2.36.14 (k1950k): E. Fischer-Tropsch

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Titelblatt: Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung 1950Portrait Walter StraußPortrait Hans LukaschekSchreiben Adenauers zur Entlassung von Heinemann.Portrait: Robert Lehr

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[E.] Fischer-Tropsch

Der Bundesminister für Arbeit teilt mit, daß die Fischer-Tropsch-Werke umfangreiche Kündigungen aussprechen müßten, wenn die Erhaltung des Betriebes nicht durch weitere Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung oder durch Genehmigung der Umstellung der Erzeugung alsbald sichergestellt werde 50.

50

Vgl. 53. Sitzung am 17. März 1950 TOP 6. - Mit Noten vom 17. März und 12. Mai 1950 hatte sich der Bundeskanzler bei der AHK um eine Genehmigung der Produktionsumstellung bemüht. Eine positive Antwort der AHK erging am 2. Juni 1950. (AA 244-04 Bd. 2).

Auf Vorschlag des Bundesministers der Finanzen erklärt sich das Kabinett mit einer stillschweigenden Verlängerung der laufenden Hilfsmaßnahmen um einen weiteren Monat einverstanden und ermächtigt den Bundesminister für Arbeit, den Betrieb hiervon zu unterrichten, wobei allerdings jede Bekanntmachung in der Öffentlichkeit wegen des bei der AHK schwebenden Verfahrens vermieden werden müsse.

Der Bundeskanzler beauftragt seinen persönlichen Referenten dafür zu sorgen, daß die AHK an die Dringlichkeit ihrer Entscheidung noch einmal schriftlich erinnert wird 51.

51

Am 1. Juni 1950 teilte der BMF dem Bundeskanzler mit, er habe die ursprünglich bis zum 31. Mai 1950 terminierten Stillstandskosten für die Krupp-Treibstoff-Werke um einen weiteren Monat verlängert (ebenda).

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