928-1933 Württembergisches Wirtschaftsministerium, 1933-1946 u.a. Vorstandsmitglied der Deutschen Eisenbahn-Gesellschaft AG, 1946-1947 Vorsitzender des Verwaltungsrates für Verkehr in Bielefeld, 1946-1949 (bis 1947 gleichzeitig) Stellvertreter des Direktors der Verwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1960 BMV, dort Stellvertreter des Staatssekretärs.

Dr. Franz Schillinger (1897-1985)

1924-1925 Landesfinanzamt Thüringen, 1925-1933 Reichsfinanzministerium, 1933-1950 bei mehreren Finanzämtern und Oberfinanzpräsidenten, zuletzt 1949-1950 Leiter der Zollabteilung beim Oberfinanzpräsidenten in München, 1950-1959 BMF, dort Leiter der Abteilung III (Zölle, Verbrauchssteuern, Monopole).

Dr. Werner Schlebitz (1913-1964)

1939-1945 Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1946-1950 Finanzverwaltung des Landes Württemberg-Hohenzollern, 1950-1964 BML, dort 1950-1954 Hilfsreferent im Referat II A 1 bzw. (ab 1952) VII A 1 und (ab 1953) VII 1 (Allgemeine Angelegenheiten des Außenhandels), dann 1954-1958 Leiter dieses Referats, 1958-1964 Leiter der Unterabteilung VII A (Grundsatzfragen des Außenhandels, Wirtschaftsbeziehungen zu den Ländern der EZU und des Vorderen Orients).

Dr. Matthias Schmitt (1913-1997)

1938-1939 Institut für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Berlin, 1941-1943 Reichskolonialinstitut in Berlin, 1948-1947 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1949-1950 Hilfsreferent im Referat I A 4 (Ein- und Ausfuhrplanung), 1950-1955 Leiter des Referats I A 5 (Wirtschaftspolitische Grundsatzfragen des Außenhandels), 1955-1957 Leiter der Gruppe V A I (Handelsverkehr mit dem Ausland, Zollpolitik), 1957-1961 Vorstandsmitglied der Berliner Bank AG, seit 1962 Lehrauftrag an der Universität Frankfurt/Main (Probleme der Entwicklungsländer), seit 1966 Honorarprofessor an der Universität Köln (Fragen der Internationalen Wirtschaftspolitik).

Dr. Kurt Schöne (1891-1972)

1935-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1945-1946 Leiter der Überleitungsstelle des ehem. Reichswirtschaftsministeriums in Berlin, 1946-1947 Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone, 1947 Verwaltungsamt für Wirtschaft, 1947-1956 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort seit 1950 Leiter der Unterabteilung V C bzw. (ab 1953) V D (Zahlungsverkehr mit dem Ausland), 1954-1956 Leiter der Unterabteilung V A (Allgemeine Fragen der Außenwirtschaft).

Dr. Johannes Schornstein (1909-1976)

1937-1943 Reichswirtschaftsministerium, 1943-1945 Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion, 1946-1947 Wirtschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1947-1949 Landesvertretung Nordrhein-Westfalen im Länderrat des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1969 BMWo, dort bis 1952 im Sonderreferat „Ausbau Bonn und Bundeszone" Leiter des Referats 1 (u.a. Generalplanung und grundsätzliche Fragen der Wohnraumerfassung und Unterbringung), 1952-1956 Leiter der Abteilung III (Beamtenwohnungsfürsorge, Sonderbauprogramme, Bauwirtschaftliche Koordinierung der öffentlichen und privaten Baumaßnahmen im Bundesgebiet), 1957-1965 der Abteilung I (Wohnungs- und Siedlungswesen, Wohnungswirtschaft), 1966-1969 Staatssekretär.

