2.43.14 (k1950k): B. Abkommen zwischen den deutschen und französischen Bauernverbänden

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Titelblatt: Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung 1950Portrait Walter StraußPortrait Hans LukaschekSchreiben Adenauers zur Entlassung von Heinemann.Portrait: Robert Lehr

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[B.] Abkommen zwischen den deutschen und französischen Bauernverbänden

Auf Anfrage des Bundesministers für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wird festgestellt, daß gegen eine Veröffentlichung des Abkommens zwischen den deutschen und französischen Bauernverbänden keine Bedenken bestehen 38.

38

Auf dem internationalen Agrarkongreß in Stockholm hatten der deutsche und der französische Bauernverband am 7. Juni eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. In ihr war die Einsetzung einer Kommission angekündigt, die Pläne zur Überwindung der beiderseitigen Absatzschwierigkeiten ausarbeiten sollte. Diese Erklärung hatte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes am 13. Juni 1950 dem BML übersandt (B 116/36278). - Diese Verhandlungen wurden auf Regierungsseite mit Skepsis beobachtet, da man eine Ausweitung des Schuman-Planes auf den landwirtschaftlichen Bereich befürchtete - mit der Folge zusätzlicher komplizierter Verhandlungen (Mitteilung des BPA Nr. 592/50 vom 20. Juni 1950). Am 23. Juni 1950 übersandte Niklas dem BMWi die Erklärung der Bauernverbände und zog nochmals Parallelen zum Schuman-Plan (B 102/3154). Am 12. Juli 1950 teilte Blankenhorn dem BML mit, daß gegen derartige Verhandlungen privater Organisationen keine Bedenken bestünden (AA Ref. 213 Paket 40/41 Heft „Agrarunion", dort auch Bericht der Auslandsabteilung des BPA vom 26. Juni 1950 über den Kongreß und über die Erklärung). - Fortgang 178. Sitzung am 9. Okt. 1951 TOP 15.

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