Dr. Günter Seeliger (1906-1966)

1933-1938 nach Ablehnung der Aufnahme in den auswärtigen Dienst wegen fehlender Parteizugehörigkeit Tätigkeit in der Privatindustrie, 1938-1941 Wirtschaftsgruppe Chemische Industrie, 1941-1945 IG Farbenindustrie, 1945-1946 Provinzialverwaltung Sachsen-Anhalt, dort Leiter der Abteilung Wirtschaftslenkung, 1946-1947 Landesregierung Thüringen, dort Leiter des Wirtschaftsstabs, 1947-1954 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort zuletzt Leiter der Unterabteilung V A (Allgemeine Fragen der Außenwirtschaft, Ein- und Ausfuhr, Zollpolitik), 1954-1958 AA, dort in der Handelspolitischen Abteilung Beauftragter für Handelsvertragsverhandlungen, 1958-1963 Generaldirektor für auswärtige Beziehungen bei der Kommission der EWG in Brüssel, nach erneutem Eintritt in den auswärtigen Dienst 1963-1966 Botschafter der Bundesrepublik in Mexiko.

Karlhans Sonnenburg (geb. 1911)

1937-1941 Ausbildung im Justiz- und Verwaltungsdienst, 1939-1951 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1951-1957 BMM bzw. BMZ, dort 1951-1953 Hilfsreferent für Rechts-, Kabinetts- und Parlamentsangelegenheiten, 1953-1956 Leiter des Referats K 2 (u.a. Kabinettsangelegenheiten BMJ, BMA, BMV, BMP und BMVt), 1956-1962 Leiter der Abteilung K (Rechts- und Kabinettsangelegenheiten), 1962-1969 BMSchatz, dort Leiter der Abteilung I (v. a. Personal, Organisation, Haushalt, Rechtsfragen, Kabinettssachen, ab 1966 Zentralabteilung, ab 1969 Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten).

Dr. Gustav Adolf Sonnenhol (1912-1988)

1935-1937 Leiter der Auslandsabteilung der Deutschen Studentenschaft, 1939-1945 im auswärtigen Dienst mit Stationen u.a. in Paris, Casablanca, Tanger und Genf, 1949-1957 BMM/BMZ, dort 1949-1951 Mitarbeiter bzw. (1951) Leiter des Referats III 4 (u.a. Öffentlichkeits- und Pressearbeit betr. Marshallplan), 1951-1953 Leiter der Pressestelle, März 1953-1956 Leiter des Referats K 1 (u.a. Kabinettsvorlagen des Bundeskanzleramts, AA, BMBR, BMG, Rechtsfragen der europäischen Integration, Ausschußsitzungen von Bundestag und Bundesrat), 1956-1957 Leiter des Referats II 4, später II 7 (GATT-Fragen, Fragen der europäischen Integration, Europarat), 1957-1962 Botschafter bei der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der OEEC in Paris, 1962-1968 BMZ, dort Leiter der Abteilung I (u.a. Finanz- und Wirtschaftsfragen der Entwicklungshilfe, Internationale Zusammenarbeit, Vorsitz und Geschäftsführung des Interministeriellen Ausschusses für Entwicklungspolitik), 1968-1971 Botschafter in Pretoria, 1971-1977 in Ankara, 1977-1985 Industrieberater.

Dr. Dr. Joachim von Spindler (1899-1987)

1932-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1948 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1961 BMF, dort bis 1952 Leiter des Referats V 1 (Geld- und Kreditwesen), 1952-1961 Leiter der Abteilung V (Banken, internationale Finanzierungsfragen, Devisen, öffentliches Versicherungswesen, ab 1954 dazu: Liquidation des Krieges, Rechtsangelegenheiten, ab 1958: Schuldenwesen, allgemeine und internationale Finanzierungsfragen, Liquidation des Krieges).

Dr. Otto Stalmann (1905-1972)

1924-1945 Preußisches Justizministerium und Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1946-1948 Zentralamt für Ernährung und Landwirtschaft in der britischen Zone, 1948-1950 Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1970 BML, dort 1950-1953 Leiter des Referats III A 1 bzw. (ab 1952) VII 1 (Grundsatzfragen, ab 1952: Allgemeine Angelegenheiten des Außenhandels), 1953-1970 Leiter der Abteilung VII (Außenhandel).

Dr. Dr. Otto-Ernst Starke (1915-2000)

1941 Landgericht Naumburg/Saale, 1943-1944 Reichswirtschaftsministerium, 1941-1943 und 1944-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1948-1951 Zonenamt des Reichsaufsichtsamtes für das Versicherungswesen, Hamburg, 1951-1975 BMF, dort 1951-1958 Hilfsreferent in den Referaten V 2 (Versicherungswesen, besonders öffentlich-rechtliche Institute), ab Juli 1954 V A 2 (Zentralbank- und privates Bankwesen), 1958 Hilfsreferent im Referat V A 3 (Fragen der Bundesnotenbank, der Liquidation von Reichsbank und der Deutschen Golddiskontbank und des Kreditwesengesetzes) und zugleich im Referat V A 4 (Finanzielle Angelegenheiten der europäischen Zusammenschlüsse), 1959-1970 Leiter des Referats V A 7 (Zusatzversorgungsanstalten, Rentenausgleichsforderungen, Versicherungsfragen), 1970-1973 Leiter der Unterabteilung V A (Schuldenwesen, allgemeine Finanzierungsfragen, Wirtschaftsförderung, Banken- und Versicherungsangelegenheiten), 1974-1975 Leiter der Unterabteilung I B (Finanzpolitische Fragen einzelner Bereiche, Wirtschaftsförderung).

Dr. Fritz Steinhaus (geb. 1910)

1931-1935 Bankangestellter, 1939-1945 Volkswirtschaftlicher Berater der Berliner Handelsgesellschaft, 1940-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1947 Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone, 1947 Verwaltungsamt für Wirtschaft, 1947-1949 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1949-1973 BMWi, dort 1949-1952 Hilfsreferent im Referat I A 3 (Grundstoffeinsatz, Produktionsprogramme), 1952-1956 Leiter des Referats III A 5 bzw. (ab 1953) III A 6 (Bergbau: Grundsatzfragen der Brennstoffversorgung), 1957-1959 Leiter des Referats III 1 (Grundsatzfragen des Energiebedarfs) und 1957-1958 zusätzlich des Referats III 2 (Atomwirtschaft), 1959-1964 Leiter der Unterabteilung III E (Energiepolitik), 1964-1973 Leiter der Unterabteilung IV A (insbesondere Bauwirtschaft, Industriepolitik, wirtschaftliche Fragen der Verteidigung), 1970-1973 zudem Leiter der Arbeitsgruppe für Umweltfragen.

Alexander Freiherr von Süßkind-Schwendi (1903-1973)

1934-1944 Reichswirtschaftsministerium, 1944-1945 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1948-1949 Leiter der Verbindungsstelle der Wirtschaftsministerien in den Ländern der französischen Zone zur Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets, 1950-1951 BMM, dort Leiter des Referats II 2 (Methoden der europäischen Zusammenarbeit und der Marshallhilfe), 1951-1956 stellvertretender Leiter in der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der OEEC in Paris, 1957-1968 erneut BMZ bzw. (ab Okt. 1957) BMBes bzw. (ab 1961) BMSchatz, dort 1957-1959 Dienstaufsicht über die Abteilungen II (Europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit) und III (Verwaltung des ERP-Sondervermögens), 1959-1968 Leiter der Abteilung II (Bundes- und ERP-Vermögen).

Dr. Wilhelm Ter-Nedden (1904-2000)

1933-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1950-1969 BMV, dort 1950-1952 Leiter des Referats A 4 (Rechtsetzung, Rechtsförmlichkeit der Gesetze und Verordnungen, Justitiar), 1953-1969 Leiter der Abteilung A (Allgemeine Verkehrspolitik und Verkehrswirtschaft).

Lothar Turowski (1907-1999)

1951-1957 BMM/BMZ, dort Leiter des Referats III 3 bzw. (ab 1953) II 5 bzw. (1957) II 4 (Zahlungsverkehr, Europäische Zahlungsunion und europäische Währungsfragen), 1957-1972 BMWi, dort bis 1959 Leiter des Referats E A 2 (Außenwirtschaftliche Fragen der OEEC, EWG und des Europarates), 1959-1972 des Referats E A 1 (EWG).

Prof. Dr. Friedrich Karl Vialon (1905-1990)

1929-1937 im Justizdienst, 1937-1942 und 1944-1945 Reichsfinanzministerium, 1942-1944 Leiter der Finanzabteilung beim Reichskommissariat Ostland in Riga, 1945-1950 in der Privatindustrie, 1950-1957 BMF, dort 1950-1952 Leiter des Referats II A 5 (Bundeshaushalt: Einzelpläne VI, VIII, XV, XXVI und ERP), 1952-1953 des Referats II A 9 (Finanzielle Verteidigungsfragen), 1953-1954 des Referats II A 1 (Generalreferat Bundeshaushalt, Einzelpläne 60 und 32), 1955-1957 Leiter der Unterabteilung II A, 1957 Leiter der Abteilung II (jeweils Bundeshaushalt), nach Ernennung Etzels zum BMF im Oktober 1957 einstweiliger Ruhestand, 1958-1962 Bundeskanzleramt, dort Leiter der u.a. für Wirtschaft, Landwirtschaft, Soziales und Verkehr zuständigen Abteilung II, 1962-1966 Staatssekretär im BMZ, ab 1963 Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Meineids (keine Kenntnis von Vernichtungsaktionen gegen Juden in Riga während des Zweiten Weltkriegs), 1971 Hauptverhandlung vor dem Landgericht Koblenz und Freispruch.

Wolfgang Vorwald (1899-1977)

1917-1945 Berufssoldat, 1938-1941 Chef der Rüstungsabteilung beim Generalquartiermeister im Generalstab der Luftwaffe, 1941-1944 Chef des Technischen Amtes des Reichsluftfahrtministeriums, 1944-1945 Befehlshaber im Luftgau VII (München), 1945-1948 Kriegsgefangenschaft, 1948-1953 Technischer Leiter und Prokurist in der Privatwirtschaft, 1953-1964 Dienststelle Blank bzw. BMVtg und Geschäftsbereich, dort 1953-1955 in der Abteilung V (Außenabteilung Koblenz) Leiter der Unterabteilung C (Planung für EVG bezüglich Forschungs-, Entwicklungs- und Prüfwesen), 1956-1958 Leiter der Abteilung Wehrtechnik (T), 1958-1964 Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, dort Beauftragter für die Erprobungsstellen der Bundeswehr.

Dr. Franz Walter (1908-1997)

1933-1939 Kreditanstalt Schlesische Landschaft, 1939-1945 Syndikus bei einer Bank, 1948-1949 Rechtsanwalt, 1949-1973 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1949-1950 Referent im Referat II R 1 (Rechtsangelegenheiten: Wirtschaftsrecht u. Wirtschaftsstrafrecht, internationales Privatrecht, Justitiariat), 1950-1956 Leiter des Referats II R (Rechtsreferat), zusätzlich 1952-1956 Leiter der Unterabteilung II C (Handel, Fremdenverkehr, Gewerberecht, Verbraucherpolitik), 1956-1973 Leiter der Abteilung Z.

Friedrich Wilhelm Weniger (1889-1971)

1906-1932 Versicherungs- und Industriekaufmann, 1932-1935 Syndikus des Verbandes Sächsischer Industrieller, 1936-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1945-1951 Wirtschaftsberater und -redakteur, 1951-1956 BMWi, dort 1951-1956 Leiter des Referats I A 3 (Produktionsprogramme).

Dr. Friedrich Wilhelm (1905-1998)

1932-1945 Industrie- und Handelskammer Berlin, 1946-1948 Handwerkskammer Aurich, 1948-1970 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebiets bzw. BMWi, dort 1949-1950 Leiter des Referats II 1 (Organisation der gewerblichen Wirtschaft), 1950-1953 Leiter des Referats Z 2 (Personal- und Besoldungswesen), 1953-1970 Leiter des Referats VI 9 bzw. (ab 1955) VI B 5 bzw. (ab 1970) VI B 4 (Versicherungs- und Bausparwesen).

Ernst Wirmer (1910-1981)

1937-1944 Rechtsabteilung der Reichsumsiedlungsgesellschaft und Kriegsdienst, November 1944-Mai 1945 Inhaftierung, 1945-1949 Innenministerium und Verwaltungs-Präsidium Oldenburg, 1948-1949 Mitglied des Parlamentarischen Rates (CDU), ab Dez. 1949 Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1950-1975 Dienststelle Blank bzw. BMVtg, dort Leiter der Abteilung Verwaltung und Recht bzw. ab 1965 der Hauptabteilung III (Administrative Angelegenheiten).

Dr. Heinrich Günter von Witzleben (1905-1974)

1936-1939 Verwaltung des familieneigenen Guts, 1939-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1952 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1952-1957 BMM bzw. BMZ, dort 1952-1957 Leiter des Referats 3 bzw. (ab 1953) K 4 (Bearbeitung von Kabinettsvorlagen BMWi, BML, Rechtsfragen der Wirtschaftshilfe, Angelegenheiten der Schuldenregelung, insbesondere der Nachkriegsschulden, ab 1955 auch Deutsches Auslandsvermögen und Reichsvermögen), 1957-1962 BMBes bzw. BMSchatz, dort 1957-1961 Persönlicher Referent des Ministers, 1961-1962 Leiter des Referats II B 10 (Fragen der Entwicklungshilfe), 1962-1969 BMZ, dort Leiter des unter wechselnden Bezeichnungen für die Deutsche Stiftung für Entwicklungsländer zuständigen Referats.

Dr. Gerhard Woratz (1908-1997)

1938-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1951-1968 BMWi, dort 1951-1952 Hilfsreferent im Referat IV C 1 (Textil und Bekleidung), 1952-1955 Leiter des Referats IV C 6 (Nahrungs- und Genußmittel, Tabak), 1955-1959 Leiter der Unterabteilung IV A (Eisen- und Metallwirtschaft), 1956 gleichzeitig Leiter des Referats IV A 6 (Interzonenhandel), 1959-1964 Leiter der Unterabteilung IV C (Sonstige Industrien), 1964 Leiter der Abteilung E (Europäische zwischenstaatliche Zusammenarbeit), 1964-1968 Leiter der Abteilung III (Bergbau, Energie und Wasserwirtschaft, Eisen und Stahl, Mineralöl, EGKS), 1968-1974 Bundesbeauftragter für den Steinkohlenbergbau und die Steinkohlenbergbaugebiete.

Dr. Karl Zepf (1905-1977)

1932-1934 Oberfinanzpräsidium Stuttgart, 1934-1937 Oberfinanzpräsidium Breslau, 1937-1939 Hauptzollämter Pirna und Aussig, 1939-1945 Oberfinanzpräsidium Karlsruhe, 1946-1947 Kreiskämmerei Warendorf, 1947-1948 Oberfinanzpräsidium Köln, 1948-1950 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1950-1968 BMF, dort 1951 Leiter des Referats III 13 (Geltender Zolltarif), 1952-1956 des Referats III B 4 (Wertzoll, Umsatzausgleichsteuer), 1956-1959 des Referats III B 4 (Wertzollrecht, Umsatzausgleichsteuer, Weinzollordnung), 1959-1968 Leiter der Abteilung III (Zölle, Verbrauchssteuern, Monopole).

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